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schlechtesten), gefolgt von Schweden (3,0) und Dänemark (3,1). Tschechien liegt mit Platz 16 (Note 4,1) im Mittelfeld und sticht damit die Pensionssysteme der USA (17./4,2), Deutschlands (19./4,3) und Österreichs (21./4,4) aus. "Um zu den besten Ländern aufzuschließen, sind weitere Reformen nötig", warnte Allianz- Österreich-Chef Wolfgang Littich seine Landsleute bei der Präsentation der Studie. Am Ende der Skala finden sich China, Indien und Europas Sorgenkind Griechenland.
Im "Allianz Global Atlas" untersucht der Versicherungskonzern regelmäßig die Pensionssysteme in 44 Staaten der Erde auf ihre Nachhaltigkeit und Zukunftstauglichkeit. Unter dem Eindruck der jüngsten Wirtschafts-, Banken und Schuldenkrisen wird die Staatsverschuldung eines Landes zu einem wesentlichen Kriterium hinsichtlich des Reformdrucks des Systems. Besonders gut schnitten Staaten mit geringen Schulden ab, wie etwa skandinavische Länder. Das beste Pensionssystem hat somit Australien mit der Note 2,7 (1 ist Bestnote, 10 am
Die jüngst veröffentlichte Studie des "Allianz Global Pension Atlas" reiht Tschechiens Pensionssystem auf Platz 16 von 44 untersuchten Ländern. Leicht schlechtere Werte erhielten Deutschland (19.) und Österreich (21.)
CZ-Pensionssystem nur Durchschnitt, aber besser als in Deutschland und Österreich
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Illustration: Allianz
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Tourismuszentrum der anderen Art: Krematorium im nordböhmischen Hrusovany.
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Bereits Anfang der 90er-Jahre begann man mit dem Bau eines großen Krematoriums auf der grünen Wiese neben dem beschaulichen Dorf. Die Anlage erhielt 1995 im internationalen Wettbewerb FORARCH den Titel "Bauwerk des Jahres". Mit dem EU-Beitritt Tschechiens hat sich der Bestattungstourismus entbürokratisiert. Das Krematorium arbeitet mit einer Reihe von Bestattungsunternehmen aus Deutschland zusammen, die in Hrusovany die Einäscherung "auslagern" und dadurch den Kunden Billigpauschalen anbieten können. Oft wird der Kremierte auch gleich vor Ort bestattet. In Tschechien ist nämlich die Windbestattung im Gegensatz zu Deutschland, wo Friedhofszwang herrscht, erlaubt.
Der enorme Preisunterschied zwischen Deutschland und Tschechien in der Dienstleistungsbranche lässt im Grenzgebiet einen besonderen Wirtschaftszweig blühen: den Begräbnistourismus. Die nordböhmische Gemeinde Hrusovany bei Chomutov in der Nähe der sächsischen Grenze profitiert dabei besonders.
Billig-Begräbnisse in Tschechien
Sparkurs der Regierung bringt tschechische Gemeinden in die Predulie
Viele tschechischen Gemeinden kämpfen ums Überleben und sind extrem überschuldet. Vor allem Gemeinden mit Einwohnerzahlen von 500-1000 sind am stärksten betroffen.
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An die 84 Gemeinden steht das Wasser bis zum Hals. Man befürchtet Auswirkungen wie in Griechenland; dass Gemeinden auf Druck der Gläubiger die öffentliche Beleuchtung ausschalten, die Müllabfuhr nicht mehr fährt und sogar das Wasser abgestellt werden könnte.
FALLE
Foto:Tristanb
Das Finanzministerium will daher ab 2014 die Hauhaltssünder per Gesetz mit fünf Prozent weniger Zuschüsse bestrafen. "Das hilft vielleicht den Gemeinden, die jetzt beginnen, ihre Schulden abzubauen. Bei anderen Gemeinden aber ist es schon zu spät, sie müssten eigentlich unter Zwangsverwaltung gestellt werden und möglicherweise sogar Insolvenz anmelden. Das sind Gemeinden, die sich selbst nicht mehr helfen können und deswegen langfristig vor dem Untergang stehen“ erklärt dazu der Vorsitzende des Verbandes der Städte und Gemeinden, Dan Jiranek gegenüber Radio Prag. Ein Teil der Verschuldungen resultiert aus Konzeptionsfehlern bei Investitionen, wo Subventionen zurückgefordert wurden, die dann ein Loch in die Gemeindekassen rissen. Als Falle stellten sich offensichtlich auch die Förderungen der EU für viele Gemeinden dar. Der stellvertretenden Finanzministers Jan Zikl sieht einen Teil der Probleme in der Vorfinanzierung europäischer Projekte und glaubt, wenn die Projekte endgültig realisiert sind und die EU-Gelder eintreffen, sehe es wieder rosiger aus. Dieser Meinung kann sich Dan Jiranek keinesfalls anschließen und meint laut Radio Prag: "Es kommen noch die europäischen Zuschüsse hinzu, die von den Gemeinden oft falsch eingesetzt werden, weil sie die komplizierten Vorschriften meist nicht verstehen. Dann müssen sie das Geld zurückerstatten, nicht selten mit Zinsen. Und das wird sich auch in Zukunft nicht bessern, sollten diese Vorschriften so kompliziert bleiben.“ Erschwerend kommt noch die anhaltende Rezession dazu, bemerkt Jiranek weiter. Etwas Hoffnung besteht jedoch für die Gemeinden und Kleinstädte. Sie bekommen nach neuem Gesetz 480 Millionen mehr. Gelder die von den 4 größten Städten umtransferiert wurden.
Ab 2014: Mit dem CD-Railjet von Graz über Wien nach Prag
Ab Dezember 2014 ist ein Zwei-Stunden- Takt für die Strecke von Graz über Wien nach Prag mit Railjets geplant. Insgesamt werden drei ÖBB-railjets und sieben Railjets der Tschechischen Bahnen (CD) die Strecke von Graz nach Prag über den Wiener Hauptbahnhof bedienen. Zusätzlich setzen die ÖBB Railjets für die Strecke von Wien nach Graz ein, wodurch der seit April 2012 mit Railjet angebotene Stundentakt weiterhin bestehen bleibt.
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Durch den Einsatz des Railjets auf der Strecke von Wien nach Prag soll der Reisekomfort für die Fahrgäste in Österreich und in Tschechien gesteigert werden. Schnelligkeit, Komfort, Design und Umweltfreundlichkeit zeichnen die Garnituren aus. "Das Erfolgsprodukt Railjet und die gute Zusammenarbeit mit Siemens und den ÖBB optimieren nicht nur die Verbindung zwischen Österreich und Tschechien, sondern ermöglichen eine enorme Qualitätsverbesserung des Reisens für die tschechischen Kunden", so Petr Zaluda, Vorstandsvorsitzender der Tschechischen Bahnen.