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Meditieren wie ein König - Ausflüge zu Klöstern, Kirchen und in Bibliotheken
(Wien, August 2016) Christliche Traditionen ließen wunderschöne Klöster, sich in den Himmel schwingende Kathe- dralen und andere spirituelle Orte entstehen. Wandeln Sie auf den Spuren einstiger Könige und lernen Sie einige herausragende Bauten aus Zeiten Karls IV. kennen. © Czech Tourism / Ladislav Renner
Machen Sie sich auf den Weg in den Norden Tschechiens, um eine der Perlen des Barocks, das Benediktinerkloster in Broumov (Braunau), zu sehen. Der imposante und von weitem sichtbare Komplex ist das ganze Jahr über täglich geöffnet, und bei einer Besichtigung sehen Sie außer der Klosterbibliothek und der Kirche St. Adalbert auch das ehemalige Refektorium des Klosters mit einer ausgestellten Kopie des Turiner Grabtuchs, also des Tuchs, in das Jesus Christus nach der Abnahme vom Kreuz eingewickelt wurde. Sehenswert ist auch das weitläufige Kellersystem, in dem mehrere Dutzende von Mumien aufbewahrt sind.
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Für Interessenten, die Wert auf authentische Erlebnisse legen, bietet das Kloster Unterkunft in den ehemaligen Mönchszellen. Im Kloster-Cafe Dientzenhofer können Sie eine gute Tasse Kaffee von Bohnen aus der Kaffeerösterei Trutnov genießen. Ein verlockendes Ziel ist auch die Gruppe von Braunauer Kirchen, ein europaweit einzigartiges Ensemble ländlicher Barockkirchen, welche im Auftrag der Benediktiner von den Architekten Vater und Sohn Dientzenhofer in der Landschaft um Braunau im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts errichtet worden sind. Im Banne alter Klöster Die Mauern, Giebel und Türme der majestätischen Klöster strahlen oft in die Ferne wie Juwelen, die in eine magisch schöne Landschaft eingesetzt wurden. Dazu gehören zum Beispiel der Wallfahrtsort auf dem Heiligen Berg (Svaty Kopecek) bei Olomouc (Olmütz) wie auch das Prämonstratenserstift in Tepl bei Marienbad, das letzte der alten großen Klöster Westböhmens, in dem es gelungen ist, das geistliche Leben aufrecht zu erhalten. In Südböhmen lädt die Zisterzienserabtei Vyssi Brod (Hohenfurt), das einzige noch betriebene männliche Zisterzienserkloster in Tschechien, zum Besuch ein. Der Komplex ist nahezu im Originalzustand erhalten. Der Besichtigungsrundgang führt Sie in die Klosterkirche Mariä Himmelfahrt mit gotischem und barockem Inventar, in mehrere Kapellen, den frühgotischen Kapitelsaal, die Bildergalerie und die Bibliothek. Ein bemerkenswertes technisches Meisterwerk ist das Zisterzienserkloster Plasy. Bei verschiedenen Besichtigungen lernt man sowohl den Kreuzgang und den Kapitelsaal, die Bibliothek, das Arbeitszimmer des Abtes oder den Spitalflügel mit einer Exposition von Apothekeneinrichtungen, als auch die Fundamente des Klosters kennen. Schon zur Zeit seiner Entstehung handelte es sich um ein einzigartiges Bauwerk, das auf Tausenden von Pfählen ruht und dessen Fundamente bis heute aus technischen Gründen absichtlich unter Wasser stehen. Nicht auslassen sollte man auch den großartigen Barockkomplex auf dem Heiligen Berg (Svata Hora) bei Pribram, einen bekannten Marien-Wallfahrtsort mit der Kirche Mariä Himmelfahrt, Kreuzgängen, mehreren Kapellen und dem Wallfahrtsmuseum des Heiligen Berges oder das Zisterzienserkloster in Osek. Außer der Kirche Mariä Himmelfahrt kann man dort den Kreuzgang, den Paradieshof und den frühgotischen Kapitelsaal mit einem einzigartigen romanischen Lesepult auf zwei verknoteten Säulen ansehen.Laster und Tugenden des Bildhauers Matthias Bernhard Braun.
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In Prag kann man die schönsten Bibliotheken der Welt ansehen Sind Sie vom namhaften Prager Barock bezaubert? Auch hier begegnen Sie dem Namen von Vater und Sohn Dientzenhofer. Ihre Handschrift tragen zum Beispiel die St.-Nikolaus-Kirche auf der Kleinseite, das Loreto im Burgviertel Hradany sowie auch die Basilika St. Margareta im Benediktinerstift Brevnov. Wenn Ihnen mehr die Gotik gefällt, dann müssen Sie den St. Veits-Dom auf der Prager Burg gründlich erkunden. Prachtvolle barocke Innenausstattungen sehen Sie auch bei einer Führung durch die Bibliothek und die Bildergalerie des Klosters Strahov. Das älteste Prämonstratenserkloster in Böhmen und eins der überhaupt ältesten Klöster des Prämonstratenserordens auf der Welt wurde im Jahre 1140 gegründet. Nach Meinung der Leser des beliebten amerikanischen Servers Bored Panda, der sich auf hochwertige Fotos und Illustrationen spezialisiert, finden Sie in Prag sogar die schönste Bibliothek der Welt. Sie befindet sich nicht im Kloster Strahov, sondern im Clementinum, dem barocken ehemaligen Jesuitenkolleg in der Altstadt. Die Bibliothek im Clementinum hat bei der Umfrage z. B. vor den Bibliotheken des Trinity College in Dublin, der Bibliothek des Benediktinerklosters im österreichischen Admont oder der französischen Nationalbibliothek in Paris gesiegt. Die Bibliothek ist übrigens nicht die einzige Besonderheit, welcher sich das Clementinum rühmt. Im astronomischen Turm haben die Jesuiten in der Mitte des 18. Jahrhunderts ein astronomisches und meteorologisches Observatorium errichtet, wo seit 1775 bis heute alltäglich Daten über das Wetter aufgezeichnet werden. Der Turm ist mit historischen Messgeräten ausgestattet, und von seinem Umgang hat man eine herrliche Aussicht auf das historische Prager Zentrum.
Spuren barocker Architekten in und um Broumov