Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript.
header-klein.jpg
powidllogo neu.jpg
Home
Politik
Wirtschaft
Sport
Tourismus
Über uns
Deutschsprachiges in Tschechien:

Informationen und Programme zu Autorenlesungen, Vorträgen, Vorlesungen und literarischen Veranstaltungen



goetheinstitut-jpg.jpg pragerliteraturhaus.jpg oekf.png oei.gif adalbert-stifter-verein.jpg collegium_bohemicum.jpg sprechtime.jpg pdk.jpgheader-klein.jpg
manninderuhr



Vratislav Maňák: "Der Mann in der Uhr"

Eine Geschichte aus der Zeit des Jugendstils, in der sich Krimi und Steampunk vereinigen.

Um die Wende zum 20. Jahrhunderts, zur Zeit des letzten habsburgischen Kaisers Franz Joseph I., kommt auf dem Bahnhof der Stadt Makovín eine ungewöhnliche Familie an: der Erfinder Leo Schina, seine Frau Ludovika und ihre acht Jahre alte Tochter Lenka. Herr Schina will dem Bürgermeister eine seiner Erfindungen vorführen – das zusammenklappbare Hotelzimmer. Als aber Lenka auf dem Bahnhof entdeckt, dass an der großen Uhr ein Zeiger fehlt und stattdessen ein kleiner Mann die Zeit anzeigt, begibt sie sich auf eine ebenso dramatische wie gefährliche Suche nach dem gestohlenen Zeiger.

Vratislav Maňák: "Der Mann in der Uhr". Düsseldorf (Karl Rauch) 2018.
ISBN: 978-3-7920-0369-5
klasstschechfilm
Christer Petersen/Anke Steinborn/Nicole Kandioler (Hg.):

"Klassiker des tschechischen und slowakischen Films"
 
In die Geschichte des europäischen Films schrieb sich der tschechoslowakische Film mit der Nová Vlna ein, mit jener Neuen Welle der 1960er Jahre, die eng mit Namen wie Miloš Forman, Jiří Menzel oder Věra Chytilová verbunden ist. Über diesen Kanon hinaus stellt der Band die wichtigsten tschechischen und slowakischen Filme seit 1930 vor.
 Besprochene Filme: Ekstase / Extase (CS/A 1932, Gustav Machatý) | Hej rup! / Heave Ho! (CS 1934, Martin Frič) | U Pokladny stál / Er stand an der Kasse (CS 1937, Karel Lamáč) | Daleká cesta / Die lange Reise (CS 1948, Alfréd Radok) | Vynález zkázy / Die Erfindung des Verderbens (CS 1958, Karel Zeman) | Až přijde kocour / Wenn der Kater kommt (CS 1963, Vojtěch Jasný) | Postava k podpírání / Josef Kilian (CS 1963, Pavel Juráček, Jan Schmidt) | Limonádový Joe aneb Koňská opera / Limonaden-Joe (CS 1964, Oldřich Lipský) | O slavnosti a hostech / Vom Fest und seinen Gästen (CS 1966, Jan Němec) | Ostře sledované vlaky / Liebe nach Fahrplan (CS 1966, Jiří Menzel) | Marketa Lazarová (CS 1967, František Vláčil) | Sedmikrásky / Tausendschönchen (CS 1967, Věra Chytilová) | Hoří, má panenko / Der Feuerwehrball (CS 1967, Miloš Forman) | Spalovač mrtvol / Der Leichenverbrenner (CS 1968, Juraj Herz) | Ucho / Das Ohr (CS 1969, Karel Kachyňa) | Valerie a týden divů / Valerie - eine Woche voller Wunder (CS 1970, Jaromil Jireš) | Obrazy starého světa (Bilder einer alten Welt, CS 1972, Dušan Hanák) | Tři oříšky pro Popelku / Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (CS/DDR 1973, Václav Vorlíček) | Něco z Alenky / Alice (CS 1988, Jan Švankmajer) | Návrat Idiota / Die Rückkehr des Idioten (CZ 1995, Saša Gedeon) | Zahrada / Der Garten (SK 1995, Martin Šulík) | Kolja / Kolya (CZ 1996, Jan Svěrák) | Štěstí / Die Jahreszeit des Glücks (CZ 2005, Bohdan Sláma) | Karamazovi  / Die Karamazows (CZ 2008, Petr Zelenka) | Až do města Aš / Made in Ash (CZ/SK 2012, Iveta Grófová)

Christer Petersen/Anke Steinborn/Nicole Kandioler: "Klassiker des tschechischen und slowakischen Films". Marburg (Schüren) 2018. ISBN: 978-3-89472-845-8)
kafka-kaefig
Klaus Wagenbach (Hg.):
Franz Kafka: Ein Käfig ging einen Vogel suchen

Komisches und Groteskes

Klaus Wagenbach hat für diesen Band Texte seines Lieblingsschriftstellers zusammengestellt: Erzählungen und kaum bekannte Passagen aus dem Nachlass.

Seit je hat Klaus Wagenbach die Schulweisheit vom dunklen Kafka geärgert. Es sind vielmehr die unerwarteten Wendungen, die Verkehrung ins Paradoxe und der hintergründige Humor, die ihn seit fast siebzig Jahren immer wieder aufs Neue an Kafkas Texten faszinieren. Die tragisch-komische Sorge des Trapezkünstlers, dem die eine Stange nicht reicht, Beamte, die ihren Kollegen die täglichen Aktenberge neiden, das ewige
Katz-und-Maus-Spiel, das für einen von beiden Kontrahenten immer schlecht ausgeht, kluge Pferde, reisemüde Drachen, lebendige Erbstücke und allerlei anderes Getier - und nicht zu vergessen: Odradek, in dessen trockenes Lachen Kafkas dienstälteste Witwe nur zu gerne einstimmt.

Klaus Wagenbach (Hg.): "Franz Kafka. Ein Käfig ging einen Vogel suchen". Berlin (Wagenbach) 2018
ISBN 978-3-8031-1335-1   -   Erscheint am 23.8.2018
skacel-barfuss
Jan Skácel: 
Für alle die im Herzen barfuß sind

Einzigartige Dichtung aus Tschechien - bissig und charmant. Skácel ist Naturlyriker und kritischer Denker zugleich.

Jan Skácels Lyrik ist voller Klang und Bilder. In kurzen Versen lässt der Dichter Landschaften entstehen, beschwört Vergangenes und beschreibt oder vielmehr feiert immer wieder die Natur. 
Dabei verbindet Skácel die Freude an Metrum und Takt mit einem klugen Spiel der Traditionen und seiner Vorgänger. Oft mit Trakl und Hölderlin verglichen, entwickelte der tschechische Dichter eine ganz eigene Sprache, in der sich romantische Naturbeschreibung mit politischem Scharfsinn verbindet und Alltagsbeobachtung mit lyrischem Formenreichtum vermischt wird. Diese Auswahl von Skácels Gedichten und Miniaturen ist eine Einladung, sein Werk kennenzulernen oder wieder zu lesen, das fast hundert Jahre nach der Geburt des Dichters immer noch voller Frische und Aktualität ist.

Jan Skácel: "Für alle die im Herzen barfuß sind". Göttingen (Wallstein) 2018
ISBN: 978-3835333680 - Erscheint am 3.9.
woderteufel
Craig Russell: "Wo der Teufel ruht"

Ins Deutsche übersetzt von Wolfgang Thon

Prag in den dreißiger Jahren - eine Welt voller Gestrandeter, Mörder, Weltverbesserer und Menschen, die sich gegen ihr Schicksal auflehnen. Die Stadt wird von einem Serienmörder in Atem gehalten.
Dr. Viktor Kosárek, ein junger Arzt und Psychologe, wird im Prager Bahnhof Zeuge eines Mordversuchs. Viktor gelingt es, den Tod einer jungen Frau zu verhindern. Erleichtert reist er zu einer alten, geheimnisumwitterten Burg weiter, in der die sechs gefährlichsten Mörder des Landes untergebracht sind - die sogenannten Satanischen Sechs. Hier möchte er fortan wirken - und heilen. Doch die Widerstände gegen seine neuen Methoden sind groß. Ihm zur Seite stehen zwei undurchsichtige Forscher, die offensichtlich ganz eigene Pläne haben, und eine junge Frau, in die er sich sogleich verliebt. 
Während er seine ersten Sitzungen abhält, geht in Prag die Mordserie weiter. Und plötzlich kommt dem ehrgeizigen Wissenschaftler ein grausamer Verdacht: Könnte der Mörder sein alter Studienfreund Filip sein, der seit Wochen verschwunden ist?

Ein hochspannender Roman des schottischen Bestsellerautors Craig Russell, wie ihn ein moderner H. P. Lovecraft geschrieben haben könnte.

Craig Russell: "Wo der Teufel ruht". Berlin (Rütten & Loening) 2018. ISBN: 978-3-352-00917-4 
Erscheint am 14.9.2018