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Im Vorjahr haben die Reisebusunternehmen im Jahresvergleich durchschnittlich 88 Prozent ihres Umsatzes verloren. Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen warnt, dass sie ohne staatliche Beihilfen den Betrieb nicht mehr aufrechterhalten können. Ein Fünftel der Unternehmer musste bereits persönliches Eigentum verkaufen oder verpfänden. Aufgrund der angespannten Lage laufen den Busunternehmern auch die Fahrer davon. Dies geht aus einer Umfrage hervor, die von der "Za-Autobusy"-Initiative der ČTK zur Verfügung gestellt wurde. Die Hilferufe an den Staat blieben bisher ungehört. Das Ministerium für Industrie und Handel gab jedoch bekannt, dass neue Hilfsmaßnahmen geplant sind, aus denen auch Busgesellschaften Nutzen ziehen können.
Busunternehmer verloren 88% des Umsatzes, die meisten sind vom Bankrott bedroht
25.03.2021
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Tourbusse fahren seit fast einem Jahr nicht mehr und werden mit ziemlicher Sicherheit auch die kommenden Monate in der Garage fristen. Busunternehmer werden wahrscheinlich ihre zweite Saison aufgrund des Coronavirus abschreiben können. "Der Reiseverkehr liegt buchstäblich in Trümmern und Familienunternehmen stehen vor dem Ruin", sagte der Gründer der Initiative, Jiří Vlasák.

Laut der Umfrage, die die Initiative Ende Februar unter mehr als 300 Busunternehmern aus dem ganzen Land durchgeführt hat, lag der durchschnittliche Umsatzrückgang in der Branche im Vorjahr bei 88 Prozent. In diesem Zusammenhang gaben mehr als 86 Prozent der Busbetreiber an, dass sie ohne staatliche Hilfe bankrott gehen würden. Rund ein Fünftel hat bereits großen wirtschaftlichen Schaden erlitten. Ein Teil hat bereits die Konsequenzen gezogen und zugesperrt, andere können den Betrieb nur durch den Verkauf von persönlichem Eigentum aufrecht erhalten.

Fahrzeuge verlieren kontinuierlich an Wert
Die Situation wird vor allem durch die im Busgewerbe üblichen langfristigen Fixkosten wie beispielsweise Leasingraten verschärft. Dazu kommt, dass die Busse aufgrund der Krise den Großteil ihres Wertes verloren haben und im Moment faktisch unverkäuflich sind. Neben dem Wertverlust müssen die Betreiber auch in die Maschinenwartung investieren, um für die Wiederaufnahme des Betriebs bereit zu sein.

Fahrer haben die Betriebe verlassen
Selbst wenn der Betrieb im Sommer wieder einigermaßen anlaufen sollte und der Staat eine Unterstützung zusichert, stehen viele Unternehmer ohne Fahrer da. Laut der Umfrage haben 48 Prozent der Fahrer während der Krise ihre Arbeitgeber bereits verlassen.

Die Busbetreiber haben den Staat seit langem um Hilfe gebeten. Im Herbst wurde ein staatlicher Vergütungsfonds für die Branche in der Höhe von einer Milliarde Kronen (38,1 Mio, Euro) eingerichtet. Der Betrag reichte nach Angaben der Busunternehmer nur aus, um die Verluste aus dem vergangenen Frühjahr zu decken. Die Busbetreiber verhandeln daher mit dem Verkehrsministerium um weitere Unterstützung, jedoch bisher ohne Erfolg. "Die Regierung rechtfertigte sich damit, dass wir nicht die Unterstützung der Öffentlichkeit haben und ohne sie keine angemessene Hilfe möglich ist. Wir sind uninteressant und für die Öffentlichkeit nicht wichtig. Es wird uns gesagt, dass dies die Meinung der Mehrheit der 'Gesellschaft' ist", sagte Vlasák.

Nach Angaben des Verkehrsministeriums werden zurzeit ausschließlich andere Unterstützungsoptionen angesprochen. Es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass man vor dem Start neuer umfassende alternative Hilfsprogramme für Unternehmen steht, unabhängig davon, in welcher ​​Branche sie geschäftlich tätig sind. Bewerbungen werden ab April entgegengenommen.

Die Initiative startete auch eine Petition und einen Aufruf zur öffentlichen Unterstützung. "Die Unterzeichnung der Petition und der Aufruf sollen dazu beitragen den Vertretern des Staates zu zeigen, dass wir für die Öffentlichkeit wichtig sind und dass unser Service in normalen Zeiten von großem Wert ist", fügte Vlasák hinzu. Ihm zufolge sind die Busunternehmer im Extremfall auch bereit, eine Demonstrationsfahrt mit Hunderten von Bussen in Prag zu organisieren.

Die Krise in der Tschechischen Republik betrifft in etwa 2.000 Reiseveranstalter, die insgesamt rund 9.000 Busse betreiben.
Bild: Scania
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