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Der Grund dafür ist laut Analysten eine höhere Inflation und ein schwächerer Wechselkurs der Krone.
Die  tschechische Nationalbank (ČNB) erhöhte vorige Woche die Zinssätze. Der Basiszinssatz, auf den sich die Zinsen für gewerbliche Darlehen stützen, stieg um 0,25 Prozentpunkte auf zwei Prozent. Dies ist die erste Zinserhöhung seit letztem November. Der Leitzins ist nun auf dem höchsten Stand der letzten zehn Jahre.
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Bild: Press ČNB
Die ČNB hat in diesem Jahr zum ersten Mal die Zinssätze angehoben
08.05.2019
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 ČNB-Gouverneur Jiří Rusnok
Analysten zufolge ist hauptsächlich die Entwicklung der Binnenwirtschaft ausschlaggebend für die Zinserhöhung. Im ersten Quartal war die Inflation höher als von der ČNB eingeschätzt, und der Wechselkurs der Krone schwächer als in der Februar-Prognose von der Nationalbank erwartet. Dem entgegen wurden die Unsicherheiten bezüglich der Auslandsentwicklungen, die das Hauptargument für die bisherige Zinserhöhung waren, durch den Aufschub des Brexit leicht gedämpft.

Analysten zufolge befindet sich die Inflation auf ihrem Höhepunkt und wird wieder sinken. Bis Ende des Jahres sollte sie laut den Experten unter 2,5 Prozent liegen
"Der Hauptgrund für die Entscheidung der ČNB ist wahrscheinlich die höhere Inflation in Verbindung mit einer geringeren Aufwertung der Krone. Auf der anderen Seite sprach die anhaltend unsichere Entwicklung im Ausland, vor allem in der Industrie, eher dafür, die Zinsen auf dem aktuellen Niveau zu halten", sagte ING-Chefökonom Jakub Seidler. Ihm zufolge wird die ČNB nun eine Wartetaktik wählen, bis sich die Signale aus dem Ausland deutlich verbessern. "Die Inflation allein sollte sich im Mai allmählich verlangsamen und kein Argument für weitere Zinserhöhungen sein", fügte er hinzu.

Die ČNB erhöhte auch die Lombardquote um 0,25 Prozentpunkte auf drei Prozent. Der Lombardsatz ist der Prozentsatz, zu dem Geschäftsbanken gegen eine Verpfändung von Wertpapieren Geld von einer Zentralbank aufnehmen können. So wurde beispielsweise der Diskontsatz, der beispielsweise auf notleidende Kredite oder unbezahlte Steuern erhoben wird, um 0,25 Prozentpunkte auf ein Prozent angehoben.

Die Zinserhöhung wurde einstimmig beschlossen
Bei der Entscheidung der ČNB, die Zinssätze zu erhöhen, stimmten alle sieben Mitglieder zu. ČNB-Gouverneur Jiří Rusnok zufolge basiert die Entscheidung auf einer neuen makroökonomischen Prognose der Nationalbank. "Dass heißt, die inländischen Zinssätze steigen stetig an, um dann bis Mitte 2020 eine Stabilisierung zu erreichen", sagte Rusnok. "Die Zinserhöhung ist eine Reaktion auf den Inflationsdruck im Inland", so Rusnok weiter.
Analysten waren allerdings der Meinung, dass eine Zinserhöhung nicht sinnvoll sei. Die weitere Zinsentwicklung wird sich auch auf die wirtschaftliche Situation im Ausland auswirken. Ihrer Meinung nach sollte insbesondere durch die Verlangsamung des deutschen Marktes weitere Zinserhöhungen in der Tschechischen Republik vermieden werden. "Wenn sich die Situation weltweit nicht deutlich verbessert, wird die ČNB in ​​diesem Jahr kaum einen Grund vorfinden, den Zinssatz weiter anzuheben", sagte Lukáš Kovanda, Chefökonom des Czech Fund.
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