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AKTUALISIERT
Die Tschechische Republik hat derzeit im Europavergleich relativ niedrige Inzidenzzahlen bei einer gleichzeitig äußerst lockeren Auslegung der Corona-Regeln. Jahreszeitbedingt steigen aber auch hier die Infektionen an. Gesundheitsminister Adam Vojtěch hat am Mittwoch, dem 8. September, einen Maßnahmenkatalog bestätigt, der bei einer Verschlechterung der Covid-Lage in Kraft treten soll. Harte Maßnahmen wie Lokal- und Geschäftsschließungen sind dabei keine vorgesehen. Die Wiedereinführung der Maskenpflicht am Arbeitsplatz oder verpflichtende Corona-Tests in Firmen könnten jedoch im Raum stehen.
Vojtěch präsentierte Maßnahmen bei Verschlechterung der Covid-Lage
09.09.2021
Die geplanten Maßnahmen wurden in einer Sitzung des parlamentarischen Gesundheitsausschusses von Minister Vojtěch und der Leiterin der obersten tschechischen Gesundheitsbehörde, Pavla Svrčinová, erstmals vorgestellt. So geht das Ministerium von drei verschiedenen Szenarien aus. "Selbst im schlimmsten Fall handelt es sich bei den Maßnahmen um Regimemaßnahmen. Eine allgemeinere Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, eine allgemeinere Anforderung an 3G-Dokumenten, vielleicht eine gewisse Einschränkung von Massenveranstaltungen. Aber keine Schließung von Betrieben, Geschäften und so weiter", sagte Vojtěch.

Svrčinová stellte die drei Szenarien vor. Im besten Fall wird bei 25 Neuerkrankungen pro hunderttausend Einwohner ausgegangen, im schlimmsten Fall von über 100 Neuerkrankungen. Gleichzeitig muss eine bestimmte Anzahl von Patienten in Krankenhäusern erreicht werden und über vier Prozent aller Tests positiv sein, um eine Restriktion von Seiten der Politik auszulösen. Ein Risikoszenario würde laut Vojtěch eintreten, wenn täglich 50 Menschen mit Covid in Krankenhäuser aufgenommen würden. Gleichzeitig sagte er, dass dies ein Risikoszenario sei, auf das Tschechien derzeit nicht zusteuere. Im schlimmsten (roten) Szenario wird der Betrieb von Restaurants und Geschäften deutlich eingeschränkt. "Restaurants könnten nur im Voraus reserviert werden, Geschäfte im 'Click-and-Collect'-Modus betrieben werden", sagte Svrčinová. Somit könnten wie im Frühjahr nur noch vorbestellte Waren aus den Filialen abgeholt werden. Laut Svrčinová ist dies ein Vorschlag, an dem das Ministerium noch arbeitet. Sollte sich die Lage von derzeit "Grün" auf "Orange" verändern, werden Verschärfungen bei der Maskenpflicht und Einschränkungen bei den Teilnahmebedingungen an Großveranstaltungen kommen. "Wir werden sicherlich keine Kulturveranstaltungen schließen, aber der erste Schritt wäre, die Zutrittsbedingungen zu verschärfen", verdeutlichte sie.

Die Gesundheitsbehörden werden auf die Maskenpflicht setzen. Das Tragen von Mund- und Nasenschutz habe sich laut Gesundheitsministerium als wirksamste unter den eingeführten Maßnahmen bewährt. Svrčinová kündigte weiters an, dass es auch zu Abriegelungen einzelner Regionen mit hohen Inzidenzen kommen kann. In der Einschränkung der Mobilität nach und aus diesen Gebieten sieht die Hygienikerin die beste Möglichkeit, eine Ausbreitung in andere Landesteile zu verhindern. Schulschließungen werde es explizit keine geben.

Zu den jüngsten Ankündigungen gab es gemischte Reaktionen. Ärzte kritisierten, dass der Schwellenwert bei den Neupatienten in den Krankenhäusern viel zu hoch ist. "Wenn wir einen Anstieg von 50 Krankenhauspatienten pro Tag haben, besteht das Risiko, dass sich die Zahl in zwei Wochen oder einem Monat verzehnfacht", warnte der Vizepräsident der Ärztekammer, Zdeněk Mrozek. "Es wird relativ schwer, die Notbremse zu ziehen, und etwas zu unternehmen", kommetierte der Leiter der Abteilung Biochemie an der Karlsuniversität Prag, Jan Trnka. Den Plan, verstärkt auf die Maskenpflicht zu setzen und in den Unternehmen zu testen, steht Trnka positiv gegenüber.

Die Maßnahmen werden laut Minister Vojtěch verstärkt die regionalen Aspekte berücksichtigen. "Die Anzahl der positiv Getesteten wird alleine weniger eine Rolle spielen. Alle Länder gehen bereits davon ab", sagte er. Er fügte hinzu, dass er selbst nicht daran glaube, dass Risikozahlen erreicht werden, da aufgund der Impfungen die Situation anders sei als im Vorjahr. Die 7-Tage-Inzidenzzahl liegt derzeit in Tschechien bei 22, 89 Personen sind hospitalisiert. Während der zweiten und dritten Welle erreichte die Inzidenzzahl einen Wert von über 800, in den Spitälern befanden sich am Höhepunkt 9500 Menschen.
NETWORKING IN TSCHECHIEN:
Bild: Facebook/Adam Vojtěch
Gesundheitsminister Adam Vojtěch
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18.9., 14h
Golfclub Hodkovičky
Prag 4, Vltavanů 546

6.10., 18.30
Restaurace U Medvídků
Prag 1, Na Perštýně 7

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DTIHK Pilsen
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22.-23.9.
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Prague 4, Na Strži 63

30.9., 17h
Hotel Jalta
Prague 1, Václavské nám. 45

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