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Tschechien und Bayern: Mehr künstliche Intelligenz
Die bilaterale Zusammenarbeit und die Weiterentwicklung auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) war zentrales Thema der Wirtschaftsminister von Tschechien und Bayern, Karel Havlíček und Hubert Aiwanger, vergangenen Montag in Prag. Die beiden Länder möchten gemeinsam zur bedeutendsten Region für Entwicklung von KI in Europa werden und bemühen sich als Standort für europäische KI-Exzellenzzentren. Konkurrenz wartet dabei aus Finnland und Frankreich. Weitere Gesprächsthemen waren der bilaterale Handel und Fragen der Energiepolitik.
28.05.2019
Als einer seiner ersten Amtshandlungen hat der neue tschechische Wirtschaftsminister, Karel Havlíček, eine "Strategie für Künstliche Intelligenz" präsentiert. Das benachbarte größte Bundesland Deutschlands biete sich als Partner dafür förmlich an. "Mehr als 30 Prozent der tschechischen Exporte gehen nach Deutschland, davon ein Drittel allein nach Bayern. Darum hat Bayern für Tschechien eine tragende Bedeutung", sagte Havlíček. "Die Tschechische Republik ist unter den mittel- und osteuropäischen Ländern unser wichtigster Partner, ich bedanke mich für die gute Zusammenarbeit, die wir seit Jahren pflegen", bekräftigte Aiwanger.

Havlíček erörtete mit seinem Amtskollegen die Regierungsstrategie für KI und tauschte sich über mögliche Anknüpfungspunkte in Hinsicht auf Forschung und Entwicklung aus. Für Aiwanger stand außerdem ein Besuch des Siemens-Applikationszentrums für Produktionsmaschinen auf dem Terminkalender, sowie ein Treffen mit bayerischen und tschechischen Unternehmern aus dem Bereich Automobil und Nanotechnologie. "Ich möchte mir einen Überblick über die Erfahrungen der Unternehmer verschaffen und mit ihnen über die Themen Fachkräfte und Duale Ausbildung sprechen. Wir arbeiten in Bayern gerade an einer Stärkung der Automobilbranche, diesen Prozess müssen wir auch auf Tschechien übertragen", sagte der Staatsminister.

Ein weiterer Punkt des Prag-Besuches Aiwangers war die Energiepolitik. Havlíček verteidigte dabei die dominante Stellung der Kernenergie in der Tschechischen Republik. Der tschechische Wirtschafts- und Industrieminister respektiere die Einstellung der Nachbarstaaten und deren Wandel im Energiemix; für Tschechien werde die Atomenergie aber weiterhin eine grundlegende Energiequelle sein, meinte Havlíček.
Bild:Bayerisches Wirtschaftsministerium/Stanislav Milata
havlicek-aiwanger
Karel Havlíček (rechts) Hubert Aiwanger
29.5., 14h
Galerie Mánes
Prag 1, Masarykovo nábř. 1

29.-31.5.
Messe Brünn
Brünn, Výstaviště 1

30.5., 15.45
Gedenkstätte Lidice
Lidice (Mittelböhmen), 
Tokajická 152
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ENGLISCHSPRACHIGE VERANSTALTUNGEN
IN TSCHECHIEN:

29.5., 9h
Mondelēz
Prag 8, Karolinská 4

30.5., 17.30
Sophie's Garden
Prag 1, Slovanský ostrov 226
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