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DEUTSCHSPRACHIGES
in TSCHECHIEN
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Powidl Sonderseite:
Deutsch in Tschechien - eine Sprache in der Abseitsfalle?
Illustrationen: Jack Woolisher jr.
Deutschsprachiges in Tschechien:

Informationen und Programme zu Autorenlesungen, Vorträgen, Vorlesungen und literarischen Veranstaltungen



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Rimini Protokoll: "Unheimliches Tal"
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Kanzler Metternich und seine Vision vom Frieden
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Wir kennen Roboter als Arbeitsmaschinen, als effiziente und präzise Vollstrecker. In der deutschen Industrie sehen sie Menschen kaum ähnlich, um emotionale Verstrickungen auszuschließen. In Asien hingegen werden schon länger humanoide Roboter entwickelt, etwa für die Alterspflege oder als Sexpartner. Die äußerliche Ähnlichkeit zu Menschen soll hier die Akzeptanz der Maschine erleichtern. Sie weckt aber auch Misstrauen: Was ist Mensch, was Maschine? Diese unheimliche Ähnlichkeit nennen japanische Roboterforscher "Uncanny Valley".

Für "Unheimliches Tal" wird vom Schriftsteller und Stückeschreiber Thomas Melle ein animatronisches Double erstellt. Dieser Humanoide tritt anstelle des Autors auf und wirft Fragen auf: Stehen Kopie und Original in einem Konkurrenzverhältnis zueinander oder helfen sie sich gegenseitig? Kommt das Original sich durch sein Double näher? Wer spricht und was ist sein Programm?


Eine Produktion der Münchner Kammerspiele
In Koproduktion mit Berliner Festspiele - Immersion, donaufestival (Krems), Feodor Elutine (Moscow), FOG Triennale Milano Performing Arts (Milano), Temporada Alta - Festival de Tador de Catalunya (Girona), SPRING Utrecht

Die Theateraufführung ist Teil des Prager Theaterfestivals deutscher Sprache

6.3.2020, 20h
7.3.2020, 17h und 20h

Theater Archa
PRAG 1, Na Poříčí 28

Informationen und Programm: www.theater.cz/de/unheimliches-tal/
Ema Destinn_Sturm und Ruhe
meetingbrno2018
Dauer der Ausstellung:

4.-28.2.2020
Studien- und wissenschaftliche Bibliothek der Region Pilsen
PILSEN, Nám. Republiky 12                      

Anlässlich des 160. Todestages veranstaltete das ÖKF in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Denkmalschutzamt im Rahmen des Projektes „Auf den Spuren der Adelsgeschlechter“ eine Ausstellung, die dem bedeutendsten Mitglied der Familie Metternich, Klemens Wenzel Lothar Paul Alfons Nepomuk, Fürst von Metternich-Winneburg-Beilstein-Ochsenhausen gewidmet ist. Das Ziel dieses langfristigen Projekts ist die Erforschung und Präsentation des Vermächtnisses der Adelsgeschlechter in den böhmischen Kronländern, deren ehemalige Residenzen vom Tschechischen Denkmalamt verwaltet werden.

Die Ausstellung präsentiert ausführlich das Leben und Werk des österreichischen Botschafters, Außenministers und Staatskanzlers Klemens Metternich, seine Rolle als Politiker und Staatsmann sowie die Prinzipien seiner diplomatischen Tätigkeit. Mit seinem systematischen politischen Denken und seiner diplomatischen Hartnäckigkeit besiegte er die napoleonische Despotie und als österreichischem Kanzler gelang es ihm, durch die Festlegung völkerrechtlicher Grundlagen für die nächsten hundert Jahre einen gesamteuropäischen Konflikt zu vermeiden.
Die Opernsängerin und Nationalikone Ema Destinnová als Inspiration für zeitgenössische Künstler: Ema Destinnová verwirklichte sich neben ihrer Opern-Laufbahn als Autorin von Gedichten, Romanen, Liedern, Übersetzungen und einem Drama. Der Autor des Projekts, Martin Dvořák, lud deshalb die Schriftstellerin Alena Mornštajnová sowie die Komponisten Antonín Fajt, Omar Rojas Ruiz, Kryštof Okrouhlý und Jan Hanák ein, gemeinsam mit ihm aus Empfindungen über Ema Destinnová ein eigenes Werk zu schaffen.

Das Mosaik aus diesen Werken bildet nun das Gerüst des Abends, den Ema Destinnovás Liederzyklus "Garten des Herzens" als Leitmotiv durchzieht. Die Gestalt und Gefühle der Nationalheldin verkörpern fünf Interpretinnen - Tänzerinnen, Schauspielerinnen und Sängerinnen -, ergänzt durch die Figur des männlichen Gegenspielers, Glossators und Bühnenpartners Enrico Caruso.

Ema Destinnová (1878-1930) war eine weltberühmte tschechische Opernsängerin, Komponistin, Schriftstellerin sowie Nationalheldin und Patriotin. Ihre internationale Karriere begann sie in Berlin (Hofoper) und setzte sie in New York (Met), London (Covent Garden), Paris (Théâtre du Châtelet) und schließlich auch in Prag (Nationaltheater / Národní divadlo) fort.

Regie, Entwurf: Martin Dvořák 
Choreografie: Martin Dvořák 
Text: Alena Mornštajnová, Ema Destinnová, Martin Dvořák, Adolf Wenig 
Musik: Ema Destinnová, Antonín Fajt, Jan Hanák, Kryštof Okrouhlý, Omar Rojas Ruiz Kostüme: Jindra Rychlá
Mitwirkende: Irene Bauer (AT), Kateřina Beranová (CZ/AT), Kateřina Jebavá, Martin Dvořák (CZ/AT) und Marta Vašková (Klavier)


TERMIN:
9.3., 20h
Villa Tugendhat
BRÜNN, Černopolní 45



Weitere Informationen und Tickets: Österreich Institut Prag
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Bild: Gebriela Neeb
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