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DEUTSCHSPRACHIGES
in TSCHECHIEN
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Deutsch in Tschechien - eine Sprache in der Abseitsfalle?
Illustrationen: Jack Woolisher jr.
Deutschsprachiges in Tschechien:

Informationen und Programme zu Autorenlesungen, Vorträgen, Vorlesungen und literarischen Veranstaltungen



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Wim Wenders-Retrospektive
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Kanzler Metternich und seine Vision vom Frieden
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Das Goethe-Institut Prag würdigt in Zusammenarbeit mit dem Kino Ponrepo des Nationalen Filmarchivs (NFA) Wim Wenders' filmisches Schaffen mit einer großen Retrospektive. Der 1945 in Düsseldorf geborene Wenders hat als einer der profiliertesten und produktivsten Regisseure einen beachtlichen Beitrag zur Stärkung des internationalen Rufs des deutschen Films erbracht.

Die Retrospektive im Kino Ponrepo mit zehn Langfilmen und drei Kurzfilmen zeigt die Breite von Wim Wenders' Werk, von seinen 16mm Experimentalfilmen der späten 60er - wie Same Player Shoots Again (1968) und Silver City Revisited (1969) – bis zu Dokumentarfilmen wie Tokyo-Ga (1985).

Dazu werden einige von Wenders' meistgelobten Spielfilmen in frisch digital restaurierten Versionen laufen: Die Angst des Tormann beim Elfmeter (1972), Alice in den Städten (1974), Im Lauf der Zeit (1975), Falsche Bewegung (1975), Der Amerikanische Freund (1977), Der Stand der Dinge (1982), Paris, Texas (1984) sowie Der Himmel über Berlin (1987). Ferner wird mit Die schönen Tage von Aranjuez (2016) ein neuerer Wenders-Film gezeigt.

Wim Wenders-Retrospektive:

29.1.-27.2.2020
Kino Ponrepo
PRAG 1, Bartolomějská 11



Informationen und Programm: Goethe-Institut Prag
Ema Destinn_Sturm und Ruhe
meetingbrno2018
Dauer der Ausstellung:

4.-28.2.2020
Studien- und wissenschaftliche Bibliothek der Region Pilsen
PILSEN, Nám. Republiky 12                      

Anlässlich des 160. Todestages veranstaltete das ÖKF in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Denkmalschutzamt im Rahmen des Projektes „Auf den Spuren der Adelsgeschlechter“ eine Ausstellung, die dem bedeutendsten Mitglied der Familie Metternich, Klemens Wenzel Lothar Paul Alfons Nepomuk, Fürst von Metternich-Winneburg-Beilstein-Ochsenhausen gewidmet ist. Das Ziel dieses langfristigen Projekts ist die Erforschung und Präsentation des Vermächtnisses der Adelsgeschlechter in den böhmischen Kronländern, deren ehemalige Residenzen vom Tschechischen Denkmalamt verwaltet werden.

Die Ausstellung präsentiert ausführlich das Leben und Werk des österreichischen Botschafters, Außenministers und Staatskanzlers Klemens Metternich, seine Rolle als Politiker und Staatsmann sowie die Prinzipien seiner diplomatischen Tätigkeit. Mit seinem systematischen politischen Denken und seiner diplomatischen Hartnäckigkeit besiegte er die napoleonische Despotie und als österreichischem Kanzler gelang es ihm, durch die Festlegung völkerrechtlicher Grundlagen für die nächsten hundert Jahre einen gesamteuropäischen Konflikt zu vermeiden.
Die Opernsängerin und Nationalikone Ema Destinnová als Inspiration für zeitgenössische Künstler: Ema Destinnová verwirklichte sich neben ihrer Opern-Laufbahn als Autorin von Gedichten, Romanen, Liedern, Übersetzungen und einem Drama. Der Autor des Projekts, Martin Dvořák, lud deshalb die Schriftstellerin Alena Mornštajnová sowie die Komponisten Antonín Fajt, Omar Rojas Ruiz, Kryštof Okrouhlý und Jan Hanák ein, gemeinsam mit ihm aus Empfindungen über Ema Destinnová ein eigenes Werk zu schaffen.

Das Mosaik aus diesen Werken bildet nun das Gerüst des Abends, den Ema Destinnovás Liederzyklus "Garten des Herzens" als Leitmotiv durchzieht. Die Gestalt und Gefühle der Nationalheldin verkörpern fünf Interpretinnen - Tänzerinnen, Schauspielerinnen und Sängerinnen -, ergänzt durch die Figur des männlichen Gegenspielers, Glossators und Bühnenpartners Enrico Caruso.

Ema Destinnová (1878-1930) war eine weltberühmte tschechische Opernsängerin, Komponistin, Schriftstellerin sowie Nationalheldin und Patriotin. Ihre internationale Karriere begann sie in Berlin (Hofoper) und setzte sie in New York (Met), London (Covent Garden), Paris (Théâtre du Châtelet) und schließlich auch in Prag (Nationaltheater / Národní divadlo) fort.

Regie, Entwurf: Martin Dvořák 
Choreografie: Martin Dvořák 
Text: Alena Mornštajnová, Ema Destinnová, Martin Dvořák, Adolf Wenig 
Musik: Ema Destinnová, Antonín Fajt, Jan Hanák, Kryštof Okrouhlý, Omar Rojas Ruiz Kostüme: Jindra Rychlá
Mitwirkende: Irene Bauer (AT), Kateřina Beranová (CZ/AT), Kateřina Jebavá, Martin Dvořák (CZ/AT) und Marta Vašková (Klavier)


TERMIN:
9.3., 20h
Villa Tugendhat
BRÜNN, Černopolní 45



Weitere Informationen und Tickets: Österreich Institut Prag
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