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Kremsier (Kroměříž) und Umgebung
Geistiges Zentrum Ostmährens

1997 wurde Kremsier zur "schönsten historischen Stadt Tschechiens" gekürt. Die ostmährische Kulturstadt ist geprägt vom Erbe als Sitz der mächtigen Fürsterzbischöfe von Olmütz. Das barocke Erzbischöfliche Schloss quillt nahezu über von historischen Kulturschätzen: Eine Bibliothek mit über 40.000 Bänden, eine Sammlung der an der Prägestätte Kremsier hergestellten Münzen, dazu eine Gemäldegalerie mit Werken von Tizian, van Dyck, Lucas Cranach d.Ä., Jan und Pieter Brueghel u.v.a. Das Schloss und seine Gärten sind UNESCO-Kulturerbe.
Der Mittelpunkt des städtischen Lebens ist der Große Platz (Velké náměstí). Der genau einen Hektar große, von Laubengängen gesäumte Platz beherbergt das Rathaus (16.-17. Jh.), das Regionalmuseum Kremsier und zahlreiche historische Bürgerhäuser, Restaurants und Cafés. In der Mitte befinden sich der Tritonbrunnen und die Mariensäule. Barock dominiert am Masarykplatz (Masarykovo náměstí) mit der opulenten Johannes-der-Täufer-Kirche und der Justizakademie.
Veranstaltungskalender
Pittoreskes Stadtbild
Barockes Erzbischöfliches Schloss

Bischof Karl II. von Lichtenstein-Kastelkorn ließ sich das Anwesen 1664-1695 im Barockstil erbauen. Nach der Wiederherstellung wegen des Brandes von 1752 erhielt das Schloss sein heutiges Aussehen. Sehenswert sind die Stuckarbeiten von Franz Hiernle und die Deckenfresken von Franz Anton Maulbertsch. Der Schlosspark von über 47 Hektar erstreckt sich bis an die March und beherbergt zahlreiche Blumengärten, Teiche, Pavillons und Skulpturen. Bis 1949 war das Schloss Besitz der Erzdiözese Olmütz. Heute gehört es dem Staat, wobei die Gemäldegalerie und das Interieur wieder der Kirche gehört.
Ausflugstipp: Holešov
1848 war ein turbulentes Jahr. Während es in Wien zur "Märzrevolution" gegen den Metternich'schen Biedermeier-Staat kam, gab es in den "Kronländern" Unruhen bei den von Wien aus regierten Völkern. Der Märzrevolution folgte die Wiener Oktoberrevolution, bei der der verhasste Kriegsminister Theodor von Latour gelyncht worden ist. Das Kaiserhaus flüchtete daraufhin nach Olmütz, der Reichstag wurde nach Kremsier, ins erzbischöfliche Schloss, verlegt. Im ruhigen Mähren wurde eine föderale Verfassung für den Habsburgerstaat erarbeitet, die aber nie zur Anwendung kam.
Die Bauernhäuser von Rimnitz (Rymice)
Unweit von Holešov wurde in Rymice rund um die historische Windmühle aus dem Jahr 1795 ein Dorf mit typischen Bauernhäusern der Hanna-Region rekonstruiert.
Interessantes in der Umgebung:
Kremsier (Kroměříž):
Erzbischöfliches Schloss
Regionalmuseum Kremsier

Holleschau (Holešov):
Rimnitz (Rymice):

Troubky-Zdislavice
Kremsier 1848:
Exil für den Reichstag
Großer Platz mit Tritonbrunnen (l.), Masarykplatz (u.) und Rathaus (o.)
Geburtsort der Dichterin Marie von Ebner-Eschenbach
Auf Schloß Zdislavice, 14 km südwestlich von Kremsier, Gemeinde Troubky-Zdislavice, wurde die bekannte Dichterin Marie von Ebner-Eschenbach als Freiin Dubský geboren. 1945 soll die Schlossbibliothek in einer Papiermühle geschreddert worden sein.
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Blumengarten mit Rotunde (1)
Schlosseingang stadtseitig (5)
Göttin Flora (2)
Schlosshof (7)
Kreuzgang (4)
Münzen aus Kremsier
Kaiser Rudolf II. erließ 1608 das Privileg der Münzprägung für Kremsier. Als Prägestätte entwickelte sich die Stadt im 17. Jh. zu einem wirtschaftlichen Zentrum Mährens.

Die Prägungen erfolgten bis 1759, als Maria Theresia das Münzhaus schließen ließ. Seit 1998 ist das renovierte Gebäude für die Öffentlichkeit zugänglich. Ausgestellt sind neben den historischen Prägestöcken und Werkzeugen auch Sammlungen an hier geprägten Münzen.
In Holešov (Holleschau) ist ein außergewöhnliches Denkmal der jüdischen Kultur in Mähren erhalten geblieben: Die Šach-Synagoge aus dem 16. Jh. Unweit der Synagoge befindet sich der jüdische Friedhof. Das Barockschloss Holešov wurde 1651-1717 erbaut, besitzt einen 62 ha großen französischen Park und beherbergt ein Hufschmiedemuseum.

Reichstag zu Kremsier
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Bild: Wikipedia/Cyril Měsíc – Vlastní dílo
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Großer Platz (6)
Palmenhaus (3)
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Bild: Sdružení České dědictví UNESCO
Bild: Antonín Procházka
Bild: Moje Kroměříž ž
Bild: zlate-mince.czž
holesov-synagoge
Bild: Vratislav Brázdil
rymice
Bild: Regionalmuseum Kremsier
kromeriz-logo mee-bild
Bild: Wikipedie/gemeinfrei
Webseite
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reichstag-kremsier zlinskykraj
Fotocredits:
(1): mesto-kromeriz.cz
(2): Von Bjalek Michal - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21264137
(3), (4), (7): zamek-kromeriz.cz
(5): Von Czech Wikipedia user Marzper - Eigenes Werk (vlastní fotografie), CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5959406
(6) CzechTourism
Bild: CzechTourism
Bild: mesto-kromeriz.cz