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Maschinenbaumesse Brünn 3. - 7. Oktober 2016
An einer Teilnahme an der diesjährigen Auflage der MSV besteht außerordentlich großes Interesse und in den Hallen verbleiben die letzten freien Plätze. Vom 3. bis 7. Oktober erwartet die Besucher des Brünner Messegeländes die umfangreichste Schau der Industrietechnologien seit mehreren Jahren. Die Auflagen der Internationalen Maschinenbaumesse in den geraden Jahren sind traditionell reichhaltiger, da zu einem Messetermin gleich sechs Industriemessen stattfinden: neben der MSV auch die IMT sowie die Technologiemessen FOND-EX, WELDING, PLASTEX und PROFINTECH. Die als Biennale stattfindende Internationale Messe für Metallbearbeitung IMT hebt jenen Bereich besonders hervor, der auf der Brünner Messe allgemein jedes Jahr dominiert. Dieses Jahr stellt sich hier mehr als ein Drittel aller Aussteller vor. Auch die alle zwei Jahre stattfindenden, den Bereichen Gießerei- und Schweißtechnik, Kunststoffverarbeitung und Oberflächenbehandlung gewidmeten Technologiemessen füllen sich dieses Jahr sehr gut. Die Internationale Gießereifachmesse FOND-EX, die Internationale Fachmesse für Schweißtechnik WELDING, die Internationale Fachmesse für Kunststoffe, Kautschuk und Verbundstoffe PLASTEX und die Internationale Fachmesse für Oberflächentechnik PROFINTECH locken Firmen auf das Brünner Messegelände, die in ungeraden Jahren nicht an der MSV teilnehmen. Zugleich steigt auch das Interesse aus dem Ausland, von wo bereits rund die Hälfte der Aussteller anreist. Unter anderen wird eine bedeutende Anzahl an Firmen aus China erwartet. Den chinesischen Ausstellern ist dieses Jahr die ganze Halle A1 vorbehalten. “Was die Buchungszahlen betrifft, sind wir zum aktuellen Zeitpunkt besser dran als seit mehreren Jahren”, lobt Jiri Rousek, Direktor der MSV, das Interesse der Aussteller. Vier Monate vor Messebeginn sind die meisten Hallen nahezu ausgebucht, so dass Firmen, die noch teilnehmen möchten, mit ihren Anmeldungen nicht lange zögern sollten. Soweit sie nicht im Freien ausstellen wollen, sollten sie umgehend die letze Gelegenheit nutzen, sich einen hochwertigen Standort in einer der Hallen auszusuchen.“ IMT mit Spitzenbeteiligung Die Metallbearbeitungsmesse IMT ist die größte mitteleuropäische Schau der Werkzeug- und Umformmaschinenbranche, Anbieter von Antrieben, Steuerungen, Werkzeugen usw. inbegriffen. Die Branche entwickelt sich äußerst positiv. Im vergangenen Jahr haben sowohl Exporte als auch Importe von Werkzeug- und Umformmaschinen auf den tschechischen Markt zugelegt. Auf das Rekordjahr 2014 folgte im letzten Jahr ein weiteres leichtes Wachstum. Der Export ist zwischenjährlich um 3,7 % gestiegen, einen markanten Zuwachs erreichte insbesondere der Export von Metallbearbeitungsmaschinen und Maschinenhämmer. Noch rasanter, um ganze 16 Prozent ist zwischenjährlich der Import auf den tschechischen Markt gestiegen. Die tschechische Industrie floriert, und das beschleunigt die Nachfrage nach Werkzeug- und Umformmaschinen, wobei der Import von Schleifmaschinen im letzten Jahr am schnellsten zunahm. Was die einzelnen Territorien anbelangt, gehen die meisten tschechischen Exporte nach Deutschland, obwohl der Absatz dort im vergangenen Jahr leicht zurückging. Der zweite Rang gehört trotz eines deutlichen Rückgangs Russland, zu dem allerdings nach einem deutlichen Aufschwung China aufholt. Mehr als ein Drittel der Werkzeug- und Umformmaschinen wurden im letzten Jahr aus Deutschland nach Tschechien importiert, gefolgt von Anbietern aus Italien, Taiwan, Japan und der Schweiz. Auf der IMT 2016 werden sich alle bedeutenden traditionellen Firmen der Branche vorstellen, Marktführer inbegriffen, darunter KOVOSVIT MAS, TAJMAC-ZPS, DMG MORI SEIKI und YAMAZAKI MAZAK unter den Maschinenherstellern, von den Werkzeugherstellern GÜHRING, HOFFMANN und nach einer Messeauflage Pause auch ISCAR und TUNGALOY. Im Bereich Umformung verzeichnen die Messeveranstalter ein zwischenjährliches Plus bei den Ausstellungsflächen der Marktführer, und hinzugekommen sind auch neue Firmen, zum Beispiel aus Deutschland oder Italien. Erfreulich ist die Rückkehr bedeutender Firmen, die in den letzten Jahren nicht anwesend waren, zum Beispiel DIETZ SYSTEME oder GORE. Nach langer Zeit wird wieder auch die Halle Y belegt sein, und das durch die Firma 4ISP, die hier erstmals und mit einem Jahr Vorlauf ihr innovatives Projekt Eurazio vorstellen wird. Dabei handelt es sich um einen Verkaufs-Showroom mit mehr als 50 Typen von CNC-Industrielasern, Fräsmaschinen und weiteren Maschinen, der am Ende 2017 in Modletice bei Prag eröffnet werden soll. In dem Vorführungszentrum mit angestrebtem europaweitem Einzugsgebiet wird den Kunden die Gelegenheit geboten, mit Assistenz professioneller Techniker verschiedene Maschinen von verschiedenen Herstellern direkt mit eigenen Werkstoffen auszuprobieren. Das Vorführungszentrum wird auch die Lieferung individuell gestalteter oder modifizierter Maschinen für spezifische Bedürfnisse anbieten. Den Besuchern der MSV 2016 wird 4ISP die modernsten Laserschnitt- und -beschriftungstechnologien einschließlich mehrerer Neuheiten vorstellen. In der Halle Y werden so zu Beispiel Geräte für das Beschriften von 3D-Objekten oder einzigartige Maschinen für äußerst präzises und schnelles Schneiden von Metallen zu sehen sein, die erst in diesem Jahr auf den Markt gekommen sind. Industrie 4.0 bereits direkt an den Ausstellerständen So wie im letzten Jahr lautet das Hauptthema der diesjährigen Messeauflage Industrie 4.0 integrierte und automatisierte Industrie, die anlaufende vierte Etappe der Industrierevolution. Während vor einem Jahr eine Sonderschau diese neue Richtung aufzeigte, wird Industrie 4.0 nun bereits direkt an den Ausstellerständen präsentiert. Im Zusammenhang mit diesem Thema richtet sich der Fokus vor allem auf die wichtigsten innovativen Technologien für Automation, Robotertechnik, Digitalisierung und Vernetzung. Eine interessante Neuheit, bestimmt für die smarten Fabriken der Zukunft, stellt die Firma KUKA Roboter CEE vor, die auf der MSV regelmäßig innovative Produkte auf den Markt bringt. Der mobile Robote KMR iiwa (Kürzel für KUKA Mobile Robotics inteligent industrial working assistant) ist eine autonome mobile Plattform mit einem Industrieroboter des Typs LBR iiwa, dem ersten serienmäßig produzierten Roboter für direkte Zusammenarbeit mit Menschen, der dem tschechischen Publikum erstmals auf der MSV 2014 vorgestellt wurde. Das integrierte Navigationssystem in Kombination mit Sicherheits-Laserscannern ermöglicht dem mobilen Roboter KMR iiwa das rechtzeitige Erfassen von Hindernissen und somit eine sichere Bewegung in Produktionsanlagen, wo er mit Menschen und Handhabungsmechanismen gemeinsame Verkehrswege teilen kann. Dank der eingesetzten technischen Lösung sind keine besonderen Schutzmaßnahmen oder nachträglichen Änderungen an den Wegen notwendig. Der KMR iiwa bewegt sich sicher, völlig autonom und kabellos, wie auch dessen Einsatz im KUKA-Hauptwerk in Augsburg beweist. Mehrere Roboter werden hier als eigenständige, mobile Produktionsassistenten eingesetzt, ohne dass sie durch das Umfeld eingeschränkt wären eine ideale Voraussetzung zum Erfüllen der Erfordernisse der Industrie 4.0. Im Rahmen der MSV 2016 findet auch das traditionelle, in Kooperation mit der Böhmisch-Mährischen elektrotechnischen Assoziation organisierte Querschnittprojekt AUTOMATION - Mess-, Steuer-, Automations- und Regeltechnik statt, das den Einsatz von Automationstechnik in den einzelnen präsentierten Bereichen der Maschinenbaumesse ins Rampenlicht stellt. Neben der bereits erwähnten Firma KUKA Roboter CEE sind auch schon weitere Branchenführer angemeldet, zum Beispiel FANUC Czech, Siemens, MITUTOYO Cesko, OLYMPUS Czech Group, UNIS oder HARTING. Neue Aussteller melden sich aus der Tschechischen Republik, Österreich, Deutschland und Polen. Traditionelle und neue Aussteller Das diesjährige erhöhte Interesse ist auch Verdienst der in zweijährigem Turnus stattfindenden Technologiemessen, die jeweils in geraden Jahren die Bereiche Gießerei- und Schweißtechnik, Oberflächenbehandlung und Kunststoffverarbeitung hervorheben. Alle vier Messen füllen sich sehr erfolgreich, vor allem das Interesse an der Internationalen Fachmesse für Kunststoffe, Kautschuk und Verbundstoffe PLASTEX übertrifft die Erwartungen der Veranstalter. Obwohl kurz danach die Weltleitmesse der Kunststoffbranche, die K Düsseldorf stattfindet, hat die Zahl der Anmeldungen zur PLASTEX 2016 bereits jetzt das Ist 2014 übertroffen, und die Aussteller werden außer in die Halle G1 auch in die benachbarte G2 platziert. Von den Branchenführern fehlt praktisch keiner, angemeldet sind Firmen wie ARBURG, WITTMANN BATTENFELD CZ, KUBOUEK, MORETTO, ENGEL, LUGER oder VACULA. Nach längerer Zeit stellen sich die tschechischen Gesellschaften RADKA und PARAMO vor. Aktuell sind bereits mehr als dreißig Newcomer angemeldet, neben der Tschechischen Republik auch aus Österreich, Deutschland, Dänemark, Ungarn, Italien, Portugal, Polen und der Slowakei. Die Internationale Gießereifachmesse FOND-EX kann traditionelle Branchenführer wie HÜTTENES-ALBERTUS CZ oder LAEMPE+PANACKOVA begrüßen, und nach längerer Zeit kehren ASK Chemicals Czech, VESUVIUS SLAVIA Division Foseco sowie JUNKER Industrial Equipment zurück. Neben tschechischen Ausstellern sind auch Deutschland, die Schweiz, Italien und Polen vertreten, neu kommt zum Beispiel die deutsche Firma LINN HIGH THERM. Auch auf der Internationalen Fachmesse für Schweißtechnik WELDING werden Marktführer wie FRONIUS, CLOOS, ABB, YASKAWA, ARC-H oder VALK WELDING ausstellen. Nach längerer Pause kommen auch AIR PRODUCTS mit technischen Gasen und die deutsche Firma MERKLE wieder, neu ist die australische Firma WELDBRUSH. Neben Metallbearbeitung und Elektrotechnik gehören zu den von den Ausstellern am häufigsten genannten Branchen Werkstoffe und Komponenten für den Maschinenbau. Nicht fehlen werden hier Gesellschaften wie BIBUS, ISD Dunaferr, MUT TUBES, TOS ZNOJMO, ZKL Bearings CZ und nach längerer Absenz 1CSC, GAMA OCEL, KTR CR, NORD Pohaneci technika, SARIV-NEMCIK und VAN LEEUWEN PIPE AND TUBE. Neue Aussteller sind zum Beispiel die Firmen ANTEJAS STEEL, CERAMTEC, EKOENERGO GOLPRETECH, HAVEL METAL FOAM, MSV Metal Studénka, NORD-LOCK, OMCD und die koreanische SIMPAC. Internationale Präsenz dominiert von China und Deutschland Die Internationale Maschinenbaumesse gehört über lange Sicht zu den Messen mit dem höchsten Anteil internationaler Aussteller, und das nicht nur im Rahmen der Brünner Messegesellschaft gesehen, sondern über ganz Mittel- und Osteuropa. Dieses Jahr ist das internationale Interesse noch gestiegen, laut der aktuellen Anmeldungsstatistik erreicht der Anteil ausländischer Aussteller rund 50 Prozent. Positiv wirkt sich hier der Ausbau der Handelsbeziehungen mit China aus, das zum Partnerland der MSV 2016 gewählt wurde. Erwartet wird eine massive Präsenz chinesischer Firmen, denen die ganze Halle A1 vorbehalten ist. China ist so erstmals in der Geschichte das nach der Tschechischen Republik am zahlreichsten vertretene Land auf der MSV. Traditionell umfangreich ist nach wie vor die Präsenz Deutschlands, das souverän Rang zwei belegt. In der Zahl angemeldeter Firmen folgen die Slowakei, Österreich und Italien. Zahlreiche Firmen werden sich auf der Maschinenbaumesse mit offiziellen Ständen und Gemeinschaftspräsentationen vorstellen. Neben China bereiten auch weitere asiatische Länder offizielle Teilnahmen vor, bestätigt ist bereits Korea, vertreten durch die Agentur KOTRA (Korea Trade-Investment Promotion Agency), verhandelt wird noch mit Thailand. Russland ist durch eine offizielle Präsentation von Sankt Petersburg vertreten, die sich auf innovative Unternehmungen, Ausbildung und Forschung konzentriert. Offizielle Stände werden auf der MSV auch Österreich, die Slowakei und weitere Länder eröffnen. Auf der PLASTEX wird überhaupt zum ersten Mal der Portugiesische Kunststoffverband ausstellen, der an einem großen Stand die Angebote zahlreicher portugiesischen Hersteller vorstellen wird. Rahmenprojekte und Konferenzen Teil der MSV bleiben weiterhin bewährte Veranstaltungen wie die Ausstellung 3D print oder das Projekt Transfer von Technologien und Innovationen, bei dem sich Forschungszentren und technische Hochschulen interessierten kommerziellen Partnern vorstellen. Zu finden sein werden sie diesmal in Halle Z, da ihren traditionellen Standort in Halle A1 chinesische Aussteller belegen werden. In der Halle Z befindet sich auch der Roboterpark eine Schau der Neuheiten diverser Firmen, die sich auf den Einsatz von Robotern in der Industrie konzentrieren, und neu auch die Themenausstellung Multifunktionale Bearbeitung. Ferner finden die traditionelle eintägige Messe der Arbeitsgelegenheiten in technischen Bereichen JobFair MSV, die interaktive Präsentation eine Packanlage Packaging Live oder die B2Fair-Kooperationsplattform Kontakt-Kontrakt statt. Das in Vorbereitung befindliche Rahmenprogramm ist erneut äußerst reichhaltig, und in den Kongresshallen und Vortragsräumen des Brünner Messegeländes wird an allen fünf Messetagen viel los sein. Tradition ist die Jahrestagung des Verbands der Industrie der Tschechischen Republik am Montag, am Dienstag finden u.a. der Businesstag der Russischen Föderation und das Tschechisch- chinesische Unternehmerforum statt, für Mittwoch ist der Businesstag Weißrusslands geplant, und neu am Donnerstag ist der Businesstag Aserbaidschans. Zu den Neuheiten zählen auch Konferenzen und Seminare zum Handelsaustausch mit Kolumbien, dem Iran und dem Oman. Manschinenbaumessen in Brünn 3.-7.10., Messegelände Brünn BRNO, Vystaviste 1 www.bvv.cz/de/msv
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