For the complete experience, please enable JavaScript in your browser.
Home Über unsPolitik Europawahl 2014Glosse Wirtschaft BierfestivalSport CZ-informacePresseserviceTourismusFestivals PragKlassikAusstellungenBreclavBrünnKlassikPop/RockAusstellungenBudweisJihlavaKarlsbadKöniggrätzKrumauKuttenbergNeuhausOlmütz Ostrau PilsenReichenbergTaborTelcTrautenauTrebicUherske HradisteZlinZnaim mona interviewRemo agGlosse Arbeitsmarkt
header-klein.jpgpowidllogo neu.jpg
business-over-breakfast.png fryday-afterwork.jpgflag-usa.jpgtwitter-logo-cute-bird.jpg
AKTUELLE ENTWICKLUNGEN auf Twitter @Magazin_Powidl
EU-Wahl 2014 hat gewählt Ergebnisse der Parteien, Stärke der Parlamentsparteien in den Regionen + Links zu den Bezirken und Gemeinden.
cz-europawahl2014.jpg
Tschechiens TOP-100- Unternehmen 2015 Die Liste der wichtigsten und einflussreichsten Unternehmen in Tschechien
stažený soubor.jpgstažený soubor (4).jpgstažený soubor (2).jpg
HOTELS
Was bleibt von Vaclav Havel?
Vaclav Havel - Dichter, Dissident, politischer Gefangener und schließlich Staatsoberhaupt - wäre am 5. Oktober 80 Jahre alt geworden. Er repräsentiert wie kein anderer Tscheche den Kampf für Freiheit, gegen Totalitarismus und Unterdrückung. Seit knapp 5 Jahren ist Vaclav Havel tot - die Frage stellt sich, was bleibt von diesem Mann, der mit seiner kompromisslosen Haltung in Sachen Demokratie und Menschenrechte die Politik Tschechiens viele Jahre geprägt hat.
06.10.2016
flag-uk.jpg
Regional- und Senatswahlen in Tschechien
Am 7. und 8. Oktober wählen die Tschechen ihre Regionalparlamente (mit Ausnahme der Hauptstadt Prag), sowie ein Drittel der Senatoren. Die Wahl findet unter völlig neuen politischen Rahmenbedingungen statt, was eine Vorhersage der Ergebnisse schwierig macht. Sicher ist lediglich, dass es zu 2012 massive Veränderungen geben wird. Zu befürchten ist jedoch, dass die beschämend niedrige Wahlbeteiligung des letzten Regionalwahlganges nochmals unterboten wird.
06.10.2016
forum2000.jpg
Am Freitag ab 14 Uhr bis 22 Uhr, und am Samstag zwischen 8 und 14 Uhr haben die Tschechen die Möglichkeit ihre Stimme abzugeben. Der Wahlkampf war geprägt vom Thema Ausländer, Flüchtlinge Islam und dem Aufkommen rechter Gruppierungen. Die Medien in Tschechien haben dem Islamthema eine zusätzliche Dynamik verliehen. Abseits davon gibt es zweifelsohne eine große Unzufriedenheit mit der Politik. Wozu wählen, wenn der Einfluss auf die Politiker in den Augen vieler Bürger nicht mehr gegeben ist? Die stets sinkende Wahlbeteiligung spricht eine deutliche Sprache: Beim letzten landesweiten Wahlgang, die EU-Wahlen von 2014 - gingen nicht einmal mehr 20% an die Urnen.
skoda-logo.pngagrofert.pngkooperativa-logo.png
Tschechiens Milliardäre
petr_kellner.jpgbabis.jpg
Rund um den Jahrestag hört man vermehrt Aussagen wie "Ein Vaclav Havel fehlt in der heutigen Politik", egal ob in Tschechien oder in der Europäischen Union. Das ist vom Inhalt her zweifelsohne richtig, doch was könnte er im Jahr 2016 noch ausrichten, wenn er noch leben würde oder gar noch Präsident wäre? Er müsste sich wohl als Volksverräter beschimpfen lassen und "Havel-muss-weg"-Sprechchöre erdulden, wäre Zielscheibe der IVCRN-Bewegung und anderer islamophoben Gruppen. Havel hätte in der jüngsten Zeit die Pro-Tibet-Aktionen NICHT verbieten lassen, hätte Chinas Machthaber Xi Jinping NICHT in allen Ehren empfangen, wäre NICHT gut Freund mit Russlands Vladimir Putin, und Tschechiens Waffenindustrie hätte NICHT die Rekordexporte von diesem Jahr. Er hätte zwar nicht in der Flüchtlingsfrage Angela Merkels Satz "Wir schaffen das." nachgesprochen, Havel hätte sich jedoch nicht gegen eine gerechte Aufteilung von Flüchtlingen in Europa gesträubt und keinesfalls solche Aussagen zu diesem Thema getätigt, wie sein Nach- Nachfolger zurzeit im Amte. Mit Havel als heutigem Staatspräsidenten gäbe es demzufolge KEINE Milliardeninvestitionen aus China, KEINE vollen Auftragsbücher bei Konzernen, die mit menschenverachtenden Diktaturen Geschäfte machen, es gäbe KEINE derart zufriedenstellende Arbeitslosenstatistik und KEIN in diesem Ausmaß hohes Wirtschaftswachstum. Kurzum, ein Mann mit den Wertansichten eines Vaclav Havel könnte sich niemals im Amt halten. Das ist nichts Neues, denn den inneren Konflikt "Geld gegen Moral", den jeder Politiker mit sich selbst ausmachen muss, gibt es ja schon lange. Für einen Mann wie Vaclav Havel hat sich nach der Samtenen Revolution ein Zeitfenster geöffnet, das ihm dank seiner inneren Autorität einen großen Handlungsspielraum ermöglicht hat, seine moralischen Vorstellungen in der Staatenführung umzusetzen. Havel war kein Machtpolitiker und kein Karrierist. Im November 1989 war er als Gesicht der neuen Zeit am Höhepunkt seiner Beliebtheit und konnte diesen Faktor in die Politik einbringen. Solche Zeiten sind heute vorbei. Trotzdem, im heutigen Tschechien spürt man immer noch, dass einst ein Mann wie Vaclav Havel das Land geprägt hat. Eine vielfältige, freie Intellektuellen- und Künstlerszene und die, gemessen an anderen ex-kommunistischen Staaten, große Pressefreiheit sind Relikte, die in seinem Wirken ihren Ursprung genommen haben.
Erstes tschechisches Todesopfer bei xenophoben Attacken in England
Fremdenfeindliche Ausschreitungen gegen osteuropäische Arbeitsmigranten gehören in Großbritannien im Soge der Brexit- Debatte leider bereits zum Alltag. Nachdem im August im Londoner Stadtteil Harlow ein Pole zu Tode geprügelt worden ist, gibt es nun mit dem 31-jährigen Zdenek Makar das erste tschechische Todesopfer des britischen Fremdenhasses.
Im Stadtteil Poplar im Osten der britischen Hauptstadt kam es in den Abendstunden zur Attacke. Der Tatverdächtigte Raymond Sculley soll gemeinsam mit zwei Mittätern den Tschechen verprügelt haben. Ein Radfahrer entdeckte den Schwerverletzten, der wenig später an seinen Kopfverletzungen verstorben ist. "Sie arbeiten nicht und kassieren unsere Sozialhilfe", argumentierten Großbritanniens EU-Gegner in der Brexit-Debatte gegen die Osteuropäer. Und für den Fall, dass sie doch arbeiten: "Sie nehmen uns Briten die Arbeitsplätze weg." Eine argumentative Doppelmühle, die es jenen Kräften leicht macht, die Stimmung gegenüber EU-Bürgern aus Tschechien, Polen und dem Baltikum aufzuheizen. Immer öfter bleibt es nicht nur bei aggressiven Worten, sondern es kommt zu Tätlichkeiten gegenüber dieser Bevölkerungsgruppe - auch mit tödlichem Ausgang. Sobotka sprach sich bei dieser Gelegenheit auch für einen beschleunigten Austritt Großbritanniens aus der EU aus. Dieser soll bereits heuer in die Wege geleitet werden, nicht erst 2017. Die britische Bevölkerung habe ein Votum abgeliefert, "jetzt ist das Wichtigste, dass die Entscheidungen über die neuen Beziehungen zu Großbritannien möglichst schnell in die Wege geleitet werden", sagte Sobotka.
havel1989-2.jpg waehlen.jpgblah-blah.jpg
Auch die besten Wirtschaftszahlen seit Jahren können die Stimmung in der Bevölkerung nicht heben. Die Unterschiede zwischen dem brummenden Wirtschaftsmotor Prag und den immer weiter abgehängten strukturschwachen Gebieten auf dem Lande verstärkt sich. Dasselbe gilt auch für die gute Beschäftigungslage. In einzelnen Branchen herrscht eklatanter Facharbeitermangel, wovon aber minderqualifizierte Arbeitssuchende nicht profitieren. Das fiktive Islamproblem - der Anteil an Muslimen in Tschechien ist unter den kleinsten in Europa - dominiert die Diskussion, und so wird man wohl mit einem Rechtsruck
rechnen müssen. Im südböhmischen Tabor tritt der Proponent der Anti-Islambewegung und des tschechischen AfD-Ablegers "APACI" um den Senatorenposten an. Für die zuletzt erfolgreichen Sozialdemokraten ist die erste nahezu landesweite Wahl nach der Flüchtlingskrise ein einschneidender Test. Sollte es zu schweren Verlusten kommen, steht Parteichef Premier Bohuslav Sobotka schwer unter Druck, seinen moderaten Kurs in der Europapolitik aufrechtzuerhalten. Es besteht auch die Gefahr, dass er von seinen Funktionen zurücktreten muss.
regionalwahlen2012-staerkste-partei.png
Regionalwahlen 2012 Stärkste Partei Sozialdemokraten CSSD Kommunisten ODS Regionalbündnis
06.10.2016
getoeteter-tscheche2.jpg
Diplomatisches Forum mit österreichischem Botschafter
grubmayr.jpg
Das diplomatische Forum Prag ist eine Institution, die in der tschechischen Hauptstadt in regelmäßigen Abständen Diplomaten zu Diskussionen einlädt. Am 11. Oktober wird Österreichs Botschafter in Prag Alexander Grubmayr (Bild) mit dem Thema "Bilaterale Beziehungen Österreich-Tschechien" zu Gast sein. Alexander Grubmayr ist seit Februar dieses Jahres österreichischer Botschafter in Prag. Grubmayr ist Wirtschaftsjurist und war unter anderem Leiter der Rechtsabteilung der Österreichischen Industriellenvereinigung. Als Diplomat arbeitete er im EU-Referat des Völkerrechtsbüros im österreichischen Außenministerium. Seine Stationen in österreichischen Botschaften waren Caracas und Rom. Vor Antritt des Botschafterpostens in Prag war er 15 Jahre lang Protokollchef der österreichischen Präsidentschaftskanzlei.
Dienstag, 11.10., ab 18h | K10 - Coworking | Prag 2, Kopernikova 10 | Weitere Infos
Premierministerin Theresa May kondolierte den Angehörigen des getöteten Tschechen. Tschechiens Regierungschef Bohuslav Sobotka forderte von seiner Amtskollegin, Maßnahmen zu setzen, um die fremdenfeindlichen Angriffe zu stoppen. Im aktuellen Fall müsse man die Ermittlungsergebnisse der Londoner Polizei abwarten, ob das Tatmotiv tatsächlich ein rassistisches sei, antwortete May.
19.10., 9h CEE Procurement & Supply Forum Grandior Hotel Prague Prag 1, Na porici 42 19.10., 19h Swiss Club Vortragsabend Restaurant Porto Prag 8, Urxova 10 20.10., 17.30 Innovation-Industrie- Startups Hotel Barcelo Brünn, Silingrovo nam. 2 ____________________ ____________________ ENGLISCHSPRACHIGE VERANSTALTUNGEN IN TSCHECHIEN: 13.10., 18.30 IBF Pub Quiz Becketts Irish Pub Prag 2, Londynska 22 15.10., 10h Jobspin - Jobs for Foreigners in the Czech Republic Anglo American University Prag 2, Letenska 5 ____________________ ____________________ WINNER'S NIGHT STARTUP AWARD 29.11., 15.30 Galerie Manes, Prag 1, Masarykovo nabr. 1