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NETWORKING IN TSCHECHIEN:
Vom 8. bis 9. Oktober wird in Tschechien das Unterhaus im Parlament neu gewählt. Der Wahlkampf befindet sich in der Endphase, und durch den Zusammenschluss einiger traditioneller Parteien zu Wahlblöcken haben sich neue Allianzen ergeben. Was sind die wesentlichen Punkte in den Wahlprogrammen der einzelnen Parteien und Blöcke? Welche Regierungsformen streben sie an und wie sehen sie die Tschechische Republik im europäischen Kontext? Hier ein kurzer Überblick.
Wahl 2021: Die Programme der Parteien im Vergleich
23.09.2021
Die Regierungspartei ANO von Premier Andrej Babiš bezeichnet sich selbst als "Catch-all-Partei", Politologen attestieren ihr Populismus mit gesellschaftspolitisch konservativer und wirtschaftlich liberaler Ausrichtung. Einerseits ist ihre Anhängerschaft national eingestellt, andererseits ist die Partei des Großindustriellen Babiš innerhalb der Europäischen Union als Teil des Liberalen Blocks (ALDE bzw. RE) fest verankert. Babiš möchte die EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2022 nachhaltig prägen und nationale Interessen durchsetzen. Er verspricht, den Euro nicht einzuführen und die tschechische Position in der Frage der "illegalen Migration" kompromisslos zu verteidigen. "Wir werden nicht zulassen, dass uns irgendjemand vorschreibt, wer bei uns leben wird", steht plakativ im Wahlprogramm. Austrittsplänen aus der Union erteilt ANO jedoch eine klare Absage. Die Partei verspricht höhere Renten und niedrige Steuern. Im Bereich Kultur steht die Instandsetzung von Burgen und Schlössern ganz oben auf der Prioritätenliste. ANO will schnellere Gerichtsverfahren und spricht sich für den Ausbau der Atomenergie aus.
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Es ist bereits Tradition, dass einige Tage vor der offiziellen Wahl über 40.000 Schülerinnen und Schüler zur Urne gerufen werden. Diese Wahlen haben natürlich keine Bedeutung für die Zusammensetzung des Parlaments, sie sollen junge Menschen mit den demokratischen Vorgängen vertraut machen und eine Auseinandersetzung mit den Inhalten der Wahlprogramme der einzelnen Parteien und Wahlplattformen anregen. Initiator dieser Wahlen ist die Bildungsplattform "Eine Welt in den Schulen (JSVS)", die Ergebnisse der Schülerwahlen weichen traditionell eklatant vom tatsächlichen Wahlergebnis ab. 312 Schulen haben sich in diesem Jahr an dem Projekt beteiligt, davon 159 Gymnasien, 120 mittlere Fachschulen (SOŠ) und eine Reihe anderer Schulen. 
Wahl 2021: Schülerinnen und Schüler haben bereits gewählt
23.09.2021
 Bild: JSNS/Jakub Hlaváč
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Würde das Parlament ausschließlich durch Schülerinnen und Schüler gewählt, so hätten die beiden Blöcke der politischen Mitte (Piraten/STAN und Spolu) eine konfortable Verfassungsmehrheit. Die Babiš-Partei ANO wäre abgeschlagen, an den Prager Schulen wäre sie sogar an der 5-Prozent-Hürde gescheitert. Die Sorge um die demokratischen Errungenschaften und die "Zukunftstauglichkeit" der Politik hat bei den Jugendlichen eine starke Rolle bei der Stimmabgabe gespielt. "Für mich ist das entscheidende Thema die Verschuldung des Landes über mehrere Generationen hinweg und die Frage, wie dieses Problem zu lösen ist..."
Wer bei Mährisch-Schlesien nur an die schwarzen Kohlengruben und die rauchenden Hochöfen von Ostrau/Ostrava denkt, der kennt nur einen kleinen Teil dieser Region im Nordosten Tschechiens. Der Landstrich am Oberlauf der Oder präsentierte sich in den Räumlichkeiten der Tschechischen Botschaft Wien als buntes, fröhliches und innovatives Ländchen. Es war dies die erste große internationale Präsentation einer tschechischen Region seit Ausbruch der Corona-Pandemie. Dementsprechend groß war auch die Resonanz bei den geladenen Gästen, die sich von den Angeboten und Produkten aus Mährisch-Schlesien überzeugen konnten.
Mährisch-Schlesien präsentierte sich am "Wenzelskirtag" in Wien
23.09.2021
 Bild: Powidl.eu/Stefan Weiß
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Festival "Colours of Ostrava" auf dem Gelände des ehemaligen Stahlwerks in Dolní Vítkovice
Am Freitag, den 17. September, wurde die internationale Forschungsplattform in Prag offiziell eröffnet. Sie ist das Ergebnis einer gemeinsamen Initiative des Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) in Leipzig und der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik (AV ČR) in Prag, vertreten durch deren Philosophisches Institut. 'leibniz GWZO prague' hat sich zum Ziel gesetzt, das Wissen in den Sparten Kunst, Architektur, Geschichte und Literatur Mittel- und Osteuropas zu fördern und zu erweitern.
Deutsch-tschechische Forschungsplattform eingeweiht
23.09.2021
leibliz-plakat
Die Plattform ist im Rahmen eines von der Leibniz-Gemeinschaft geförderten Projekts entstanden, das von einer internationalen Projektgruppe vorangetrieben wird, die selbst forschend tätig ist und zugleich neue Formen der Wissensvermittlung rund um die Forschungen zum östlichen Europa entwickelt: PD Dr. Jiří Fajt (GWZO / Staatliche Kunstsammlungen Dresden / externer Projektleiter), Prof. Dr. Petr Sommer (Archäologisches Institut der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik / AV ČR), Dr. Iveta Coufalová (leibniz GWZO prague / AV ČR) und Dr. Markus Hörsch (leibniz GWZO prague / GWZO).
6.10., 18.30
Restaurace U Medvídků
Prag 1, Na Perštýně 7

7.10., 9h
DTIHK Pilsen
Pilsen, Riegrova 1

7.10., 15h
ČSSZ
Prag 5, Křížová 25

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ENGLISCHSPRACHIGE VERANSTALTUNGEN
IN TSCHECHIEN:

29.9., 19h
Cinema City Atrium Flora
Prague 3, Vinohradská 151

30.9., 17h
Hotel Jalta
Prague 1, Václavské nám. 45

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