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Laut dem Portal idnes.cz plant Prymula den Totalstopp des Kultur- und Sportbetriebes und Schließungen bei Schulen mit Ausnahme der Volksschulen. Die Gastronomie soll geöffnet bleiben, schreibt das Newsportal. Prymula spezifizierte im TV-Sender ČT24, dass es nach zwei Wochen bereits wieder Lockerungen geben könne. "Wir befinden uns in einer Situation des intensiven Wachstums der Infektionen. Deshalb ist klar, dass wir am Freitag Maßnahmen ergreifen müssen, die grundlegender sind. Stellen wir uns darauf ein, dass in den nächsten 14 Tagen alles strenger wird", sagte er.

Ihm zufolge werde das neue Maßnahmenpaket am 8. Oktober auch mit den Oppositionsparteien besprochen. "Wir versuchen sicherzustellen, dass die Maßnahmen nur geringe wirtschaftliche Auswirkungen haben. Sie werden hauptsächlich Freizeitaktivitäten betreffen", gab sich Prymula kryptisch. Es könnte beispielsweise wieder zu Schließungen von Fitnesscentern, Saunen, Schwimmbädern und anderen Sporteinrichtungen kommen. In Regionen, die bereits jetzt schon auf der Corona-Ampel rot aufleuchten, aktuell also die Hauptstadt Prag und der ostmährische Bezirk Uherské Hradiště, müsse man mit härteren Maßnahmen rechnen. Dort wird, was bereits bekannt ist, ab Freitag der Besuch von Pflegeeinrichtungen nicht mehr möglich sein. Massenquarantäne werde vorerst nicht erwogen. "Es wird keine Absperrung von Prag oder anderen Städten geben", erklärte Prymula. Sollten die Einschränkungen allerdings nicht greifen, könne aber ein neuer Lockdown drohen.

Im Kulturbereich werden Verschärfungen kommen. Derzeit sind die Theater geöffnet, für die Besucher herrscht Maskenpflicht. Ein Herunterfahren des Kultur- und Sportbetriebes wird von einem Teil der tschechischen Epidemiologen unterstützt. "Theater, Konzerte, Sportveranstaltungen, an denen mehrere hundert, ja sogar tausend Personen anwesend sein können, sollten vorübergehend einfach nicht stattfinden", meinte der Immunologe und Genetiker Václav Hořejší. Petr Pazdiora, Epidemiologe an der Karlsuniversität Prag, fügte hinzu: "Die Teilnehmer an Veranstaltungen tragen zweifellos dazu bei, diese Infektion zu verbreiten. Die Ausbreitung erfolgt überall dort, wo sich Menschen versammeln."

Am Donnerstag hält Premier Babiš eine Videokonferenz mit Vertretern der parlamentarischen Oppositionsparteien ab. Die Opposition kritisierte im Vorfeld die schlechte Kommunikation der Maßnahmen. Es wird ein schwieriges Gespräch werden. Eine Gruppe von Senatoren beschloss, das  Singverbot und eine Beschränkung der Teilnehmerzahl an Gottesdiensten vor dem Verfassungsgericht anzufechten. Der Europaparlamentarier und Parteivize der Bürgermeisterbewegung STAN, Stanislav Polčák: "Ich halte diese staatlichen Beschränkungen für unverhältnismäßig und verfassungswidrig, da die Charta der Grundrechte und Grundfreiheiten eindeutig jedem die Ausübung der Religionsfreiheit garantiert." Laut Polčák hat die Regierung in keiner Weise nachgewiesen, dass sich das Virus in der Tschechischen Republik während des Gottesdienstes signifikant verbreitet hat.


Prymula droht mit "harten, langwierigen Maßnahmen"
08.10.2020
Nachdem vergangenen Montag der Nationale Notstand erneut ausgerufen worden war, kündigte Gesundheitsminister Roman Prymula an, am 9. Oktober eine Reihe neuer Verordnungen zu erlassen. Premier Andrej Babiš bestätigte, dass die Verschärfungen ab kommenden Montag in Kraft treten werden. Laut Angaben des Ministers sollen die Maßnahmen die Wirtschaft weitgehend schonen, aber in das Freizeitleben der Tschechen hart eingreifen. Um welche konkrete Vorschriften es sich handle, bleibt bis Freitag eine Art Staatsgeheimnis. Die strengen Regeln könnten nach zwei Wochen Wirkung wieder etwas gelockert werden. Sollten sie allerdings nicht wirksam sein, so drohe ein zweiter Lockdown, sagte Prymula.

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Plk. Prof. MUDr. Roman Prymula, CSc.Ph.D.
Bild: Ministerstvo zdravotnictví
Der parteifreie Gesundheitsminister konferierte mit seinen Regierungskollegen Jan Hamáček (Inneres) und Lubomír Zaorálek (Kultur), beide von der Sozialdemokratischen Partei (ČSSD). Letzterer erklärte, er werde Einschränkungen im Kulturbereich nur dann unterstützen, wenn sein Ressort auch finanzielle Mittel zur Abfederung erhalte. "Ich fordere zusätzliche Gelder für Subventionsprogramme zur Rettung der Kultur", sagte Zaorálek. Innenminister Hamáček betonte, es seien Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Epidemie erforderlich, da sonst die Gefahr bestehe, dass "Ende Oktober das Gesundheits-system überfordert" sei.
AUFGRUND DER AKTUELLEN NOTSTANDSMASSNAHMEN MUSS DIE RUBRIK 

"WIRTSCHAFTS-VERANSTALTUNGEN" 

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