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Der Durchschnittslohn in der Tschechischen Republik verzeichnete im ersten Quartal dieses Jahres ein unerwartet starkes Wachstum. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Anstieg um 7,4 Prozent auf knapp 32,5 Tsd. CZK (1.265 Euro). Die Löhne stiegen vor allem in der Kultur-, Unterhaltungs- und Freizeitbranche, wie auch im Bildungs- und Bankensektor. Der Arbeitskräftemangel erhöhte auch die Gehälter im Einzelhandel.
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Unerwartet schnelles Lohnwachstum 
06.06.2019
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Löhne in Tschechien
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"Im ersten Quartal 2019 stieg der durchschnittliche nominale Bruttomonatslohn in der Tschechischen Republik gegenüber dem Vorjahr um 7,4 Prozent, was einem inflationsbereinigten Realwachstum von 4,6 Prozent entspricht. Der Medianlohn stieg gegenüber dem Vorjahr um 7,4 Prozent auf 27.582 CZK (1.074 Euro). Gleichzeitig erwartete der Markt, dass trotz verlangsamenden Konjunkturzyklus, es zu einen weiteren Anstieg des Lohnwachstums kommen wird. Dieses
starke Ergebnis ist ziemlich überraschend", sagte die Analystin Eliška Jelínková von der Raiffeisenbank.
Ausschlaggebend für die doch sehr hohen Zahlen, waren die Löhne im Kultur-, Unterhaltungs- und Freizeitsektor, die um 16,8 Prozent gestiegen sind. Überdurchschnittlich stiegen auch die Gehälter im Bildungswesen (9,9 Prozent) und im Bankwesen (8,3 Prozent). "Demgegenüber gestellt fielen die Lohnerhöhungen im Informations- und Kommunikationssektor mit 4,3 Prozent am niedrigsten aus", fügte Jelínková hinzu.

Langsames Wachstum im Baugewerbe
"Im Verarbeitenden Gewerbe, dem größten inländischen Wirtschaftszweig und gleichzeitig Motor des tschechischen Wirtschaftswachstums, stiegen die Löhne unterdurchschnittlich (6,4 Prozent). Dies gilt auch für das Baugewerbe (6,8 Prozent), wo es ebenfalls an Arbeitskräften mangelt", sagte Petr Dufek von der ČSOB.

In den Regionen sind die Löhne in Mittelböhmen, der Region Olmütz und der Region Südböhmen am schnellsten gestiegen. Prag liegt jedoch weiterhin an der Spitze, wo der Durchschnittslohn fast 41,5 Tausend CZK (1.616 Euro) erreicht hat.

"Obwohl die Arbeitslosigkeit nach wie vor sehr niedrig ist, hat sich das Lohnwachstum -  - relativ gesehen - verlangsamt und spiegelt sich in der abschwächenden Konjunktur wider. Gleichzeitig ist das Tempo der Lohnerhöhungen für die Unternehmer nicht nachhaltig, da steigende Arbeitskosten nicht mit einer entsprechenden Produktivitätssteigerung einhergingen", sagte Jelínková. "Dies habe bereits zu einer sinkenden Rentabilität geführt. In einer sich verlangsamenden Wirtschaft sind Unternehmen gezwungen, die Arbeitskosten sorgfältig zu kontrollieren. Wenn sich die Konjunktur deutlicher abschwächt als erwartet, könnte von der Unternehmerseite wieder weniger bezahlt werden, was zu höheren Arbeitslosenquoten oder einer Verringerung der Arbeitszeit führen würde. Derzeit gibt es jedoch keinen Grund für ein solches Vorgehen", fügte sie hinzu.
Bild: blingstar.cz
11.-13.6.
Güterbhf. Mariánskohorská
Ostrau, Mariánskohorská 38

11.6., 18.30
DTIHK
Prag 1, Václavské nám. 40

12.6., 15.30
U Medvídků
Prag 1, Na Perštýně 5
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