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Kühnes Wintersportprojekt in Prag
Der Eisschnelllauflegende Martina Sáblíková wird seitens der Regierung schon seit Jahren ein Indoor-Oval versprochen. In naher Zukunft könnten sie und die Biathleten, Skifahrer und Snowboarder, darunter die Olympiasiegerinnen Ester Ledecká und Eva Samková, ein wetterunabhängiges Trainingszentrum erhalten. Die kühne Idee eines Wintersport-Indoor-Zentrums könnte neben der Effektivität für Prag auch einen enormen Werbeeffekt bedeuten. Die Architekten der DECO Group haben das Modell des Lahovice Sports Complex vor Kurzem der Öffentlichkeit präsentiert.
"Die Grundidee besteht darin, eine optimale Infrastruktur für verschiedene Sportdisziplinen zu schaffen, die Amateur-, Freizeit-, Vereins- und Spitzensportler maximal nutzen können", schreibt DECO auf der eigenen Website. 

Das Gelände in Radotín, dem 16. Prager Bezirk, ist bereits seit 2013 als Sport- und Erholungszone konzipiert. Auf 760.000 Quadratmetern soll das sehr ehrgeizige und nahezu megalomanische Projekt bis 2024 fertiggestellt werden. 

"Es ist nicht so, dass sich einige Leute etwas Unrealistisches ausgedacht haben, und die Idee dann in der Schublade gelandet ist. Unser Projekt wurde und wird mit allen beteiligten wichtigen Behörden intensiv diskutiert und analysiert. Und dabei gab es bisher keine schwerwiegenden Meinungsverschiedenheiten", sagte Ing. arch. Petr Bedrna von DECO construct gegenüber Aktualne.cz.

Der Skiverband unterstützt das Projekt

Nach Informationen aus der Tageszeitung sind Verhandlungen mit den Vertretern der Stadt in Vorbereitung. Das Institut für Planung und Entwicklung (IPR Prague) ist angeblich mit dem Projekt vertraut, aber laut iDNES.cz hat noch kein offizielles Treffen stattgefunden. Die Bürgermeister der betroffenen Bezirke halten das Projekt für eine gute Idee, die Zukunft haben könnte, sollte die Verkehrsinfrastruktur und andere Dinge gelöst werden.

Tomáš Haisl, Sprecher des Tschechischen Skiverbandes, bei dem sowohl Ledecká als auch Samková Mitglied sind, sagte, dass der Verband praktisch seit Entstehen dieser kühnen Idee vor etwa drei Jahren mit der DECO Group in Kontakt stehe.

"DECO hat unsere volle Unterstützung, wir beraten sie bei technischen Details und Parametern der Strecke. Aus unserer Sicht ist alles bis ins kleinste Detail durchdacht, und wir freuen uns sehr auf die Realisierung", so Haisl weiter. Er fügte hinzu, dass durch das Sportzentrum Lahovice weitere Talente ihren Weg zum Spitzensport finden könnten. 
13.03.2019
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Der riesige Komplex böte Möglichkeiten für Sportarten wie Bahnradfahren, Curling, Skifahren, Langlaufen - und in einem extra Oval auch für Eisschnelllaufen, was einzigartig im Land wäre. Inspiriert wurden die Planer von den Bahnrad-Ovalen in Paris, dem Calgary Olympic Resort, dem Langlaufstadion Oberhof und von Indoor-Skipisten in Litauen.

Die Indoor-Skipiste mit einer durchschnittlichen Neigung von 22 % dominiert dieses Projekt. "Es ist eine heruntergekühlte Halle, die ganzjährig in Betrieb sein kann, mit einer Länge von 478 m, einer Höhe von 120 m und einer Breite von 60 m. Die konstante Temperatur innerhalb der Halle läge zwischen -2,5 und -3,5 °C. Für die Skifahrer ist ein viersitziger Sessellift mit einer Beförderungskapazität von 2500 Personen pro Stunde vorgesehen. Die Anlage könnte bis zu 750 Personen fassen", so die Projektdokumentation.

Laut der DECO-Gruppe würde sie zudem die Kriterien des Internationalen Skiverbandes der FIS erfüllen, sodass hier europäische Rennen ausgetragen werden könnten. 
"Wenn es in Dubai eine Skihalle geben kann, wo die Skitradition gleich null ist, warum nicht eine Halle in Prag?", sagte der Snowboard-Trainer von Eva Samková, Marek Jelínek, zu Aktualne.cz. Wie in anderen Wintersportarten - vielleicht mit Ausnahme von Eishockey - hofft Samková, dass der geplante Bau die Mitgliederbasis erweitern kann. Tatsächlich könnte es auch Sportamateuren jeden Alters in Prag und Umgebung dienen, die dann nicht wegen des Schnees in die Berge reisen müssten.

Es wird interessant zu sehen sein, ob sich das Projekt bei der Politik durchsetzen kann. Premier Andrej Babiš möchte zusammen mit dem ehemaligen Hockeytorhüter und jetzigen Parlamentsabgeordneten Milan Hnilička, den Sport so entwickeln, dass ein "neues Nagano" entsteht. Babiš befürwortet auch die Eisschnelllaufhalle für Sáblíková. Die Frage wird sein, ob er im Parlament eine Mehrheit findet.
Bild: DECO Group
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Brünn, Výstaviště 1

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Prag 1, Na Perštýně 5
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28.3., 9h
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Prag 1, Dušní 10
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