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Die Verantwortlichen des Verbands der Berggebiete (AHS) betrachten das Verbot der Nutzung von Skiliften bis zum 12. Dezember als reine politische Entscheidung. Ihrer Meinung nach ist es ungerechtfertigt und unangemessen. Gleichzeitig verstoße es grundlegend gegen die Regeln des Antiepidemiesystems (PES). Außerdem sollte die Eröffnung inländischer Skigebiete nicht durch den Druck einiger europäischer Länder geregelt werden, die den Betrieb von Skigebieten während der Weihnachtsferien untersagen, wetterten die AHS-Vertreter gegenüber der ČTK.
Die Liste der wichtigsten und einflussreichsten Unternehmen in Tschechien
Protest: Das Verbot von Skiliften bis zum 12. Dez. ist unzureichend
02.12.2020
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"WIRTSCHAFTS-VERANSTALTUNGEN" 

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Bild: CzechTourism
Lockerungen oder Verschärfungen von Maßnahmen gegen das Coronavirus in der Tschechischen Republik werden durch ein fünfstufiges PES-System geregelt. Am Sonntag beschloss die Regierung, einen Wechsel von der derzeitigen vierten Risikostufe von Donnerstag an auf die dritte Stufe zuzulassen, damit die meisten Geschäftsaktivitäten wieder aufgenommen werden können. In der Sitzung am Montag legte das Kabinett die Bedingungen für die dritte Ebene fest. In einer Resolution wurde die Nutzung von Skiliften und Seilbahnen vom 3. bis 12. Dezember durch die Öffentlichkeit verboten.

Das Verbot war laut AHS eine unangenehme Überraschung. "Dutzende von Aktivitäten werden ab Donnerstag im Rahmen des Übergangs zur dritten Stufe zugelassen oder abgebaut. Der Ausschluss eines Dienstleistungssegments, das zusätzlich im Freien betrieben wird, ist unlogisch und nicht zu rechtfertigen, sogar absurd", sagte AHS-Vorsitzender Libor Knot. Ihm zufolge sind die Skigebiete maximal bereit, einen sicheren Betrieb zu garantieren.

Das Ministerium für Industrie und Handel arbeitet mit der Nationalen Sportagentur und anderen Experten an den Regeln für Skigebiete. Laut dem Minister für Industrie und Handel, Karel Havlíček, sollten noch diese Woche die Verhandlungen abgeschlossen sein. Die endgültige Genehmigung liegt beim Gesundheitsministerium. Laut AHS sei es wichtig, dass die Bedingungen so schnell wie möglich bekannt werden.

Gesundheitsminister Jan Blatný sagte am Montag nach der Regierungssitzung, dass die genauen Empfehlungen für inländische Skigebiete an das in den umliegenden Ländern ausgearbeitete System angepasst werden sollten. Zum Beispiel besteht die italienische Regierung auf der Schließung von Skigebieten an Weihnachten und Neujahr. Deutschland und Frankreich wollen auch die Skigebiete geschlossen halten. Der südliche Nachbar Österreich schließt sich dem jedoch nicht an. "Die Tschechische Republik liegt nicht in den Alpen, die Bedingungen in unserem Land sind spezifisch, zum Beispiel wird der Anteil ausländischer Besucher in unserem Land absolut minimal sein. Wir sind der Meinung, dass wir uns die Schließung unserer Resorts nicht von anderen Ländern vorschreiben lassen sollten", fügte Knot hinzu.

Laut Knot möchte die AHS mit den Staatsbeamten verhandeln, um innerhalb weniger Tage eine klare Erklärung zu erhalten, dass und wie der Betrieb von Winterresorts nach dem 12. Dezember möglich sein wird. "Die Schließung und insbesondere die allgemeine Unsicherheit über den Beginn der Wintersaison bedeuten jeden Tag nicht nur wirtschaftliche Verluste, sondern auch negative Auswirkungen auf die Beschäftigung. Das betrifft die Skigebiete, natürlich auch die Beherbungsbetriebe, die Verpflegung und andere damit verbundenen Dienstleistungen. Zehntausende Mitarbeiter in den Bergregionen werden derzeit aufgrund der politischen Entscheidungen in Geiselhaft genommen, und das ist unserer Meinung nach inakzeptabel", fügte Knot hinzu.
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