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Am 17. November, dem tschechischen Feiertag für Demokratie, gab es trotz Notstandsmaßnahmen vor dem Prager ČT-Gebäude Demonstrationen für die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Senders. Tags darauf gab der Vorsitzende des Fernsehrates, René Kühn, den Rücktritt von seiner Funktion bekannt. Kühn reagierte mit diesem Schritt auf die Abberufung des Fernsehrates, welche zuvor in einer Sitzung beschlossen worden ist. Gleichzeitig mit ihm hat auch sein Stellvertreter, Jaroslav Dědič, seine Funktion aufgegeben.

Die Abberufung des bisherigen Fernsehrates, die als Reaktion heftige Proteste und Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der ČT hervorrief, sei laut Zeman "in Ordnung" und müsse "respektiert werden". "Es beunruhigt bestimmte Medienkreise und möglicherweise das Management der ČT. Auf jeden Fall ist es vollkommen in Ordnung", so der Präsident. Zemans Verhältnis zur ČT ist seit seinem Amtsantritt als Präsident angespannt. Als TV-Plattform nutzt er daher Barrandov-TV, einen Sender, der ihm weitaus weniger kritischer gegenübersteht. Zeman nutzte das Interview erneut, um ČT-Moderator Jan Železný direkt anzugreifen. Dieser hat sich über einige Persönlichkeiten, die der Präsident anlässlich des Staatsfeiertages für die Verleihung des "Weißen Löwen" ausgewählt hat, über Twitter kritisch geäußert.
Der Chef von Česká televize, Petr Dvořák, habe mehrfach das Objektivitätsgebot gebrochen, behauptete Zeman. Beispielsweise habe er im vergangenen Jahr an einer Feier des ehemaligen Chefs des Energiekonzerns ČEZ Martin Roman gemeinsam mit dem ehemaligen Premier und ODS-Chef Mirek Topolánek in London teilgenommen. "Angesichts der Tatsache, dass einige Martin Roman als nicht ganz vertrauenswürdig betrachten, scheint mir die Teilnahme des Direktors in Begleitung mit Mirek Topolánek nicht ganz angemessen", sagte Zeman. 

Generaldirektor Dvořák hält die aktuelle Situation mit dem abberufenen Fernsehrat für besorgniserregend. Seiner Einschätzung nach suchte der Rat anstatt nach sachlichen Lösungen vor allem nach Vorwänden um die Arbeit des öffentlich-rechtlichen Fernsehens zu erschweren. Der Zugang des Rates sei eher destruktiv als konstruktiv, erklärte Dvořák in Reaktion auf die Ereignisse vom Mittwoch. Er sei aber trotzdem immer noch davon überzeugt, dass eine Rückkehr zu einem rechtskonformen Verfahren möglich ist. Welche konkreten Folgen die Abberufung des Fernsehrates auf die personelle und inhaltliche Ausrichtung der ČT haben wird, ist derzeit noch offen.
Umwälzungen beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen
Die Zusammensetzung der Führungsriege im tschechischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen Česká televize (ČT) gefällt Staatspräsident Miloš Zeman seit geraumer Zeit nicht. Der Sender sei laut seiner Auffassung ein "Teil der Opposition", und kein "ausgewogenes, objektives und unparteiisches öffentliches Fernsehen". Zeman sagte in einem Zeitungsinterview, dass der Generaldirektor von ČT, Petr Dvořák, seiner Meinung nach abberufen werden solle. Diese Entscheidung liege aber in den Händen des ČT-Fernsehrates. Genau dort gab es am vergangenen Mittwoch personelle Umwälzungen.
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19.11.2020 
Sitz der Česká televize in Prag
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