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Wirtschaftspublizist Martin Ehl erhält CEE-Journalistenpreis
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Zum zweiten Mal seit Bestehen des von der Austria Presse Agentur und UniCredit ausgeschriebenen mit 5000 € dotierten Journalistenpreises "Writing for CEE" ist es einem tschechischen Publizisten gelungen, diesen renommierten Preis verliehen zu bekommen. Der Preisträger, der als leitender Redakteur bei der tschechischen Wirtschaftszeitung "Hospodarske noviny" tätig ist, schlägt in einem Zyklus von pointierten Beiträgen einen Bogen über aktuelle Themen Europas. "Martin Ehl zeigt uns, wie unterhaltsam anspruchsvoller Qualitätsjournalismus sein kann", sagt Juryvorsitzender Ambros Kindel in seiner Laudatio.
Der 1973 in Pardubice geborene Journalist blickt in seinem in den "Hospodarske noviny" veröffentlichten Textzyklus unter dem Serientitel "Das Zentrum Europas" über den Tellerrand der tschechischen Landesgrenzen hinaus. Sein Fokus liegt auf der Region Mittelosteuropa, deren Länder die gemeinsame Erfahrung eines halben Jahrhunderts hinter dem Eisernen Vorhang, die Transformation nach dem Fall der kommunistischen Regime und der Weg in die Europäische Union verbindet. So spannt er in einem Text den Bogen von der Eishockey-Begeisterung in der Slowakei über die Euphorie rund um die Fußball-EM in Polen bis zu Korruptionsermittlungen in Tschechien. Vor Ehl erhielt der Tscheche Lubos Palata im Jahr 2004 den Preis.
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Sonderthema: Europäischer Mediengipfel Lech
neu denken!
EUROPA
Europa neu denken! Wo bleibt der Wille zum Wandel? Große Sorge bereiten die aktuellen Entwicklungen in Europa, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch demokratiepolitisch und gesellschaftlich. Die Kernaussage des diesjährigen Mediengipfels am Arlberg "Europa neu denken!" ist ein Appell, bei dem das Schrillen der Alarmglocken nicht zu überhören ist.
Die Tourismusgemeinde Lech, der Verband der Auslandspresse in Österreich und die Kommunikationsagentur pro.media luden heuer bereits zum sechsten Mal an die 100 renommierte europäische Vertreter aus Medien, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik nach Oberlech, um sich abseits von Großstadthektik und Büroalltag in der Gebirgsidylle des Arlberggebietes in einem dreitägigen Diskussionsforum mit den brennenden Fragen Europas zwischen gestern und morgen zu beschäftigen. POWIDL war vor Ort, lesen Sie dazu den Bericht von Cherfreakteur Stefan Weiß auf unserer Sonderseite zum Mediengipfel Lech
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Powidls Kommentar
Schuldenkrise verursacht Finanzkrise. Finanzkrise erzeugt Vertrauenskrise. Vertrauenskrise schafft politische Krise. Politische Krise ist gleich Demokratiekrise. Das Europäische Krisenkarussell dreht sich und nimmt an Geschwindigkeit auf, ist die einhellige Ansicht der europäischen Denker, Schreiber und Macher, die sich in Lech am Arlberg versammelt haben. So kann, so darf es nicht weitergehen. Nicht nur, weil die Nutznießer dieser Entwicklungen bereits Gewehr bei Fuß stehen. Es geht um die Errungenschaften des Wohlstandseuropas, das schon seit längerer Zeit dem Verfall preisgegeben zu sein scheint. Von dieser Entwicklung ist natürlich auch die Tschechische Republik schwer betroffen. Anders als Ungarn oder Rumänien ist Tschechien nicht vom offenen Nationalismus betroffen; die Nachbarn müssen auf absehbare Zeit keine Aggression befürchten. Die Errungenschaften der jungen Prager Demokratie stehen aber sehr wohl auf dem Spiel. Die wirtschaftliche Entwicklung führt in eine Richtung, die eine große Anzahl an Unzufriedenen und Enttäuschten schafft. Es sind nur wenige Wochen her, als sich der Frust der Vergessenen bei den letzten Regionalwahlen mit der Demontage der Regierungsparteien und der Renaissance der KP entladen hat. Ein immer tieferer Korruptionssumpf sorgt für unangenehme politische Begleitgerüche. Auch ohne Eurokrise fährt die Regierung einen rigorosen Sparkurs, unter dem vor allem die Bildung und die Infrastruktur leidet, und der auch laut namhafter Wirtschaftsfachleute für die aktuelle Rezession verantwortlich ist. Man kennt es, und es ist überall gleich: Die einen Politiker sind selbstverliebt, die anderen korrupt. Die dritten - eine große Gruppe! - sind beides, aber es existiert auch eine kleine vierte Gruppe an engagierten Entscheidungsträgern in der Tradition des verstorbenen Vaclav Havel. Hoffnung geben vorbildliche Aktionen. Polizei und Justiz haben noch Zugriff auf die politische Kaste. Jüngst klickten mitten im Parlament die Handschellen, und eben wurde ein korrupter Polizeichef von Prag hinter Gitter gebracht. Und Protestierer auf Tschechiens Straßen sind nicht nur rückgewandte Marschierer. Viele von ihnen tragen noch den Geist von 1989 in sich. Stefan Weiß
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Europa neu denken: Prager Geist von 1989 gegen die Krisen in Europa?
Clinton: Einsatz für Westinghouse in Temelin
Guten Freunden tut man des Öfteren den einen oder anderen Gefallen. Beim beabsichtigten Ausbau von Temelin geht es für die Atomindustrie um ganz besonders begehrte Aufträge. "Die Obama- Administration scheut sich nicht, beim Temelín-Ausbau die Sache für Westinghouse voranzutreiben. Denn wir glauben, dass die Firma für das Projekt die beste Technologie und die größte Sicherheit anbietet. Es würde deutlich die tschechische Energiesicherheit erhöhen und die Zusammenarbeit unserer beiden Länder im Bereich Atomkraft verstärken. Zudem würde es neue Arbeitsplätze für Tschechen und Amerikaner schaffen", sagte Clinton in Prag. Nachdem der europäische Konzern Areva bereits aus dem Bieterverfahren ausgeschlossen wurde (es läuft dagegen ein Einspruchsverfahren), bleibt nur noch das russisch-tschechische Konsortium "Mir 1200", an dem auch Skoda JS führend beteiligt ist. Die amerikanische Ministerin machte kein Hehl daraus, dass die US-Regierung einer russisch-tschechischen Zusammenarbeit auf dem Atomsektor mehr als skeptisch gegenübersteht.
Sie sind im Laufe ihrer Amtszeiten gute Freunde geworden: die scheidende US- Außenministerin Hillary Clinton und ihr Prager Amtskollege Karel Schwarzenberg. Bei ihrem "Abschiedsbesuch" in Tschechien ging es neben dem Dank für die bewiesene US-Treue in Sachen Irak und Afghanistan um Wirtschaftliches: Clinton plädierte vehement dafür, dass die japanisch-amerikanische Firma Westinghouse den Zuschlag für die Erweiterung des Atomkraftwerks Temelin erhält.
Das Christmas Festival 2012 in Prag mit Schweizer Beteiligung
Dieses Weihnachtsfestival wird jedes Jahr von der DSA "Diplomatie Spouses Association" organisiert. Die Schirmherrin der Veranstaltung ist Livia Klausova, die Gattin des amtierenden Präsidenten der Tschechi- schen Republik. Und wie es schon Tradition ist, fand das Ereignis auch dieses Jahr im Prager Hilton Hotel statt. Das Christmas Festival ist eines der wichtigsten Wohltätigkeitsveranstaltungen des Jahres, das die internationale und diplomatische Community in Tschechien einbezieht. Rund 50 Botschaften beteiligen sich an diesem Ereignis, wobei jedes Land ein bis drei Tische zur Verfügung hatte und landestypische Spezialitäten verkaufte. Zudem war das Eintrittsticket auch ein Los für die Tombola, wo man schöne Preise gewinnen konnte, die von den jeweiligen Botschaften gespendet wurden. Die gesammelten Gelder, meist so um die 4 Millionen Tschechische Kronen werden an rund 30 Wohltätigkeitsorganisationen verteilt.
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8.1., ab 19.00 Wirtschaftsstammtisch Östetterich Chez Marcel Prag 1, Hastalska 12 9.1., ab 18.00 Swiss Club Monatstreff U Trech Moudrych Kouli Prag 1, Havelska 8 11.1., ab 18.00 Neujahrsempfang ÖTGW- RCHS Stadttheater Znaim Znaim, nam. Republiky 20 12.1., ab 19.00 Eröffnung: 20.00 Österreichisch- Tschechischer Ball Besedni dum Brünn, Komenskeho nam. 8 "Offizielle Seite" der Organisatoren ;-) 24.1., ab 20.00 Eröffnung: 21.00 Ball der Österreicher Palais Zofin Prag 1, Slovansky ostrov 226 Online-Reservierung