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GLOSSE
von Wolfgang Martin
Viele Menschen fragen sich nach der Sinnhaftigkeit von Restriktionen, betreffend Covid-19. Und das zu Recht. Täglich wird mit dem Sargdeckel geklappert, Kinder sind bereits so verschreckt, dass sie Angst haben, möglicherweise ihre Eltern oder Großeltern umzubringen. Die Gewalt in der Familie steigt, Waffenkäufe nehmen zu und die ersten Unruhen mit Gewalt gegen Polizei, Plünderungen und Sachbeschädigungen sind im Laufen. Aufklärung? Fehlanzeige. Noch immer wartet man vergeblich auf bereinigte Zahlen von "echten Covid-Sterbefälle". Im Moment wird jeder Tote, der vom Auto überfahren wurde und Covid-Infiziert war, in die Statistik aufgenommen. Warum werden diese Informationen so gewaltsam zurückgehalten? Entsprechen die Zahlen vielleicht nicht dem, das so extreme Maßnahmen rechtfertigt. Befürchtet man eine Klagewelle? Wo sind eigentlich die Grippetoten geblieben? Ist die Influenza besiegt oder ausgestorben oder kann man vielleicht die Viren gar nicht unterscheiden? Fragen, die eigentlich einfach zu beantworten sein sollten, glaubt man. 

Stattdessen ist man mit einem Chaos konfrontiert, dass kabarettistisch betrachtet zu Lachkrämpfen führen würde, wenn es nicht so tragisch wäre. Die Glaubwürdigkeit beginnt zu bröckeln. 

Die italienischen Zeitung "Corriere Della Sera" berichtete, dass in einem italienischen Spital Covid-Infizierte zusammen mit nicht-infizierten ohne Trennung zusammen in einem Zimmer liegen. N-TV deckte einen Covid-Test-Skandal in Bayern auf. Aufgefallen ist der Skandal dadurch, dass die Anzahl der positiven Fälle rasant anstieg. Bei der Analyse stellte sich heraus, dass 58 von 60 Tests falsch waren. Die Rechtfertigung des Augsburger MVZ Labors war folgende: "Die Geschäftsführerin des Augsburger MVZ-Labors erklärte die Fehler mit der Knappheit an Reagenzien. Das Labor habe wegen des Lieferausfalls eines Herstellers auf ein anderes Nachweismittel zurückgreifen müssen, das offenbar nicht kompatibel gewesen sei." Ist ja auch egal, wenn der Trottelbürger und seine Kontaktpersonen in Quarantäne müssen, ihren Job nicht ausüben können und sonstige Unannehmlichkeiten hinnehmen müssen. Nebenbei müssen Obengenannte auch noch dafür zahlen. 

Es ist zu befürchten, dass auf solch eine Weise massenhaft agiert wird, immerhin geht es dabei um riesige Geldsummen. Wie widersprüchlich Maßnahmen behandelt werden, beweist auch das jüngste Husarenstück der tschechischen Regierung, nämlich die Supermärkte am Sonntag zu schließen und die Einkaufszeiten zu verkürzen. Wer am Samstag die übervollen Supermärkte und die Schlangen vor den Kassen gesehen hat, konnte sich davon überzeugen, dass die anwesenden Menschen, mit dem Virus im wahrsten Sinne des Wortes "auf Du und Du" waren. Interessant ist auch, dass beispielsweise in Österreich ein Meter Abstand und in Tschechien zwei Meter Abstand gefordert werden. Offenbar agiert das Virus in Tschechien weiträumiger. 

Sehr aussagekräftig ist auch das Verhalten der Schweiz. Ausgerechnet als in Österreich klar war, dass aufgrund der hohen Anzahl von Infizierten, der zweite Lockdown verhängt wird, nahm die Schweiz, Österreich von der roten Liste (The Ski-Season must go on). Auch erscheint es etwas merkwürdig, wenn Ausgangssperren in der Nacht verhängt werden. Immer wieder wird kolportiert, dass die meisten Ansteckungen sich in den privaten Räumlichkeiten verbreiten. Warum drängt man dann die Menschen genau dortin? Der volle Bus und die volle U-Bahn in der Rush-Hour sind beispielsweise kein Thema. Die Frage ist, sind die Maßnahmen gerechtfertigt? Ich sage: NEIN. Es gibt mittlerweile genug Erfahrungswerte, die eher in die andere Richtung zeigen. Frei nach dem Motto: "Man kann sich drehen und wenden wie man will, der A...... bleibt immer hinten." 

Alle bisherigen Maßnahmen haben nichts bewirkt, außer, dass die ganze Problematik in die Länge gezogen wurde und nach wie vor wird. Argentinien beispielsweise hat fast ein halbes Jahr Kontaktsperren. "Doch auch mit dem längsten Lockdown der Welt hat das Land das Coronavirus nicht in den Griff bekommen", berichtet SWR 2. Ähnlich, wenn auch der Zeitraum weitaus kürzer ist, verhält es sich in Tschechien. Nach über drei Wochen Lockdown ist die Situation unverändert, und nichts weist derzeit auf eine Verbesserung hin. Nun werden viele sagen, ohne die Maßnahmen wäre alles noch schlimmer. Da bin ich mir nicht mehr sicher. Da das Virus nach Lockerungen immer wieder auftaucht, kann man über die Sinnhaftigkeit zumindest diskutieren. Meiner Meinung nach wird sich die Epidemie in der Größenordung der Epidemien von 1995 und 2004 bewegen, nur mit dem Unterschied, dass in diesen Jahren, die Leute nicht schikaniert wurden und die Wirtschaft auf Grund gefahren wurde. 

Es ist an der Zeit, den Wahnsinn zu beenden, bevor wir Massen an Arbeitslose haben und uns bürgerkriegsähnliche Zustände drohen. Die Menschen sollten endlich begreifen, dass sie natürliche Abläufe nicht beeinflussen können und je mehr Menschen den Planeten bevölkern, desto mehr wird es zu einer natürlichen Auslese kommen. Covid-19 ist da eher eines von den kleineren Problemen.