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GRENZdebil
26.08.2020
von Wolfgang Martin
GLOSSE
Tschechiens Nachbar Österreich dreht völlig durch. Während man in in Tschechien die Covid-19-Krise verhältnismäßig sachlich - indem man das Verhältnis von Infizierten und tatsächlich Erkrankten abschätzt - zu beurteilen versucht, ist in Österreich den Politikern die Macht, Menschen zu dirigieren und zu quälen, völlig in den Kopf gestiegen. Dazu kommt, dass der österreichische "Vorzeigestaat" im Moment im Korruptionssumpf* zu versinken droht und die Covid-Ablenkungsmanöver immer drastischer - und gleichzeitig immer idiotischer werden. Schon längst geht es nicht mehr um die Gesundheit der Menschen (die Zahlen sind lächerlich; 141 hospitalisiert, 23 intensiv; Stand 26.8.), sondern um Politspiele und die Ausreizung der Machtausübung. Das wäre politisch vielleicht noch verständlich, aber die Ausführung ist an Dilettantismus nicht mehr zu übertreffen. 

Da gab es die Einreisebestimmungen von Kroatien nach Österreich (Formular ausfüllen, Quarantäne oder Test binnen 48 Stunden). Frage an der Grenze "Woher kommen sie?!" Antwort: "Slowenien", "Italien". - Einreise, ok. Wer nicht log, musste einen Coronatest zahlen oder in Quarantäne gehen. Kein Nachweis erforderlich. Nächste Aktion: Gratistests in Wien, aber nur für Kroatien-Heimkehrer. Wer sich gratis testen lassen wollte und nicht in Kroatien war, musste falsche Angaben machen. Kein Nachweis erforderlich. Wie die Zeitung "Österreich" berichtete, ist und war eine Überprüfung der Quarantäne gar nicht möglich, da die Formulare teilweise bei den Gemeinden erst nach Ablauf der Quarantäne-Frist ankamen. Also für nichts. 

Das war der österreichischen Regierung aber noch nicht populistisch genug und man verschärfte die Einreisebestimmungen trotz Sinnlosigkeit nochmals. Alle, die aus Slowenien kamen, mussten nun ein Formular an der Grenze ausfüllen, sowohl Österreicher, als auch Durchreisende. Eine Nacht- und Nebelaktion, die nicht nur die Touristen, sondern auch die slowenischen Behörden überraschte, da man vergaß, diese vonseiten der Österreicher zu verständigen. Ergebnis: bis zu 15 Stunden Wartezeiten mit dem Auto, unmenschliche Hygieneverhältnisse, Wassermangel, völlig erschöpfte Autofahrer, die ihre Fahrt in diesem Zustand fortsetzen mussten, da sie ihre Durchreise durch Österreich nicht unterbrechen durften. Aufgrund der Tatsache, dass die Situation zu eskalieren drohte, und bereits lebensbedrohliche Ausmaße annahm, wurden die Bestimmungen übergangen und die Autos durchgewunken. Fazit: siehe oben. Nebenbei sei noch erwähnt, dass alle, die sich auf der Durchreise befanden und mehr als 12 Stunden in Slowenien verbracht haben, gegen die slowenischen Bestimmungen verstoßen haben, besser gesagt: verstoßen mussten.

Auch von den Flugheimkehrern aus den "roten Ländern" gibt es "nette" Episoden zu erzählen. So berichtete der Chefredakteur Richard Schmitt von "oe24.at" aus eigener Erfahrung, dass es beim Ausfüllen der Formulare zu wenig Schreibgeräte gab und die Menschen sich im Rudel auf die Formulare stürzten. Mindestabstand ade. Bei einer Umfrage von "oe24.at" erklärten 63 Prozent der Befragten, dass sie niemanden kennen, der mit Covid-19 infiziert sei. Pandemie? Bei jeder Grippewelle kennt man normalerweise zumindest einige im Bekanntenkreis, die krank sind. Das einzig Positive an diesen Schikanen ist, dass man den Eindruck hat, dass die Menschen langsam, aber sicher die Covid-Krise realistischer sehen und beginnen, die Vor- und Nachteile abzuwiegen. Will ich auf meinen Urlaub, möglicherweise auf meinen Job und meine Freizeitfreuden dauerhaft verzichten? Will ich mit dem Gedanken leben, dass ich jederzeit wieder in mein Hausgefängnis gesteckt werden kann? Will ich eine ungewisse Zukunft, die von den Launen inkompetenter Behörden abhängt? Will ich, dass die Zukunftsperspektive meiner Kinder völlig verbaut wird oder im schlimmsten Fall sogar einen Krieg auslöst? 

Es ist an der Zeit, Covid Covid sein zu lassen und zu versuchen, die wirtschaftliche Schäden, die aus dem Desaster entstanden sind, wieder zu reparieren. Ein zweiter Lockdown ist so oder so nicht mehr verkraftbar, also sollte man die Menschen mit den Fakten vertraut machen und aussprechen, was Sache ist. Entweder ein relativ geringes Covid-Risiko oder ein totaler wirtschaftlicher Zusammenbruch. Natürlich ist zu befürchten, dass die Pharmaindustrie alles Erdenkliche unternehmen wird, um die Krise so lang wie möglich aufrechtzuerhalten, da man sich den großen Happen nicht entgehen lassen will. Allerdings kam nun der "böse" Russe ins Gehege und behauptete ganz frech, bereits einen Impfstoff gefunden zu haben. Sollte der entsprechen, wäre das ein kräftiger Schlag ins Gesicht der westlichen Pharmaindustrie. Ob die Impfung überhaupt Sinn macht, sei dahingestellt, aber möglicherweise wäre es ein Aufhänger, um aus der Nummer wieder rauszukommen, auch wenn die Behandlung nur einen Placeboeffekt hat. 

Dagegen spricht aber, dass nach der Panikmache in Sachen Urlaubsreisen bereits die Panikmache in Richtung Herbst- und Wintergrippewelle im Laufen ist. Fakt ist, dass es so aussieht, als könnten nur mehr die Menschen selbst den Karren aus dem Dreck ziehen, indem sie sich auf die Hinterbeine stellen und ihr normales Leben zurückfordern. Dazu gehört auch die Forderung nach Tranzparenz der vorgelegten Statistiken. Alter, Vorerkrankungen bei hospisalisierten und verstorbenen Personen, Tatsächliche Kranke, Gesunde Infizierte, Vergleichswerte, Transparenz bei den Tests, die von Anfang an zweifelhaft waren (siehe: GeneProof) usw. Tun sie es nicht, könnte dies eines der schwärzesten Kapitel in der Geschichte der Menschheit auslösen.

*)
Commerzialbank Mattersburg (25 Jahre Bilanzfälschung, ca. 700 Millionen Euro Schaden, Insolvent);
Anmerkung: Das Geschäft lief wie "geschmiert".
1,7 Mrd. Euro Schaden
Technische Direktor: Markus Braun, Österreicher (in U-Haft)
Betriebsleiter: Jan Marsalek, Österreicher (gesucht per int. Haftbefehl) 
Kontakte zur österreichischen Innenpolitik werden vermutet. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Untersuchungsausschuss im Laufen

ÖBAG, Casinos Austria
Untersuchungen im Laufen
Anmerkung: kein Ende in Sicht

Zur Erinnerung:

BAWAG-Bank-Skandal: Schaden: 1,34 Mrd Euro

Hypo-Alpe-Adria-Skandal: Schaden 7,7 Mrd Euro
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Löhne in Tschechien
bvv
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2.9., 20h
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Brünn, Veveří 9
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IN TSCHECHIEN:

10.9., 18.30
Base Chruchill II
Prague 2, Italská 67

24.9., 9h
British Chamber
Prague 1, Václavské nám. 19
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