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Löhne in Tschechien
cz2017
Křetínský und Tykač duellieren sich um Kraftwerke von Engie 
Zwei tschechische Stromkonzerne zielen auf den Ankauf von fossil befeuerten Kraftwerken in Deutschland ab. EPH und Seven Energy haben laut Reuters unter Verweis auf Bankquellen konkurrierende Angebote für die Werke der französischen Gruppe Engie in der Nähe von München und Bremen eingereicht sowie eine 52-prozentige Beteiligung an einem Werk in Wilhemshaven. Die Vermögenswerte sollen insgesamt einige hundert Millionen Euro betragen.

24.05.2018
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Die Liste der wichtigsten und einflussreichsten Unternehmen in Tschechien
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EPH und Seven Energy erklärten gegenüber Reuters, sie seien an Akquisitionen in Deutschland interessiert, wollten sich jedoch nicht dazu äußern, ob sie sich für die Engie-Werke beworben hätten.
Die tschechischen Firmen, die beide von den Milliardären Daniel Křetínský und Pavel Tykač unterstützt werden, haben keine Verbindung untereinander, aber sie teilen einen gemeinsamen Plan: Sie wollen alte Kohle- und Gaskraftwerke kaufen, die von großen Unternehmen wie Engie, Vattenfall verworfen werden oder etwa EnBW, die sich durch den Wechsel zu regenerativer Erzeugung für die Zukunft rüsten wollen.
Fossile oder thermische Energie macht immer noch fast die Hälfte des Stroms in der EU aus. EPH und Seven Energy setzen darauf, dass die Anlagen in den nächsten 20 Jahren in Betrieb bleiben müssen, um die Netze zu stabilisieren, wenn die Nachfrage das Angebot aus weniger vorhersehbaren Wind- und Solarenergiequellen übersteigt. Mit dieser Fokussierung auf die konventionelle Stromerzeugung, deren Margen aufgrund niedriger Großhandelspreise und eines Anstiegs der erneuerbaren Energien zunehmend unter Druck geraten, ist diese Strategie ziemlich riskant. Regierungen oder Regulierungsbehörden, die darauf abzielen, strenge Umweltziele zu erreichen, könnten auch beschließen, die Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken zu begrenzen. Dies geschah mit EPH in Großbritannien, wo im Februar ankündigt wurde, das Werk in Eggborough zu schließen, nachdem es nicht gelang, eine Vereinbarung über die Bereitstellung von Back-up-Kapazitäten zu erreichen.
Das Unternehmen teilte mit, ohne einen Vertrag für die nächsten Jahre wäre es wirtschaftlich nicht rentabel, den Betrieb fortzusetzen. Ein Planungsantrag zur Entwicklung einer neuen gasbefeuerten Station am Standort ist in Arbeit, aber es ist unwahrscheinlich, dass er bis in die 2020er-Jahre betriebsbereit ist. Tomáš David, Vice Chairman von EP Power Europe - EPHs Stromerzeugungsabteilung -, sagte, das Unternehmen sei an Anlagen interessiert, die dringend benötigt würden, um den Strombedarf eines Landes zu decken. "Das ist der Grund für unser Interesse an deutscher Braunkohle", sagte er gegenüber Reuters.

Die private EPH - geführt vom tschechischen Milliardär Daniel Křetínský - hat in den vergangenen drei Jahren in Deutschland, Italien und Großbritannien fossile Kraftwerke gekauft, von Schwedens Vattenfall, der deutschen Gruppe E.ON und der britischen Firma Centrica.
Mit jährlich mehr als 100 Terawattstunden Leistung gehört EPH zu den zehn größten Stromproduzenten in Europa. Sein Stromerzeugungs-Portfolio macht rund 7 Milliarden Euro an jährlichen Einnahmen aus, was zusammen mit der Möglichkeit, weitere Milliarden an Schulden aufzunehmen, einen bedeutenden Schlachtruf für Akquisitionen darstellt.
Der Newcomer Seven Energy, der im Februar von Pavel Tykač ins Leben gerufen wurde, hat mehr als eine Milliarde Euro auszugeben und sagte, es sehe Potenzial für Akquisitionen in Deutschland, Großbritannien, Italien und den Benelux-Ländern. Der CEO von Seven Energy, Alan Svoboda, erklärte, er wolle dieses Jahr mindestens einen Deal abschließen. Mehrere andere befänden sich in Verhandlungen, die jeweils ein paar hundert Millionen Euro an Wert darstellen, fügte er hinzu.
Im Rahmen seiner Absicht, Gewinne aus bestehenden Kohle- und Gaskraftwerken zu erzielen, hat Seven Energy eine Reihe von ehemaligen Spitzenbeamten der tschechischen ČEZ, des größten Versorgers Mitteleuropas, dazugewonnen.
Svoboda meinte, dass das 3,8-Milliarden-Euro-Angebot der finnischen Gruppe Fortum für eine Beteiligung an dem deutschen Wärmekraftwerksunternehmen Uniper, wenn es erfolgreich wäre, wahrscheinlich Verkäufe von fossilen Energieträgern auslösen würde, die für sein Unternehmen attraktiv wären. "Wir betrachten das opportunistisch", so Svoboda.

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Kohlekraftwerk Wilhelmshaven
23.5., 16.30
Palais Schwarzenberg
Prag 1, Hradčanské nám. 2

4.6., 14.30
Galerie Mánes
Prag 1, Masarykovo nábř. 1

4.6., 18h
Stopkova pivnice
Brünn, Česká 5
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ENGLISCHSPRACHIGE VERANSTALTUNGEN
IN TSCHECHIEN:

24.5., 18h
Sophie's Garden
Prag 1, Slovanský ostrov 226

30.5., 9h
CIIRC ČVUT
Prag 6, 
Jugoslávských partizánů 3

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