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Pilsner Urquell wird wieder original
Ab Jänner haben die Anhänger von Pilsner Urquell wieder Gewissheit, dass "ihr" Bier wirklich aus Pilsen kommt. Zuvor wurde der Gerstensaft mit Lizenz auch in Polen, Russland und der Türkei gebraut.
Das Pilsner Urquell gilt in Biertrinkerkreisen als Rolls-Royce unter den Biermarken. In den letzten zehn Jahren war aber nicht immer das in der Flasche, was der Biergourmet sich vorstellte. Die Tschechen als Bierexperten merkten die Unterschiede sofort und konnten auf Grund eines Nummerncodes auf der Etikette, das nicht originale Produkt noch vor dem Verzehr identifizieren. In Tschechien kennt man in Sachen Bier wenig Toleranz. Die Pilsner Traditionsbrauerei ist seit dem Frühjahr im Besitz vom Asahi. Die japanischen Besitzer denken etwas traditioneller als die Vorgänger von "Plzeňský Prazdroj. Sie beenden nun die "Gastspiele" und wollen das Pilsner Urquell als Super-Premium-Marke weltweit positionieren. 
Laut dem unabhängigen Brauereiexperten und ehemaligen Chef des tschechischen Bier- und Malzvereins Jan Veselý ist es unmöglich, in Lizenz langfristig Bier in der gleichen Qualität wie das Original herzustellen. "Man kann die Art und Weise des Brauvorganges in einer anderen Brauerei zwar schützen, aber es gibt andere Gewohnheiten und Bedingungen, die sich im Laufe der Zeit auch in der Produktion widerspiegeln. Dass Pilsner Urquell in Polen produziert wurde, war ein Marketingfehler, und die Kündigung der Lizenz in Russland sehe ich auch als einen vernünftigen Schachzug. Die Vorbesitzer Prazdroj hatten kein wirkliches Konzept, was sich jetzt aber mit dem neuen Besitzer geändert hat", so Veselý weiter.
Bild: Pilsner Urquell
14.01.2018
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Aber auch in Tschechien wird Bier unter Lizenz gebraut. Staropramen produzierte bis Ende des Jahres das Asahi Super Dry für Asahi und die Marke Stella Artois für AB Inbev. Die Brauerei aus Prag-Smichov begann heuer, für ihre Muttergesellschaft AB Inbev. das Molson Coors Lager und Miller Genuine Draft zu brauen, das Staropramen exklusiv für Europa produziert. Staropramen selbst wird wiederum in Serbien, Kroatien und Rumänien in Lizenz gebraut.
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Bild: Pilsner Urquell
Im Gegensatz zur Lizenzpolitik für globale Marken wie Guinness oder Heineken, besteht die Notwendigkeit bei tschechischen Bieren, wie beispielsweise Budvar, das ausschließlich in Ceské Budějovice gebraut wird, auf das "gute" Original hinzuweisen. "Nun wird man auch in der Lage sein, die Marke Pilsner Urquell zu Recht als das einzig wahre 'Pils' zu bezeichnen", sagte Veselý
Im Gegensatz zum Pilsner Urquell wird Kozel - die meistverkaufte tschechische Marke im Ausland - in Ländern wie Slowakei, Ungarn, Russland, der Ukraine, Moldawien, Kasachstan, Georgien und in der Türkei weiterhin in Lizenz gebraut.

22.-23.1.
Hotel International
Brünn, Husova 16

30.1., 19h
Hotel Savoy
Prag 1, Keplerova 6

1.2., 9h
DTIHK-Kuppel
Prag 1, Václavské nám. 40

6.2., 19h
Café Atrium
Prag 1, Jakubská 12
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ENGLISCHSPRACHIGE VERANSTALTUNGEN
IN TSCHECHIEN:

18.1., 9.30
Moravian-Silesian 
Region Office
Ostrava, 28. října 117

24.1., 18h
Hergetova Cihelna 
Prag 1, Cihelná 2b
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