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Löhne in Tschechien
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Der Außenhandel der Tschechischen Republik verzeichnet im ersten Monat dieses Jahres eine Rekordüberschuss von 24,6 Milliarden Kronen (939,7 Mio. Euro). Im Vergleich zum Januar des Vorjahres ergibt dies ein Plus von 7,3 Milliarden Kronen (278,9 Mio. Euro). Das günstige Ergebnis ist hauptsächlich auf geringere Ausgaben bei Öl und Erdgas zurückzuführen. Dies geht aus den vorläufigen Daten hervor, die vom Tschechischen Statistischen Amt (ČSÚ) veröffentlicht wurden.
Trotz Corona: Der tschechische Außenhandel vermeldet im Januar einen Rekordüberschuss
11.03.2021
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Im Jahresvergleich gingen sowohl die Exporte als auch die Importe zurück. Die Exporte verringerten sich um 0,6 Prozent auf 303,1 Milliarden Kronen (11,58 Mrd. Euro). Die Importe fielen um 3,2 Prozent auf 278,5 Milliarden (810,64 Mrd. Euro). Zu berücksichtigen ist dabei, dass der Januar heuer zwei Arbeitstage weniger hatte als im Vorjahr. Im Vergleich zum Vormonat gingen die saisonbereinigten Exporte im Januar um zwei Prozent zurück. Die Importe stiegen im Vergleich zum Dezember um 1,8 Prozent leicht an.

"Der höhere Rückgang der Importe gegenüber dem relativ geringen Exportrückgang führte erneut zu einem Rekordüberschuss in der Handelsbilanz im Januar. Bei den Exporten war der Rückgang hauptsächlich auf Kraftfahrzeuge und Kfz-Zubehör zurückzuführen. Bei den Importen waren geringere Ausgaben bei Öl und Erdgas für das gute Ergebnis ausschlaggebend", sagte die Direktorin der Abteilung für Außenhandelsstatistik des ČSÚ, Miluše Kavěnová.

Dass der Überschuss nicht noch höher ausgefallen ist, liegt in erster Linie daran, dass der Handel mit Kraftfahrzeugen gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr insgesamt um 3,3 Mrd. CZK (126 Mio. Euro) weniger umgesetzt hat. Da aber die Exporte um 4,7 Mrd. CZK (179,5 Mio, Euro) zurückgingen, ergab sich dennoch ein leichtes Plus. Zur Rekordbilanz im Januar trug auch ein um 1,8 Milliarden Kronen (68,8 Mio, Euro) niedrigeres Defizit beim Handel mit Lebensmitteln bei.


Handel mit Deutschland und Polen ist gewachsen
Die Bilanz des tschechischen Außenhandels mit den Mitgliedstaaten der Europäischen Union weist einen Überschuss von 66,6 Milliarden Kronen (2,55 Mrd. Euro) aus, der das Vorjahresergebnis noch um vier Milliarden (152,8 Mio. Euro) überbot. Der größte Kapitalzuwachs laut dem ČSÚ, nämlich 2,4 Mrd. (91,7 Mio. Euro), wurde im Handel mit Deutschland erzielt. Das Handelsbilanzdefizit mit Polen verringerte sich ebenfalls um zwei Milliarden Kronen (76,4 Mio, Euro).

Das Außenhandelsdefizit bei Waren mit Nicht-EU-Ländern fiel gegenüber dem Vorjahr um 3,5 Mrd. CZK (133,7 Mio. Euro) auf 40,3 Mrd. CZK (1,54 Mrd. Euro). Im Handel mit Aserbaidschan und der Russischen Föderation verlagerte sich der Saldo von Verbindlichkeiten zu Vermögenswerten, es wurden somit mehr Waren aus der Tschechischen Republik in diese Länder exportiert als importiert.

Im vergangenen Jahr erzielte die Tschechische Republik einen Zahlungsbilanz-überschuss von 180 Milliarden Kronen (5,88 Mrd Euro).
Bild: VitVit - Vlastní dílo, CC BY-SA 4.0
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