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ČEZ wird 2023 über den Abbau und die Verarbeitung von Lithium entscheiden
26.08.2021
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Die Liste der wichtigsten und einflussreichsten Unternehmen in Tschechien
Lithium kann auf zwei Arten verarbeitet werden. "Wir möchten über das Verfahren, das wir für die Verarbeitung im Jahr 2023 anwenden werden, entscheiden, damit wir 2025 mit der Produktion beginnen können. Das entspricht unserem Zeitplan für den Einsatz von Lithium in der Produktion von Batterien, insbesondere Autobatterien", sagte Beneš.

Die vom Institut für Chemische Technologie patentierte Originaltechnologie wird auf dem Gelände des Zementwerks Lafarge in Čížkovice getestet. Im Juni wurde dort das CirkTek-Zentrum mit einem experimentellen Drehrohrofen eröffnet. "Die erste Aufgabe besteht darin, die abfallfreie Hochtemperatur-Technologie zur Verarbeitung von Lithiumerz zu Material für die Batterieproduktion zu verifizieren", sagte der Rektor der Universität für Chemische Technologie Prag (VŠCHT), Pavel Matějka. Bei einer solchen Erzverarbeitung würde der anfallende Abfall zur Herstellung von Zement verwendet. "Wir wollen Hochtemperatur-Technologien für die Wiederaufbereitung von Altbatterien, Ascheverarbeitung und Panels aus Solarkraftwerken testen. Dies ist Teil eines umfassenden Projekts mit besonderem Fokus auf die Region Ústí nad Labem", sagte er. Die zweite Methode wäre das Auslaugen.

Die geplante tschechische Fabrik für Batterien für Elektroautos, die sogenannte Gigafactory, könnte Batterien mit einer Kapazität von mehr als 30 Gigawattstunden produzieren, was für 400.000 bis 800.000 Pkw pro Jahr ausreicht. "Gigafactory baut ein Konsortium aus Technologiepartnern, Energieentwicklern und Partnern aus der Automobilindustrie auf. Über die endgültige Zusammenstellung des Konsortiums möchten wir bis Ende des Jahres entscheiden", sagte Beneš und fügte hinzu, dass die Fabrik 2025 gebaut werden könnte. Industrieminister Karel Havlíček sagte, sobald eine Bauentscheidung getroffen ist, würden die Arbeiten zum Ausbau der umliegenden Straßeninfrastruktur beginnen.

Cínovec verfügt über rund drei Prozent der weltweit bekannten Lithiumreserven, deren Preis im letzten Jahr gestiegen ist. Der aktuelle Plan des Lithium-Mining-Projekts von Geomet, an dem die halbstaatliche ČEZ mehrheitlich beteiligt ist, sieht den Beginn des Abbaus im Jahr 2025 vor. "In der vorläufigen Machbarkeitsstudie ging man davon aus, dass in 20 Jahren 35 Millionen Tonnen Gestein, etwa 1,7 Millionen Tonnen pro Jahr abgebaut werden können", sagte Pavel Čmelík, Direktor der Abteilung für Entwicklungs-Projektmanagement von ČEZ. Ihm zufolge haben Experten bereits erklärt, dass der Abbau deutlich höher ausfallen könnte. Es wird erwartet, dass eine Produktion von 22.500 Tonnen Lithiumhydroxid pro Jahr möglich ist, was in zwanzig Jahren knapp 500.000 Tonnen bedeuten würde. Laut Čmelík liegt der Preis für Lithiumhydroxid mittlerweile bei rund 15.000 US-Dollar pro Tonne.

In Cínovec ist ein Tiefbau geplant, das Erz soll direkt im Bergwerk gebrochen werden. Es ist noch nicht entschieden, wo die Verarbeitungsanlage sein wird. Laut Beneš sind bisher keine Hindernisse aufgetreten, die den Abbau verhindern würden, und das Projekt scheint immer noch profitabel zu sein.

Laut Čmelík möchte ČEZ bis Ende nächsten Jahres auch alle Umweltsverträglichkeits-prüfungen abgeschlossen haben, um eine Entscheidung zu treffen. ČEZ wird auch Mining und Gigafactory finanzieren. "ČEZ hat dafür genügend Ressourcen, wir bereiten nur Investitionsanreize vor", sagte Havlíček. "Einerseits haben wir hier ein riesiges wirtschaftliches, energetisches und berufliches Potenzial, andererseits ist der Bergbau immer auch mit ökologischen Faktoren verbunden", sagte der Minister. Gemeinden in unmittelbarer Nähe von Cínovec befürworten den Bergbau. Uneinig sind die Vertreter der Stadt Krupka im Bezirk Teplice (Teplitz), die mit anderen Bergbaudenkmälern in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes (UNESCO) eingetragen ist.
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Branchenübersicht - neue Daten 2020
AKTUALISIERT
ČEZ will 2023 über die kommerzielle Nutzung von Lithium entscheiden. Die endgültige Machbarkeitsstudie soll im Mai nächsten Jahres abgeschlossen sein. Dies teilte der Direktor der ČEZ, Daniel Beneš, den Journalisten im Zementwerk in Čížkovice im Bezirk Litoměřice (Leitmeritz) mit. Das neue Technologieforschungszentrum der Universität für Chemische Technologie in Prag untersucht dort eine Methode zur Gewinnung von Lithium. In Cínovec (Zinnwald) im Erzgebirge befinden sich Erzlagerstätten, die für die Herstellung von Batterien notwendiges Metall enthalten. Zwei Drittel der Bestände befinden sich auf tschechischer, ein Drittel auf deutscher Seite.
Bild:  Claus Ableiter - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0
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Lithium-Ionen-Akkumulator
31.8., 18h
Schiff Grand Bohemia 
Prag 1, Dvořákovo nábř.

7.9., 10h
DTIHK-Kuppel
Prag 1, Václavské nám. 40

7.9., 19h
Restaurace Sněmovna
Prag 1, Jakubská 5

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1.9., 16h
AmCham
Prague 1, Dušní 10

22.-23.9.
Cubex Centre
Prague 4, Na Strži 63

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