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Entwicklung der
Immobilienpreise
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Tschechen auf Einkaufstour in Rumänien
21.09.2017
Die Liste der wichtigsten und einflussreichsten Unternehmen in Tschechien
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Appartements
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Foto Wikipedia
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Laut der tschechischen Tageszeitung Hospodářské noviny (HN) ist Rumänien im Auge der tschechischen Finanzavantgarde. Die PPF-Gruppe rund um Milliardär Petr Kellner ist an einem Verwaltungszentrum in Bukarest dran. Wettanbieter Fortuna kaufte die rumänische Hattrick Sports Group und ist nun die Nummer eins im Lande. Immobilien sind bei den tschechischen Investoren auf Grund der geringen Preisen genauso auf dem Einkaufszettel, wie rumänische Wälder. Grund dafür ist das rasante Wachstum im Lande Draculas.
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Nächste Termine:
Tschechien - Wirtschaft weiter auf Rekordniveau
Zuckerquote fällt – Tschechien rechnet sich neue Marktchancen aus
Die Regulierung der Zuckerpreise durch die Europäische Union fällt mit 30. September 2017. Ab dem Zeitpunkt wird das System der Produktionsquoten, der Mindestzuckerrübenpreise und der Produktionsabgaben nicht mehr gelten. Für die tschechischen Zuckerfabriken eröffnet der freie Markt neue Möglichkeiten. Im Vorjahr gab es die höchste Produktion der letzten dreißig Jahre.
21.09.2017
lohnspiegel
Die tschechische Wirtschaft hat sich im vergangenen Jahr gut entwickelt. Die Industrie wuchs dreimal schneller als in Deutschland. Positiv war auch die Situation auf dem tschechischen Arbeitsmarkt. Das ergibt eine neue umfassenden Analyse des ČSÚ (Statistisches Amt).
23.9., 12h
Parkwiese Kloster Břevnov
Prag 6, Markétská 1

26.9., 17h
Palais Sternberg
Prag 1, Hradčanské nám. 15

3.10., 19h
Hotel Diplomat
Prag 6, Dejvická 15

4.10., 18.30
Pizzeria Václavka
Prag 1, Václavské nám. 48
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ENGLISCHSPRACHIGE VERANSTALTUNGEN
IN TSCHECHIEN:

23.9.., 17h
andel's by Vienna House
Prag 5, Stroupežnického 21

19.10., 17.30
Prague College
Prag 2, Polská 10
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Rumänien wird und kann sich über Milliarden Kronen aus der Tschechischen Republik freuen. Laut Ziarul Financiar ist die PPF-Gruppe von Petr Kellner kurz vor der Einigung, das America House Verwaltungszentrum in Bukarest zu übernehmen. Kolportiert wird ein Kaufpreis von ca. 90 Milionen Euro (ca. 3,4 Mrd. Kronen), wenn es mit dem derzeitigen Eigentümer AEW Europe-Fonds zu einer Einigung kommt. Von seiten der PPF gibt es weder eine Bestätigung noch ein Dementi.
Kellners Interesse an Rumänien besteht schon länger. Bereits im letzten Jahr hat die Gruppe das Metropolis Center in Bukarest für 50 Millionen Euro (1,92 Milliarden Kronen) erworben.

Aus der Sicht der tschechischen Investoren ist das Land auch deshalb interessant, weil die Löhne, trotz des Wachstums, im Vergleich zu Westeuropa noch niedrig sind. Das gilt auch für die Immobilienpreise, die in Verbindung mit dem Wachstum hohe Renditen versprechen. "Der rumänische Immobilienmarkt ist noch wenig entwickelt und hat somit ein großes Potenzial. Die gewerblichen Immobilienrenditen sind deutlich höher als die in Tschechien.", erklärt Hana Kollmannová von JLL Immobilien, Bereich Investment, gegenüber HN.

Mehrere Hunderte tschechische Unternehmen sind bereits in Rumänien tätig. Allen voran der Elektrokonzern ČEZ, der den größten europäischen Windpark baute. Schon einige Zeit im Lande aktiv ist die Penta-Gruppe mit der Apothekenkette Dr. Max und der Wettfirma Fortuna. Letztere ist mit Casa Pariurilos Marktführer.
Auf dem Sprung ist auch Capital Investitionsunternehmer Jiří Šmejc. Ein Kauf von Forte Gaz Gas - einem kleinen Gasverteiler - ist in Vorbereitung. Der Gaspreis in Rumänien ist seit langem der niedrigste in der EU, bedingt durch erhebliche Öl- und Gasvorkommen. Neben Šmejc interessiert sich auch die ČEZ für den Gaseinkauf. ČEZ betreibt die Windparks Fantanele und Cogealac und verfügt über ein Vertriebsnetz, das mehr als eine Million Menschen erreicht.
Allerdings hat Rumänien seine Schattenseiten. Des einen die anhaltende Korruption, des anderen die unzureichende Infrastruktur. So haben einige in Rumänien tätige Unternehmen weitere Investments zurückgestellt. Ein Beispiel ist der Mehrheitsbesitzer der CPI-Gruppe, Radovan Vítek. Die Gruppe hat heuer ein Paket von mitteleuropäischen Handelszentren erworben. Darunter auch das Einkaufszentrum Felicia in Bukarest. "Für uns gibt es keine gezielte Aquisition in Rumänien. Wir kaufen prinzipell nur gestreute Bündel", sagte CPI-Sprecher Jan Burian zur HN.
07.09.2017
"Ich sehe eine große Chance, dass sich die tschechische Zuckerindustrie auch am unregulierten Markt, gut entwickeln kann", sagte Landwirtschaftsminister Marian Jurečka.
Obwohl es in der Tschechischen Republik heute nur noch sieben Zuckerfabriken gibt, wird die gleiche Menge wie 1989, als es noch 53 Betriebe gab, produziert. Im Vorjahr wurden mit 620 Tausend Tonnen, die größte Menge an Zucker seit den letzten 30 Jahren erzeugt. Die Auflösung des Quotensystems reduziert den Verwaltungsaufwand für Zuckerunternehmen und Staat erheblich. Bisher mussten eine Menge an Informationen, verteilt auf 21 Formulare, weitergegeben werden.
Trotz der Tatsache, dass die gesamte Zuckerrübenfläche in Tschechien um etwa die Hälfte geschrumpft ist, haben sich die Erträge verdoppelt. Im Jahr 1989 wurde noch auf einer Fläche von 130.000 Hektar angebaut. Gegenwärtig sind es nur noch 65.000 Hektar. Im Jahr 1989 wurden 35 Tonnen pro Hektar produziert, heute sind es 75 Tonnen pro Hektar. Der Zuckergehalt Rüben ist im gleichen Zeitraum um ein Viertel von 14 auf knappe 18 Prozent gestiegen.
Die erste Zuckerproduktion im heutigen Tschechien begann vor 230 Jahren in Prag-Zbraslav. Seit den 1960er-Jahren gab es eine Überproduktion an Zucker von etwa 200 Tonnen pro Jahr. Der tschechische Zucker wird hauptsächlich nach Europa, aber auch in den Mittleren Osten exportiert.
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Das Wachstum der Volkswirtschaft der Tschechischen Republik konnte im vergangenen Jahr das Tempo der EU leicht übertreffen. Einer der entscheidenden Faktoren war der Außenhandel. Der Überschuss hat die 160 Milliarden Kronen (6,1 Mrd. Euro) Marke überschritten, was gleichzeitig die höchste positive Balance in der Geschichte Tschechiens bedeutet. Mehr als 80 Prozent aller Exporte gingen in Länder der Europäischen Union. Traditionell eine starke Position hatte die Kraftfahrzeugsindustrie. "Die Industrie machte fast ein Drittel der Wertschöpfung der tschechischen Wirtschaft aus. Sie war das Rückgrat der Exporte. Allein auf Transportmittel entfielen fast 30% des Wertes der gesamten Exporte von Gütern", sagt die Präsidentin der ČSÚ, Iva Ritschelová.

Rund 1,35 Millionen Kraftfahrzeuge verließen die Montagehallen. Aber auch die Metallerzeugung, die Computerindustrie und die Produktion von elektronischen und optischen Geräten erlebte einen Aufschwung. Das Sorgenkind war nach wie vor der Bergbau. Nicht zufriedenstellend lief es auch für die Chemieindustrie und den Energiesektor, wo Produktionsausfälle zu beklagen waren.


Arbeitslosenquote auf 3,6 Prozent
Der Arbeitsmarkt verzeichnete im vergangenen Jahr eine Rekordauslastung. "Die Tschechische Republik behielt die Spitzenposition unter den Staaten der EU bei der Gesamtarbeitslosenquote, die mit Ende des Jahres bei den Männern auf 3,6 Prozent fiel. Das weniger erfreuliche daran ist aber, dass die Unternehmer kaum mehr Arbeitskräfte finden.", berichtet Karolína Súkupová , Analytikerin, ČSÚ.
Die durchschnittlichen Löhne stiegen um 3,7%, dass ist die höchste Rate der letzten acht Jahre.



Infaltionsrate bei 0,3 Prozent - Immobilien stiegen
Die Preisentwicklung war im vergangenen Jahr von den Ölpreisbewegungen beeinflußt. Essen und Lebensmittel waren etwas günstiger. Dagegen sind die Immobilienpreise im zweistelligen Prozentbereich gewachsen, "Die niedrige Inflationsrate ist in der gesamten Europäischen Union präsent. Die Verbraucherpreise in Tschechien stiegen 2016 um 0,3 Prozent. Gegen Ende des Vorjahres zogen die Preise wieder etwas an.", erklärt der Analytiker des ČSÚ, Jiří Kamenický.
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