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Die reichsten Tschechen sind auch Meister im Ausnützen von Förderungen
24.09.2017
Die Liste der wichtigsten und einflussreichsten Unternehmen in Tschechien
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Appartements
HOTELS
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Foto Wikipedia
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Die meisten Zuschüsse werden für Umweltprogamme und chemischen Anlagen vergeben. Der König der Investitionen ist die Agrofert-Holding von Ex-Finanzminister Andrej Babiš,
dessen Unternehmensschwerpunkt in der Landwirtschaft und chemischen Industrie liegt. Laut dem tschechischen Wirtschaftsmagazin "Econom" nutzen Unternehmen der zehn reichsten Tschechen Subventionen auch dann, wenn ausreichend Firmenkapital für Investitionen vorhanden ist.
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Nächste Termine:
Direktinvestitionen in Europa: Tschechien auf Rang acht
Intelligente Infrastruktur: DTIHK und 6 global Player loben Startup-Wettbewerb aus
Im Rahmen der DTIHK-Plattform "Intelligente Infrastruktur" haben sich die internationalen Großunternehmen Bosch, E.on, PRE, Siemens, Škoda Auto und T-Mobile zusammengeschlossen. Gemeinsam mit Startups sondieren sie neue Ideen und Geschäftsmodelle und wollen die digitalen Strukturen für das Leben von morgen voranbringen. "Ob Industrie 4.0 oder Smart City – klar ist, dass Digitalisierung nicht an den Landesgrenzen Halt macht. Deswegen unterstützen wir intensiv die Zusammenarbeit im digitalen Bereich zwischen deutschen Technologie-Unternehmen und tschechischen sowie internationalen Startups", erklärt DTIHK-Geschäftsführer Bernard Bauer.
Gesucht sind Startup-Lösungen u. a. in Bereichen wie Konnektivität, Smart Mobility, Energiemanagement, Smart City, Big Data oder IoT. "Für die Startups geht es beim Wettbewerb nicht nur um das Preisgeld oder das Mentoring. Das Wichtigste ist, dass wir ihnen den Weg ebnen, um mit Schlüsselunternehmen ganz konkret ins Geschäft zu kommen", so Lenka Šolcová, die in der DTIHK für den Bereich Innovationen und Startups zuständig ist.
Der zweite Jahrgang des Wettbewerbs "Connect Visions to Solutions" wird über das Netzwerk der deutschen Auslandshandelskammern (AHK) und weitere Multiplikatoren erstmalig in über 20 Ländern ausgeschrieben. Bewerben können sich Startups aus aller Welt ab sofort bis zum 30. September. Auf der "Winners' Night" am 23. November werden die Gewinner bekannt gegeben und ausgezeichnet.
TopThema "Intelligente Infrastuktur" der DTIHK | Partnerunternehmen: Bosch, E.on, PRE, Siemens, Škoda Auto, T-Mobile, Deloitte, Roland Berger, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
24.08.2017
lohnspiegel
Die ausländischen Direktinvestitionen in Europa legten 2016 kräftig zu. Tschechien ist mit Rang acht, mehr als gut mit dabei. In der Tschechischen Republik entstanden auf Grund der guten Konjuktur über 14.000 neue Arbeitsplätze, was eine Steigerung von 53 Prozent gegenüber dem Jahr 2015 bedeutet. Das ergab eine Umfrage über die Attraktivität Europas für ausländische Investoren von European Attractiveness Survey EY.
Foto: DTIHK

29.8., 18h
Schiff Európé 
(Anlegestelle "Na Františku")
Prag 1, Na Františku

4.9., 18h
Stopkova pivnice
Brünn, Česká 5

5.9., 19h
Hotel Diplomat
Prag 6, Dejvická 15

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ENGLISCHSPRACHIGE VERANSTALTUNGEN
IN TSCHECHIEN:

31.8., 11.45
Art Nouveau Palace Hotel
Prag 1, Panská 12

7.9., 8h
Pražská tržnice
Prag 7, Bubenské nábř. 13
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So kann zum Beispiel Daniel Křetínský, der sechstreichste Tscheche, dessen Vermögen von Forbes auf 22 Milliarden Kronen (843 Mill. Euro) geschätzt wird, in den kommenden Jahren für umfangreiche Investitionen in neue Umweltmaßnahmen des Kohlekraftwerks Elektrárny Opatovice in Opatovice nad Labem mit einem Zuschuss seitens der EU von über 384 Millionen Kronen (14,7 Mill. Euro) rechnen. Das entspricht 55 Prozent der Gesamtinvestition von ca. 700 Millionen Kronen (26,8 Mill. Euro).

Daniel Křetínský ist in dieser Hinsicht keine Ausnahme sondern befindet sich laut "Econom" in bester Gesellschaft mit Petr Kellner (PPF), Radovan Vítek (CPI), Marek Dospiva (Penta), Tomáš Chrenek (Třinecké železárny) oder Ivo Lukačovič (Seznam.cz). Und natürlich Andrej Babiš mit Agrofert. Es sind nur einige Beispiele für tschechische Milliardäre und ihre (Mit-)Gesellschaften, die in der Vergangenheit oder in der laufenden Programmplanungsperiode von der Europäischen Union Subventionen in Millionenhöhe erhalten haben. Um einen Überblick über die Größenordnung und die bedenkliche Förderpraxis zu bekommen, sei noch ein Beispiel angeführt. Die Vermögenswerte des reichsten Tschechen Petr Kellner werden auf etwa 250 Milliarden Kronen (9,6 Mrd. Euro) geschätzt (Forbes-Ranking 102). Zum Vergleich ist die Summe des Strukturfonds, die für die gesamte Tschechische Republik bis zum Jahr 2020 zur Verfügung steht 630 Milliarden Kronen (24,1 Mrd. Euro). Also etwa zweieinhalb Mal so viel. Trotzdem beziehen Firmen von Kellners Holdinggesellschaft PPF, die angesichts seiner finanziellen Stärke eigentlich keine öffentliche Unterstützung benötigen, öffentliche Subventionen..
Im laufenden Programmplanungszeitraum erhält das Biotechnologie-Unternehmen Sotio von Kellner einen Zuschuss über die Hälfte des 150 Millionen (5,7 Mill. Euro)-Investment für die Errichtung eines neuen Entwicklungszentrum für moderne Zelltherapie. Im diesem Fall, wo es um die Entwicklung von Produkten für die Behandlung von neoplastischen Erkrankungen und Autoimmunproblemen geht, könnte man argumentieren, dass es sich um eine nützliche Subventionierung im Sinne der Allgemeinheit handelt. In einem ganz anderen Licht stehen allerdings Förderungsgelder aus dem Programmplanungszeitraum 2007 bis 2013 in Höhe von mehr als 80 Millionen Kronen (3 Mill. Euro) für Kellners Finanzierungsunternehmen Home Credit, das in 11 Ländern aktiv ist. Der Zweck? Aufbau eines Informationssystems für Finanzinstitute. Mit anderen Worten, Steuerzahler aus ganz Europa haben dazu beigetragen, dass Petr Kellner mit Home Credit seine Geschäfte schneller und effektiver abwickeln kann. Der König im Lukrieren von Subventionen ist laut "Econom" (ohne Angaben von Zahlen) der ehemalige Finanzminister und mit großer Wahrscheinlichkeit zukünftiger Premierminister Andrej Babiš mit Agrofert.
Fakt ist aber auch, dass alle die Aktivitäten dieser Herrschaften keineswegs illegal sind. Auf alle Fälle bedenklich sind jedoch die Vergaberichtlinien der EU, die in erster Linie die Aufgabe haben sollte, Klein- und Mittelbetriebe in infrastrukturarmen Gebieten zu fördern.
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Die Europameister und somit die attraktivsten Staaten für die Investoren waren 2016 Großbritannien, Deutschland und Frankreich. Immer attraktiver wird aber auch die Region Mittel- und Osteuropa.
Unter den zehn attraktivsten Staaten belegt die Tschechische Republik, Rang acht, in Bezug auf die Anzahl der Arbeitsplätze, die aufgrund ausländischer Direktinvestitionen neu entstanden sind. Im Vorjahr wurden insgesamt 110 Projekte von ausländischen Investoren ins Leben gerufen, das sind etwa 40 mehr als im Jahr 2015.
Mittel- und Osteuropa hat 2016 ein schnelles Wachstum erlebt. Die Region zog fast die Hälfte der Industrieprojekte im Bereich der ausländischen Direktinvestitionen an.
"Zentral- und Osteuropa ist vor allem bei europäischen Automobilherstellern beliebt, die in Ländern wie der Tschechischen Republik oder der Slowakei nach qualifizierten und erschwinglichen Arbeitskräften suchen", sagte Magdalena Souček von EY. "Die gute Nachricht ist, dass mehr in IT, Forschung und Entwicklung investiert wird. Ein wichtiger Aspekt bei der Entscheidungsfindung von Investoren ist natürlich auch die Mitgliedschaft in der Europäischen Union", fügte sie hinzu.
Im Jahr 2016 erhöhte sich die Zahl der Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Mittel- und Osteuropa um 36 Prozent.

Die Unterschiede in den Gebieten sind groß
"Derzeit wirkt die Rekord-niedrige Arbeitslosigkeit in der Tschechischen Republik und der damit verbundene starke Druck auf das zukünftige Lohnwachstum wie ein natürlicher Filter für die Ankunft von Investoren aus den Bereichen mit höherem Mehrwert wie IT oder Feintechnik. Andere Länder Europas liegen strategisch besser und haben ein relativ gutes Infrastrukturniveau", sagt Štěpán Flieger, Leiter der Abteilung Fusionen und Übernahmen der Firma EY.
Hochqualifiziertes Mitarbeiter und leistbare Löhne haben ein starke Anziehungskraft, aber die Verschärfung der Arbeitsmarktbedingungen in den Hauptstädten wie Prag und Warschau trage dazu bei, dass sich viele Investoren bereits außerhalb der Hauptstädte umsehen. Andere wiederum mit dem Ziel, die perfekte Kombination von Fertigkeiten und niedrigen Gehältern zu finden, wenden sich Ländern außerhalb der Europäischen Union, wie beispielsweise Serbien, zu. Die baltischen Staaten haben dank der Fokussierung auf die Entwicklung von digitalen Fähigkeiten mehr als 100 Projekte angezogen. Eine deutliche Zunahme wurde auch in Ungarn (107 Projekte) und der Slowakei (70 Projekte) verzeichnet.
24.09.2017
Startup_Award_2017
Text: DTIHK