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Immer mehr Tschechen zieht es in die Städte – Landgemeinden droht der Exodus
29.06.2017
Die Liste der wichtigsten und einflussreichsten Unternehmen in Tschechien
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Die Städte saugen die Landgemeinden aus. Immer mehr Tschechen pendeln oder übersiedeln in die Großstädte. Aber auch kleinere Städte, vor allem im Umfeld von Prag sind davon betroffen.
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Nächste Termine:

6.7., 19h
Viniční altán
Prag 2,
Havlíčkovy sady 1369

5.7., 18.30
Pizzeria Václavka
Prag 1, Václavské nám. 48

12.7., 20h
Café Alfa
Brünn, Starobrněnská 16

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ENGLISCHSPRACHIGE VERANSTALTUNGEN
IN TSCHECHIEN:

29.6., 17.30
Representance of Saxony
Prag 1,
U Lužického semináře 13

4.7., 18h
DTIHK Cupola
Prag 1, Václavské nám. 40
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An die 140.000 Menschen sind es zurzeit, die aus den ländlichen und kleinstädtischen Umgebung in Prag arbeiten. Vor 15 Jahren waren es noch 95.000. Das entspricht einem Plus von 50 Prozent seit 2002. Dies ergab eine Studie der Firma Česká distribuční a.s., die auf die Verteilung von Werbeflyern spezialisiert ist. Im Vergleich zum Jahre 2002 geht die Tendenz der Arbeitnehmer aus dem ländlichen Raum eindeutig in Richtung Großstädte. Auch der derzeitige akute Mangel an Arbeitskräfte bewirkt, dass Unternehmen aus den Großstädten nicht nur höhere Löhne bezahlen, sondern auch Wohnungen für die Pendler zur Verfügung stellen, was bewirkt, dass sich die Einzugsgebiete sukzessive erweitern. Aus der Studie geht hervor, dass von den 6250 Gemeinden in der Tschechischen Republik in 1278 Gemeinden die Abwanderung der Arbeitskräfte mehr als 20 Prozent beträgt. Ausschlaggebend dafür ist auch Gesinnungswandel der Bevölkerung außerhalb der Ballungsgebiete. 

Die Menschen haben im Laufe der Jahre ihr "Dorfdenken" großteils abgelegt und sind offener und mobiler geworden. Da immer mehr Menschen auch aus größeren Entfernungen in die Stadt strömen, führt dies zur Entvölkerung der ländlichen Gebiete und zur Stärkung des momentanen Trend der Suburbanisierung. Was heißt, dass immer mehr Bürger ihren wirtschaftlichen und kulturellen Schwerpunkt in den Städten haben und ihre "ländlichen Häuser" nur noch als Wochenendhäuser fungieren. Das klassische Landleben mit seinem eigenen sozioökonomischen Hintergrund verschwindet allmählich.
Tschechische Gastwirte wehren sich gegen das Rauchverbot
29.06.2017
Der Baukonzern Hochtief CZ konnte seinen Nettogewinn um 122 Prozent steigern. Das Unternehmen gewann im vorigen Jahr die Ausschreibung für die Sanierungen der Staatsoper in Prag und den Bau der neuen Zentrale der ČSOB. Zurzeit ist das größte Projekt der Wiederaufbau des Negrelli-Viadukts und die Teilsanierung der D1 Autobahn.
Hochtief steigerte im vergangenen Jahr seinen Nettogewinn um 122 Prozent auf 159 Millionen Kronen (6 Millionen Euro). Der Umsatz jedoch sank um 9,04 Prozent auf 5,9 Milliarden Kronen (284,5 Millionen Euro) teilte Jörg Mathew anlässlich einer Pressekonferenz mit. "Im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen seine Position in der Tschechischen Republik und der Slowakei deutlich verstärken. Wir erreichten die gesteckten Ziele und konnten das Portfolio der wichtigsten Kunden erweitern. Darüber hinaus konnten wir auch die Produktionskapazität optimieren und modernisieren", sagte Mathew. Der Personalstand wurde im Vorjahr um sieben Prozent auf 1.009 Mitarbeiter reduziert. Hochtief konnte im Vorjahr lukrative Ausschreibungen gewinnen. Unter anderem die Sanierung der Prager Oper, den Bau des Tschechischen Instituts für Informatik und den Bau der neuen Zentrale der ČSOB. Zu den aktuellen größten Aufträgen derzeit gehören die Sanierung des Autobahnabschnitt Ostředek – Český Šternberk und der Bau der Kläranlage auf der Kaiserinsel in Prag.
Der deutsche Baukonzern Hochtief hat seinen Sitz in Essen und ist mit Hochtief CZ seit 1999 in Tschechien vertreten, als die Firma VSB gekauft wurde. Mit einem Auslandsanteil am Gesamtumsatz von 95 % zählt das Unternehmen zu den größten international ausgerichteten Baukonzernen. Der Konzern ist seit 2011 mehrheitlich im Besitz der spanischen ACS-Gruppe, derzeit mit einem Anteil von 71,72 Prozent (Stand Februar 2017).
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Den tschechischen Pub-Betreibern steht schon kurz nach Einführung des Rauchverbots das Wasser bis zum Hals. Vor allem in ländlichen Gegenden hat das vor einem Monat eingeführte Rauchverbot bereits existenzbedrohende Ausmaße angenommen. Die Stammgäste haben die Flucht ergriffen, und in den Pubs herrscht gähnende Leere. Aus diesem Grund wurde nun von einem Gastwirt aus Beroun eine Petition ins Leben gerufen. Ziel ist es, eine Ausnahmeregelung zu erreichen.
Innerhalb von zwei Wochen haben über 10.000 Menschen die Petition unterzeichnet. "So weit ich informiert bin, haben wir bereits die 10.000er-Marke überschritten, die Voraussetzung ist, dass sich der Senat mit der Thematik beschäftigen muss. Das war aber erst der erste Teil. Als ich eines Abends die Petition veröffentlicht habe, hatte ich keine Ahnung, dass es eine solche Resonanz geben würde, am nächsten Morgen hatten wir bereits 5000 Unterzeichner", sagt Jiří Míka, Gastwirt des Pubs Pivnice u Hvězdy in Beroun. "Wir haben es satt, zum Rauchen ins Freie zu gehen. Wir wollen in Frieden und in aller Ruhe bei einem Bier mit Freunden sitzen und eine Zigarette rauchen. Es sollte zumindest eine Möglichkeit geben, dass Raucher unter sich bleiben können", sagt Richard Želivský aus Beroun gegenüber der tschechischen Zeitung Deník.

Die Initiatoren der Petition planen eine nicht politische Demonstration vor dem Senat in Prag. "Wir schätzen, so wie es derzeit aussieht, werden wir mindestens hunderttausend Unterschriften zusammenbringen. Wir haben auch bereits einen Termin bei unserem Senator. Wir wollen einfach, dass sich der Senat mit der Problematik befasst, die nicht nur die Wirte, sondern eine Vielzahl an Menschen betrifft, so Míka weiter.
Tatsächlich ist es so, dass Raucher und Nichtraucher in Tschechien eigentlich vorbildlich miteinander auskamen und die Raucherdiskussion kein wichtiges Thema war.

Seit dem Rauchverbot kommt es vermehrt zu Konflikten. Vor allem mit den Menschen, die vor den Lokalen stehen, oder mit Jugendlichen, die den billigen Alkohol im Supermarkt kaufen und auf der Straße mit mitgebrachten Portable-Radios Freiluftpartys feiern. Die meisten Lokale halten sich an das Rauchverbot, aber vor allem kleine Pubs setzen sich darüber hinweg, da den Betreibern bereits klar ist, dass sie keine Überlebenschance mehr haben. Manche abtrünnigen Pub-Besitzer bekommen sogar von den Stammgästen insofern Unterstützung, als diese freiwillig mehr zahlen, damit der Wirt etwaige Strafen bezahlen kann. Einige Pubs haben ihre Sperrstunde offiziell extrem verkürzt, innerhalb der sie sich an das Rauchverbot halten, lassen danach nur mehr Stammgäste durch den Hintereingang eintreten, und dann darf wieder geraucht werden.

Die Exekutive hält sich bisher vornehm zurück und reagiert nur auf Anzeigen. Vor allem in den ländlichen Gebieten dürfte es für die Ordnungshüter kein Einfaches sein, sich mit der Dorfbevölkerung anzulegen, wenn vielleicht ihr letztes Gasthaus auf Grund ihres Einschreitens geschlossen wird. "Das Gasthaus ist kein öffentlicher Raum, sondern privates Eigentum. Es ist kein Büro, wo man hingehen muss. Es sollte der Betreiber entscheiden, ob geraucht werden darf oder nicht", argumentiert ein Gastwirt aus Prag-Žižkov. Interessant wird die Sache allemal, da die als äußerst gesetzestreu geltenden Tschechen nicht oft aufmucken. Doch gewisse Dinge sind ihnen heilig, und dazu gehört das Zusammensitzen mit Kollegen oder mit Freunden im Bier-Pub. Die Wut ist ziemlich groß, und momentan Diskussionspunkt Nummer eins. Was das tschechische Volk bewirken kann, wenn man es reizt, kann man in der jüngeren Geschichte nachlesen. Im Moment hat man das Gefühl, dass sowohl Politikern als auch der Exekutive nicht ganz wohl bei der Sache ist.



HOCHTIEF im Hoch
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29.06.2017
Neue Zentrale der ČSOB
Lego siedelt sich in Kladno an
Lego
Der Spielzeughersteller Lego kommt in die Tschechische Republik und schafft 500 wichtige neue Arbeitsplätze im krisengeschüttelten Kladno. Ausschlaggebend hierfür war eine Subventionszusage des tschechischen Staates.
29.06.2017
Das dänische Unternehmen hat die Kriterien im wahrsten Sinne des Wortes "spielerisch" erfüllt, welche notwendig waren um die staatliche Förderung in der Höhe von 45,7 Millionen Kronen (1,74 Millionen Euro) zu bekommen.
Für den im Jahr 2014 eingereichten Antrag wurde die Genehmigung vom Ministerium für Industrie und Handel (MPO) am 15.Juni erteilt und vom Direktor der Abteilung für Investitionen und Industriezonen Zbyněk Pokorný und von der Geschäftsführerin von Lego Henriette Enggård Aalbæk unterzeichnet.
Die Gesellschaft will die Produktion von Lego-Spielzeug ständig ausbauen und innovative Produktionsprozesse fördern, sowie in Forschung und Entwicklung neuer Technologien investieren. In Kladno soll eine Anlage entstehen, wo die Ergebnisse getestet werden können. Dazu sind Arbeitnehmer mit hoher Qualifikationen erforderlich. 
Foto: Hochtief
Foto: Lego
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