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Löhne in Tschechien
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Unfähigkeit - Manipulation - Korruption  = Pandemiemaßnahmen
22.04.2021
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AUFGRUND DER AKTUELLEN NOTSTANDSMASSNAHMEN MUSS DIE RUBRIK 

"WIRTSCHAFTS-VERANSTALTUNGEN" 

LEIDER AUSFALLEN
Harte Worte, leider die Wahrheit. Verbote, ob berechtigt oder nicht, sind ein adäquates Mittel, Gelder in die "richtige" Richtung zu kanalisieren. In Deutschland beispielsweise kassierten zwei Unionspolitiker, der CDU-Abgeordnete Nikolas Löbel und der CSU-Politiker und Fraktionsvize Georg Nüßlein, fette Provisionen - natürlich nur im Sinn der Gesundheit der Menschen - bei der Beschaffung von Corona-Schutzmasken. 

In Wien hat man am Anfang der Pandemie ein Akutbettenzentrum auf dem Wiener Messegelände eingerichtet. Insgesamt 880 Betten in der rund 15.000 Quadratmeter großen Halle A wurden aufgestellt. Eine komplette, spitalsähnliche Infrastruktur wurde geschaffen. Angeblich standen 1000 Ärzte, Pfleger und Sanitäter parat. Danach wurde nochmals um 480 Betten aufgestockt, obwohl schon klar war, dass die Auslastung gleich null sein wird. Ganze 294 Personen wurden aufgenommen, davon waren laut "Wiener Zeitung" nur 27 mit Corona infiziert. Die Kosten? 66 Millionen Euro wurden als Budget von der Stadt Wien veranschlagt. 11 Millionen Euro für die Anmietung der Messehalle inklusive Infrastruktur. Die restlichen 55 Millionen Euro gingen an den Arbeiter-Samariterbund in Form eines Betriebsvertrages. So gut, so schön, wäre da nicht ... eine Rot-(SPÖ)-Grüne Regierung, die den Auftrag an den Samariterbund vergeben hat, in dessen Vorstand rein zufällig mit Prof. Harry Kopietz ein hochrangiger SPÖ-Politker sitzt. Überdies stand mit dem Floridsdorfer Krankenhaus, das aufgrund einer Zusammenlegung derzeit frei ist, ein Ausweichquartier zur Verfügung. Das wäre als Corona-Notquartier gratis nutzbar gewesen, aber möglicherweise wäre dann das Geld nicht in die "richtigen" Kanäle geflossen. Übrigens: Das Notquartier wurde Ende Juli geschlossen. Die genauen Kosten konnte ich nicht ermitteln. Die Opposition (FPÖ) hat laut APA errechnet, dass ein Patient 224.500 Euro gekostet hat. Ein weiteres Beispiel: Die Hygiene Austria hat aus China importierte Billigmasken gefälscht und als österreichisches Qualitätsprodukt mit dem entsprechend höheren Preis verkauft.

In Tschechien läuft die Abzocke mit den Corona-Tests
Die tschechischen Betriebe ab 250 Mitarbeiter sind seit März zwangsverpflichtet, regelmäßig Antigentests (zweimal in der Woche) durchzuführen. Da, wie allgemein bekannt ist, die Antigentests nicht sehr zuverlässig sind, und wie man den sozialen Medien entnehmen kann, auch leicht manipulierbar. Findige User haben herausgefunden, dass beispielsweise beim Speicheltest die Zugabe von Bier zu einem positiven Ergebnis führen kann. Also wenn man keine Lust auf Arbeit hat, vor dem Test kräftig Bier trinken. Andere Spaßvögel haben vor laufender Kamera vier Antigentests hintereinander gemacht. Ergebnis: 2 x positiv, 2 x negativ. Leider decken sich die zugegebenerweise unbewiesenen Wahrnehmungen mit Erzählungen aus dem Freundeskreis. Den Vogel abgeschossen - und das ist bewiesen - haben Tests in einer Schule in Wien-Favoriten, bei denen 62 Kinder positiv waren. Die Schule wurde daraufhin geschlossen. Wie sich im Nachhinein herausstellte, waren ALLE 62 Tests falsch. 

Der tschechische Staat zwingt die Betriebe, an dieser Lotterie teilzunehmen, und zahlt großzügige 60 Kronen (2,30 Euro) zu den rund 8 bis 10 Euro, die ein Test kostet, dazu. Statt die Betriebe zu entlasten, die im Moment schon genug Probleme haben, kommen noch Belastungen dazu. Verschiedene Tests gibt es mittlerweile zuhauf - alle lizensiert - und aufgrund der laschen Kontrollen hat sich rasant ein "dirty business" entwickelt. Allein die Preisunterschiede der Produkte sollten schon stutzig machen. Ein Milliardengeschäft auf dem Rücken der Bevölkerung. 

Die nächste Abzocke wird uns vor dem Urlaub erwarten. Schon jetzt gibt es keine Garantie beispielsweise bei den PCR-Tests (Kosten: ca. 1.600 Kronen/62 Euro), dass man sie innnerhalb des von den meisten Ländern geforderten Zeitraums von 48 Stunden bekommt. Will man auf "sicher" gehen, muss man kräftig in die Tasche greifen und einen Expresstest (2.100 - 2.600 Kronen / 82 - 101 Euro) in Kauf nehmen. Garantie- und Haftungserklärungen konnte ich bei den Anbietern keine finden. Da die Fluggesellschaften auch keine Rückzahlungsgarantien mehr abgeben, sind die urlaubshungrigen Menschen leicht erpressbar. 

Mich würde auch nicht wundern oder ich bin mir fast sicher, dass am Anfang der Ferienzeit Meldungen kommen wie "Die Labors sind aufgrund des Ansturms total überlastet" und "Aufgrund der Urlaubszeit gibt es zu wenig Personal in den Labors", "Wir können wegen der außergewöhnlichen Situation nur bei den Expresstests das Zeitfenster einhalten". Mit einem Wort, die Covid-Abzocke hat System, und die Maske wird uns auch noch lange Zeit erhalten bleiben, denn wer will ein so erfolgreiches Geschäftsmodell schon sterben lassen? Natürlich alles nur im Sinn Ihrer Gesundheit.
GLOSSE
von Wolfgang Martin
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