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Nominierungen für den Václav Havel-Menschenrechtspreis
Den Václav Havel-Menschenrechtspreis 2021 wird diesmal, so viel steht schon fest, an eine Frau überreicht werden. Für die Auszeichnung, die an den ersten Präsidenten der Tschechischen Republik erinnert, sind die saudiarabische Frauenrechtlerin Loujain Al-Hathloul, die Nonnen des nepalesischen Drukpa-Ordens und die kongolesische Menschenrechts-aktivistin Julienne Lusenge nominiert. Die Entscheidung wird in den nächsten Tagen von der Václav Havel-Bibliothek bekanntgegeben werden. Die Verleihung des Menschenrechtspreis soll im Frühjahr in Straßburg erfolgen, sofern es die Corona-Lage erlaubt.
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AUFGRUND DER AKTUELLEN NOTSTANDSMASSNAHMEN MUSS DIE RUBRIK 

"WIRTSCHAFTS-VERANSTALTUNGEN" 

LEIDER AUSFALLEN
14.01.2021 
Bild: Henryk Prykiel cc-by-sa-3.0
Gesundheitsminister Blatný
Loujain Al-Hathloul ist die Anführerin der saudiarabischen Frauenbewegung. Sie wurde bekannt dafür, dass sie das Autofahrverbot für Frauen in ihrer Heimat gekippt hat. Als Aktivistin wird sie von der saudischen Führung verfolgt und saß bis 2018 im Gefängnis. 

Die Drupka-Ordensfrauen setzen sich sowohl für Geschlechtergleichheit als auch für den Schutz der Umwelt in Nepal ein. Sie leisteten nach dem verheerenden Erdbeben von 2015 großartige humanitäre Hilfe, halten Selbstverteidigungskurse für Frauen ab und legten 20.000 Kilometer auf dem Rad aus Protest gegen den Frauen- und Mädchenhandel zurück. 

Julienne Lusegne dokumentierte in ihrer Heimat Kongo Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt gegenüber Frauen. Sie deckte viele Fälle von Versklavung junger Mädchen auf und wird für ihr Engagement bedroht und verfolgt.

Der Václav Havel-Menschenrechtspreis ist mit 60.000 Euro dotiert, wovon eine Hälfte der Europarat, die andere Hälfte das tschechische Außenministerium aufbringt. Er ist der Nachfolger des Europäischen Menschenrechtspreises und wird seit 2013 verliehen. Unter den bisherigen Preisträgern befinden sich unter anderem der weißrussische Aktivist Ales Bjaljazki, die russische Historikerin, Regierungsgegnerin und ehemalige sowjetische Dissidentin Ljudmila Alexejewa, die Überlebende des IS-Genozids an den Jesiden, Nadia Murad, und der tschetschenische Vertreter der Menschenrechtsorganisation "Memorial", Ojub Titijew.
havel-menschenrechte