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AKTUALISIERT
Am Freitag, den 17. September, wurde die internationale Forschungsplattform in Prag offiziell eröffnet. Sie ist das Ergebnis einer gemeinsamen Initiative des Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) in Leipzig und der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik (AV ČR) in Prag, vertreten durch deren Philosophisches Institut. 'leibniz GWZO prague' hat sich zum Ziel gesetzt, das Wissen in den Sparten Kunst, Architektur, Geschichte und Literatur Mittel- und Osteuropas zu fördern und zu erweitern.
Deutsch-tschechische Forschungsplattform eingeweiht
23.09.2021
Die Forschungsplattform dient sowohl dem Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Öffentlichkeit als auch der Forschung. Sie organsiert Round-Table-Gespräche, Vorträge, Workshops, Konferenzen, initiiert eigene Projekte, zumeist in Verbindung mit Ausstellungen, und bereitet Buch- und Onlinepublikationen vor. Besondere Aufmerksamkeit gilt darüber hinaus der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Forschungsplattform kooperiert mit zahlreichen Institutionen der Wissenschaft und der Kultur, so den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und weiteren Museen, insbesondere in der Großregion Ostmitteleuropa.
Die Projektgruppe hat bereits Anfang 2020 ihre Arbeit aufgenommen. 

Pandemiebedingt mussten die vorgesehenen Treffen und Veranstaltungen wie auch die offizielle Einweihung der Plattform mehrfach verschoben werden. Das GWZO und die Tschechische Akademie der Wissenschaften haben bereits im Dezember 2019 eine Kooperationsvereinbarung zum Aufbau einer gemeinsamen deutsch-tschechischen Forschungs- und Vermittlungsplattform geschlossen. Beide Parteien erhoffen sich dadurch weitreichende Synergieeffekte in der transnationalen Forschung und akademischen Lehre sowie in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Diese Kooperation legte den Grundstein für die Errichtung der Forschungsplattform 'leibniz GWZO prague'.

Das Philosophische Institut der Tschechischen Akademie der Wissenschaften, die Fakultäten für Geschichte, Kunst- und Regionalwissenschaften sowie für Sozialwissenschaften und Philosophie der Universität Leipzig und das GWZO haben zudem am 25. August 2020 in Leipzig (im GWZO) und am 26. August 2020 in Prag eine Vereinbarung zur gemeinsamen Promovierendenförderung unterzeichnet. Darin verständigten sich die Partner u.a. darauf, junge Wissenschaftler*innen aus dem Prager Institut auf ihrem Weg zur Promotion an der Universität Leipzig zu unterstützen.

Das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) erforscht in vergleichender Perspektive die historischen und kulturellen Phänomene und Prozesse im Raum zwischen Ostsee, Schwarzem Meer und Adria vom Frühmittelalter bis zur Gegenwart. Die am Institut tätigen Wissenschaftler*innen repräsentieren verschiedene Disziplinen der Geisteswissenschaften, darunter Archäologie, Geschichte, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft. In seiner Forschungsarbeit stützt sich das GWZO auf ein dichtes Netz an Kooperationsbeziehungen mit Wissenschaftseinrichtungen in Europa und Übersee.
Text: PA GWZO
NETWORKING IN TSCHECHIEN:
leibliz-plakat
Die Plattform ist im Rahmen eines von der Leibniz-Gemeinschaft geförderten Projekts entstanden, das von einer internationalen Projektgruppe vorangetrieben wird, die selbst forschend tätig ist und zugleich neue Formen der Wissensvermittlung rund um die Forschungen zum östlichen Europa entwickelt: PD Dr. Jiří Fajt (GWZO / Staatliche Kunstsammlungen Dresden / externer Projektleiter), Prof. Dr. Petr Sommer (Archäologisches Institut der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik / AV ČR), Dr. Iveta Coufalová (leibniz GWZO prague / AV ČR) und Dr. Markus Hörsch (leibniz GWZO prague / GWZO).
6.10., 18.30
Restaurace U Medvídků
Prag 1, Na Perštýně 7

7.10., 9h
DTIHK Pilsen
Pilsen, Riegrova 1

7.10., 15h
ČSSZ
Prag 5, Křížová 25

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ENGLISCHSPRACHIGE VERANSTALTUNGEN
IN TSCHECHIEN:

29.9., 19h
Cinema City Atrium Flora
Prague 3, Vinohradská 151

30.9., 17h
Hotel Jalta
Prague 1, Václavské nám. 45

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