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AKTUALISIERT
Der tschechische Hersteller unbemannter Luftfahrzeuge Primoco UAV hat Ende Januar den Betrieb in Russland eingestellt, wo er mit seinen Drohnen zivile Dienste leistete. Grund ist das Sanktionsregime der EU gegen Russland, das das Unternehmen daran hindert, die für den Betrieb seiner Drohnen in der Russischen Föderation erforderlichen Ausfuhr-genehmigungen zu erhalten. Das teilte das Unternehmen, dessen Aktien an der Prager Börse gehandelt werden, gegenüber der ČTK mit.
Bild: Promoco UAV
Aufgrund der "toten" diplomatischen Beziehungen zwischen der Tschechischen Republik und der EU mit Russland sei das Unternehmen nicht in der Lage, seinen Verpflichtungen nachzukommen und sein Geschäft auf dem russischen Markt zu entwickeln, sagte CEO Ladislav Semetkovský. Ihm zufolge hat die russische Niederlassung, Primoco BPLA, allein in diesem Jahr Aufträge im Wert von einer Milliarde Rubel (ca. 282 Mio. CZK; 11,5 Mio. Euro) verloren. "Ich erwarte nicht, dass es in absehbarer Zeit zu einer wesentlichen Verbesserung der Beziehungen zwischen Europa und Russland kommen wird, deshalb haben wir uns dazu entschieden, 100 Prozent der Aktien von Primoco BPLA zu verkaufen", fügte der CEO hinzu.

Sowohl die Europäische Union, als auch die Vereinigten Staaten haben 2014 wegen der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim Handelssanktionen gegen Russland verhängt. Es besteht die Gefahr einer weiteren Verschärfung der EU- und US-Sanktionen, wenn Russland in die Ukraine einmarschiert, an deren Grenze in den letzten Wochen bis zu 190.000 russische Soldaten konzentriert wurden.

Semetkovský sagte gegenüber der ČTK, dass die Drohnen seines Unternehmens die einzigen seien, die für den zivilen Einsatz in Russland zugelassen seien. Sie wurden bei der Überwachung von Öl- und Gaspipelines oder Bränden eingesetzt. Doch könne man keine Ausfuhrgenehmigung erhalten, da es sich um sogenannte Dual-Use-Güter handelt, also Produkte, die sowohl für zivile als auch für militärische Zwecke geeignet sind. Primoco fand einen lokalen Käufer für die russische Niederlassung und zog die Drohnen aus Russland zurück.

Primoco UAV produzierte an die 150 zivile und militärische Drohnen, die das Unternehmen auch selbst entwickelte. Das sind Flugkörper, die nach programmierten Flugplänen völlig selbstständig fliegen können, einschließlich vollautomatischer Starts und Landungen. Die Drohnen des Unternehmens können bei einer Reisegeschwindigkeit von 100 bis 150 Stundenkilometern mehr als 15 Stunden in der Luft verbringen, was einer Reichweite von bis zu 2.000 Kilometern entspricht. Die Drohnen werden auf drei Kontinenten beispielsweise zur Inspektion von Energieleitungen, Verteilernetze im Energiesektor, zur Gewährleistung der Grenz- und Küstensicherheit, bei Such- und Rettungseinsätzen und zur Überwachung von Bränden eingesetzt.
Drohnenhersteller Primoco zieht sich aufgrund der Sanktionen aus Russland zurück
22.02.2022
2
8.3., 19h
Garden Food Concept
Brünn, Kounicova 39

22.3, 9h
Hotel Radisson Blu
Prag 1, Žitná 8

26.3, 13h
Pivovar Národní
Prag 1, Národní 8

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3.3., 9.30
DTIHK
Prague 1, Václavské nám. 40

14.-18.3.
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Prague 4, 5. května 65 
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