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AKTUALISIERT
Bereits wenige Tage nach der verheerenden Tornado-Katastrophe landeten über 900 Millionen Kronen (35,3 Mio. Euro) für den Wiederaufbau der völlig zerstörten südmährischen Dörfer auf den Konten der tschechischen Hilfsorganisationen. Die Caritas der Diözese Brünn sammelte per Stichtag 30. Juni 202 Mio. Kronen. Das Geld soll für die Instandsetzung von Häusern und Wohnungen verwendet werden, die in den kommenden Tagen beginnt. Die Via-Stiftung hält mit ihrer Aktion auf dem Portal darujeme.cz bei 192 Mio. Kronen, der Milliardär Karel Komárek trug über seinen Wohltätigkeitsfonds 150 Mio. Kronen bei, und die Organisation Člověk v tísni ("Mensch in Not") 120 Mio. Kronen.
Spendenrekord: Knapp eine Milliarde Kronen 
für die Tornado-Opfer
01.07.2021
Trotz Corona-Krise haben die Tschechen nach dem verheerenden Tornado mit über 900 Millionen Kronen einen Spendenrekord aufgestellt. Beim Hochwasser von 1997 in Mähren wurden vergleichsweise etwas weniger als 800 Mio. Kronen (31,39 Mio. Euro) gesammelt. Erste Priorität nach den Aufräumarbeiten habe die Renovierung der betroffenen Gebäude, damit die Menschen wieder in ihren Dörfern leben können, gab die Brünner Caritas bekannt. Bedürftige, allen voran ältere Menschen, Familien mit mehreren Kindern, Kranke oder Alleinstehende sollen vorrangig bedacht werden. Die Verteilung der Gelder geschieht in Koordination mit der Region Südmähren, sagte der Direktor der Caritas Brünn, Oldřich Haičman. Die Hilfeleistung müsse auch dann noch gewährleistet sein, wenn das Interesse der Öffentlichkeit abnimmt, so Haičman.

Die Via-Stiftung initiierte ein Treffen mit weiteren wohltätigen Organisationen, mit diesen man eine gemeinsame Vorgehensweise besprach. Neben Via nahmen auch Vertreter von Člověk v tísni, (Mensch in Not), der Karel Komárek-Familienstiftung, vom Portal Donio, vom Stiftungsfonds des Tschechischen Rundfunks, von der Organisation Adra, der Diakonie und der ČEZ-Stiftung teil. In einer ersten Phase werden die gesammelten Gelder für die Reparatur beschädigter Häuser und für die Grundbedürfnisse der Haushalte aufgewendet. Danach ist eine detaillierte Erhebung notwendig, die die Kosten für Reparaturen bzw. den Neubau von Gebäuden, Zahlungen von Versicherungen, Familienhilfe, die soziale Situation und weitere Faktoren berücksichtigt. "Akute und schnelle Hilfe ist zweifelsfrei wichtig. Aus unserer Erfahrung mit humanitärer Hilfe bei Hochwasser wissen wir, dass langfristige Hilfe genauso wichtig sein wird. Das Ausmaß der Schäden ist groß, die Reparaturen werden dauern", sagte Kristina Ambrožová, Direktorin des Zentrums für humanitäre Hilfe der Diakonie.

Von staatlicher Seite wurde am Montag das Programm "Živel" ("Element") ins Leben gerufen. Es soll den betroffenen Menschen bei der Finanzierung des Wiederaufbaus und der Renovierung helfen, wobei sie bis zu 5 Mio. Kronen (196.000 Tsd. Euro) erhalten können, wenn sie den Zuschuss mit einem Darlehen kombinieren. Gleichzeitig hat die Regierung auch ein Förderprogramm für die im Katastrophengebiet liegenden Gemeinden verabschiedet, das die Wiederherstellung von öffentlichen Gebäuden, Straßen, Stromleitungen und sonstiger Infrastruktur ermöglichen soll. Das Regionenministerium hält hierfür 420 Mio. Kronen (16,5 Mio.Euro) bereit.

In den Bezirken Lundenburg (Břeclav) und Hodonín (Göding) müssen nach den Unwettern 150 Häuser abgerissen werden, gab der Kommandant der südmährischen Feuerwehr, Jiří Pelikán, am Mittwoch nach einer Sitzung des Krisenstabs bekannt. 1.200 Gebäude wurden durch den Wirbelsturm schwer beschädigt. Die Anzahl kann jedoch noch höher werden, denn noch sind nicht alle Objekte begutachtet. Bis Ende der Woche wollen die Feuerwehrleute die Dörfer von Schutt, Brettern, verwehten Fahrzeugen, umgestürzten Bäumen und anderen Hindernissen befreien. Am stärksten betroffen waren die Gemeinden Hrušky (Birnbaum) und Moravská Nová Ves (Mährisch Neudorf), aber auch in Valtice (Feldsberg) mit dem zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Barockschloss und in der österreichischen Nachbargemeinde Schrattenberg gab es erhebliche Schäden. In den Unwettern kamen sechs Menschen ums Leben.

Bild: Člověk v tísni
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