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AKTUALISIERT
Eigentlich habe ich mir vorgenommen, das Wort Covid nicht mehr zu schreiben geschweige denn in den Mund zu nehmen. Allerdings - wenn man den Schwachsinn liest, der von den österreichischen und deutschen Medien, Politikern und Experten verbreitet wird, muss einiges von der Seele. Die Frage stellt sich: Warum können die Ossis mit Extremsituationen wesentlich besser umgehen? Warum durchschauen sie viel schneller, was wichtig ist, und wann sie verarscht werden? Während die Wessis - vor allem in deutschsprachigen Ländern - das Verhalten von befehlsabhängigen Soldaten, die zu allem Ja und Amen sagen und nichts hinterfragen, zur Schau stellen. Ist es eine Frage der Intelligenz oder ist es die Faulheit des Wohlstands?

Die Covid-Situation hat den Unterschied der Mentalitäten mit einigen Ausnahmen klar ans Tageslicht gebracht, vor allem für jene, die zwischen Ost und West gependelt sind. Ich selbst bin in den vergangenen zweieinhalb Jahren zwischen Bulgarien, Kroatien und Tschechien gependelt. Als Ungeimpfter hatte ich dadurch in der Covid-Zeit faktisch keinerlei wesentliche Einschränkungen. Warum? Die Menschen im Osten akzeptieren persönliche Entscheidungen und haben eine gute Streitmentalität. Denunzieren ist ein No-go, was möglicherweise noch aus der kommunistischen Zeit stammt. Polizei, Militär und sonstige Beamte sind sich bewusst, dass sie vom Volk bezahlt werden, und machen daher nicht jeden Schwachsinn mit, der von dauernd wechselnden Regierungsmitgliedern angeordnet wird. So geschehen beispielsweise in Tschechien, wo die Covid-Kontrollen teilweise verweigert, oder einfach keine Strafen verhängt wurden. Ein riesiger Unterschied - vor allem zu den beiden deutschsprachigen Nachbarländern, wo man den Eindruck hat, dass die Exekutivbeamten eine besondere Freude verspüren, Menschen zu strafen und zu demütigen (History?). 

Meldungen wie in Österreich, wo sich die Polizei damit brüstet, wie viele Strafen sie täglich verhängt hat, würde im Osten eine Revolution auslösen. In Bulgarien beispielweise waren die Maskenverweigerer im Supermarkt oder in den Öffis meist in der Überzahl. Niemanden hat das gestört, es wurde schlichtweg akzeptiert. In Split in Kroatien waren im heurigen Jänner fast 50 Prozent der Einwohner Corona-positiv. Die kroatische Zeitung "Slobodna Dalmacija" schrieb nur ironisch, dass in der Provinzhauptstadt nun sehr viel Platz sei, weil halb Split in Quarantäne ist. Auch in meiner Unterkunft waren fast alle positiv, dass hat aber der normalen Gemeinsamkeit keinen Abbruch getan. Was ich damit sagen will ist, dass sich die Ossis in der Covid-Zeit nie wirklich isoliert und wesentlich mündiger gehandelt haben, was, wie sich jetzt herausstellt, ein weiser Entschluss war. In diesen Ländern hatte man den Eindruck, dass die Verordnungen nur erlassen wurden, um internationalen Konflikten aus dem Weg zu gehen. So richtig an den Sinn der Maßnahmen glaubten sie nie. Der Spuk ist jedenfalls im Osten vorbei, während Deutschland und Österreich die Macht über die "Soldaten" weiterhin auskosten und auf dem besten Weg sind, chinesische Verhältnisse zu schaffen.

Was sind die Gründe von so unterschiedlichen Haltungen?

Zum einen sind es die medizinischen Kenntnisse der Menschen im Osten, die auf einem überraschend hohen Level sind, während im Westen beispielsweise Anordnungen von Ärzten kaum hinterfragt werden. Im Osten sind Ärzte quasi Facharbeiter - die auch so entlohnt werden -, die man aufsucht, wenn man sie braucht, wie in jeder anderen Dienstleistungsbranche auch. Man lässt sich beraten und entscheidet GEMEINSAM. Dadurch entsteht auch ein höheres Fachwissen bei der Bevölkerung. Im Westen fallen die Ärzte mehr durch Luxusgüter, diktatorische Arroganz und Diskussionsresistenz auf, was keine Kunst ist, wenn kaum etwas hinterfragt wird. Aber es sind nicht nur die Ärzte, denen man das vorwerfen kann, auch beim Großteil der Patienten steht der Luxus im Krankenkaus oder der in der Ordination eher im Vordergrund als die Qualität des Personals. 

Dazu kommt, dass Werbung und Propaganda im Osten bei Weitem nicht so wirken. Der Ossi verlässt sich auf die Meinungen von Freunden und Vertrauenspersonen und deren Erfahrungen. Die Gehirnwäsche, die Deutschland und Österreich betreiben, sodass nun sogar die betroffenen Menschen selbst bei jeder Kleinigkeit Einschränkungen und Isolierungen fordern, würde im Osten niemals funktionieren. Ironischerweise hat es nun dazu geführt, dass die Regierungen der beiden Länder aus dieser Nummer nicht mehr herauskommen. Egal, welche Maßnahmen sie setzen, sie können nur falsch sein. Die Folgen werden fatal sein. 

Apropos fatal. Wie gut die Gehirnwäsche funktioniert hat, beweist auch die Tatsache, dass Covid noch immer das Thema Nummer eins ist, obwohl einige hundert Kilometer weiter ein fürchterlicher Krieg tobt, dessen Auswirkungen - falls er sich nicht ausweitet - Covid um das x-fache toppen werden. Und das, obwohl die Menschen so GROSSE Angst um ihr bedeutungsloses Leben haben. Ich glaube, das nennt man degeneriert. 

Vorsicht Ironie:
Degeneration ist ein in der medizinischen Wissenschaft gebräuchlicher Oberbegriff für formale, strukturelle und funktionelle Abweichungen von der Norm. Der Begriff wird meist im Sinn einer Funktionseinschränkung verwendet. Zur Abgrenzung zur Medizingeschichte siehe Entartung. Im heutigen medizinischen Sprachgebrauch versteht man unter Degeneration die Rückbildung und den Verfall vorwiegend ganzer Gewebe oder Organe: einen Abbau oder Funktionsverlust anlagebedingt oder aufgrund von chronischen Schädigungsfaktoren oder unzureichendem Gebrauch, eine Rückentwicklung nicht mehr gebrauchter Körperteile im Laufe der Evolution oder der individuellen Reifung.

Anmerkung der Redaktion: In den Ostländern gibt es schon länger keine wesentlichen Einschränkungen mehr und die Spitalskapazitäten sind bereits wieder im durchschnittlichen Bereich, während vor allem in Österreich, dem Land mit den strengsten Restriktionen, die Zahlen explodieren. Mittlerweile sollten sogar den Blödesten klar sein, dass Isolierung genau das Gegenteil bewirkt und die Vakzine nur denen Nutzen, die Aktien des Herstellers besitzen. Würden die Österreicher - was sie nicht tun - ein paar Kilometer weiter nach Tschechien blicken, wo es nur mehr eine Maskenpflicht in medizinischen Bereichen gibt, und die Fallzahlen vergleichen, würden sie diesen Wahnsinn durchschauen und die "politische und medizinische Elite" ihres Landes bei Nachfrage in einen argen Argumentationsnotstand bringen.
GLOSSE
von Wolfgang Martin
23.3.2021
Wer sich isoliert, verliert. Was läuft im Osten anders?
26.3, 13h
Pivovar Národní
Prag 1, Národní 8

3.-6.4
Messe Brünn
Brünn, Výstaviště 1

6.4, 18.30
U Medvídků
Prag 1, Na Perštýně 5
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ENGLISCHSPRACHIGE VERANSTALTUNGEN
IN TSCHECHIEN:

31.3., 18.30
Michna Palace
Prague 1, Újezd 40 

5.4., 14h
Česká spořitelna Palace
Prague 1, Rytířská 29
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